23.12.2005

Klaus Kleinfeld

Klaus Kleinfeld , 48, Vorstandsvorsitzender von Siemens, hatte zu Hause unangenehmen Besuch vom Zoll. Der Grund: Auf dem Privatgrundstück des Konzernchefs in Grünwald bei München tummelten sich sechs Schwarzarbeiter, beschäftigt von einem Handwerksbetrieb, den Kleinfeld für Umbauarbeiten an seiner Villa engagiert hatte. Gegen die sechs Männer aus Osteuropa, die keine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis nachweisen konnten, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft. Kleinfeld selbst, so die Fahnder, habe von den Schwarzarbeitern nichts gewusst. Der Siemens-Chef soll nach der Razzia "sehr verärgert" gewesen sein, ließ der Konzern mitteilen. Und die Zollbeamten bezweifelten, dass der Vorstandsvorsitzende noch vor Weihnachten in sein neues Domizil einziehen könne, da der Bautrupp erheblich dezimiert wurde.

DER SPIEGEL 52/2005
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