15.06.1970

BAHN-ERSATZDIENST.

Die Bundesbahn will ihren Arbeitskräftemangel durch den Einsatz von Wehrdienstverweigerern beheben. In ersten Gesprächen mit dem Beauftragten für den zivilen Ersatzdienst, Iven, motivierte die Frankfurter DB-Hauptverwaltung ihren Rekrutierungs-Wunsch mit der Feststellung, der Bahndienst der Kriegsunwilligen sei ein Dienst an der Gesellschaft. Die Bundesbahn beschäftigt derzeit zwar 390 400 Arbeitskräfte, aber etwa 10 000 Stellen sind unbesetzt. Bundes-Beauftragter Iven, erst seit April im Amt, will bereits in seiner für Mitte des Monats angekündigten Konzeption über Aufgaben und Möglichkeiten des Ersatzdienstes auf den Eisenbahner-Vorschlag eingehen. Bisher einziger Iven-Kommentar: "Ich hätte keine Bedenken, 250 Dienstwillige zum Sozialwerk der Bundesbahn zu lassen."

DER SPIEGEL 25/1970
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