20.03.1963

ULMAuf dem Kuhberg

Ein Blatt des Deutschen Gewerkschaftsbundes feierte sie als "Hochschule einer neuen Gesellschaftsordnung". Carl Zuckmayer nannte die Gründung "ein Ereignis, das über Deutschland und Europa hinaus ein Signum neuen Geistes ist". Der ähnlich enthusiasmierte John McCloy verhalf ihr zu einer Million Mark amerikanischer Subventionen, und Baden-Württembergs ehemaliger Kulturminister Schenkel frohlockte: "Das neue Bauhaus!"
Keine andere Akademie-Neugründung im Nachkriegsdeutschland wurde mit mehr Vorschußlorbeeren bekränzt als die der "Hochschule für Gestaltung" (HfG) in Ulm am 2. Oktober 1955.
Keine Gründung hat aber auch so viel mehr versprochen als gehalten, keine andere akademisch-künstlerische Lehr- und Forschungsanstalt wurde bis auf den heutigen Tag von so vielen Krisen und Querelen heimgesucht, von Mitgründern und Mitarbeitern so scharf kritisiert wie das von der "Geschwister -Scholl-Stiftung" getragene Unternehmen auf dem Ulmer Oberen Kuhberg.
Nach der Meinung des kleinschreibenden Züricher Malers, Architekten und Designers Max Bill - Erbauer und erster Rektor der Kuhberg-Akademie - haben "dilettantische fantasten und tüchtige nutznießer sich der ehemals guten sache bemächtigt".
Nach Ansicht des amerikanischen Psychologie-Professors Perrine, der von 1958 bis 1961 an der HfG dozierte, "kann die Ulmer Schule den Rang einer
Hochschule kaum mehr für sich in Anspruch nehmen".
Perrine, dessen von der Ford-Stiftung finanzierte "Forschungsstelle für optische Wahrnehmung" an der Ulmer Schule 1961 einging, schrieb im vergangenen Jahr an den Verwaltungsrat der Geschwister-Scholl-Stiftung: "Der gut Ruf, den Ulm sicher einmal zu Recht besaß, ist heute nur noch eine dünne Fassade aus ein paar Braun-Geräten, Möbeln und Tassen."
In der Tat gründet sich der vor allem im Ausland noch virulente Ruf, die Ulmer
Designer-Akademie sei neben ähnlichen Instituten in Chicago und London eine der drei führenden Schulen ihrer Art, hauptsächlich auf das neue Image, das die Frankfurter Radio- und Elektrogeräte-Firma Braun in den Jahren 1955 bis 1956 von den Ulmer Gestaltern, vornehmlich von dem Designer Hans Gugelot, bezogen hatte.
Ruhm und Erfolg dieser kompromißlos modernen, auf internationalen Ausstellungen mehrfach preisgekrönten Formgebung trug den Ulmer Entwerfern weitere Aufträge ein: so von der Badischen Anilin-, und Soda-Fabrik (BASF), von Olivetti, Krupp, den Farbwerken Hoechst, der Hamburger Hochbahn und der Lufthansa.
Für diese Form-Maßschneiderei wurden in Ulm besondere Entwicklungsgruppen installiert, deren Mehrheit heute in einem von Gestalter Hans Gugelot geleiteten "Institut für Produktentwicklung und Design e.V." in Neu-Ulm zusammengefaßt ist. Dem eigentlichen Hochschulbetrieb indes, dem Gugelot nur noch als Gastdozent verbunden ist, war eine ähnlich kontinuierlich-erfolgreiche Entwicklung nicht beschieden. Krisen-Signale im vergangenen Jahr:
- drei Rektoratswechsel die Einführung einer neuen Schulverfassung und damit verbundene Mißhelligkeiten im Lehrkörper;
- zwei Protestaktionen von HfG-Studenten, bei denen gegen die angeblich "undemokratische" neue Verfassung polemisiert wurde und Transparente mit der Parole "Weniger kalter
Krieg - mehr Ausbildung!" gezeigt wurden.
"Keiner von uns weiß", klagt die Vorsitzende des Studentenrats, Gudrun Otto, "welche Abteilungen an dieser Schule von Dauer sind Bund ob diejenigen, die
man bei Semesterbeginn besucht, bei Semesterende überhaupt noch existieren. Es ist nachweisbar, daß der Student hier im Haus in den vier Jahren seines Studiums nicht die Ausbildung bekommt, die im Prospekt steht. Ich selbst habe nur ein Drittel bis ein Viertel davon gesehen."
An einen einjährigen Grundkurs sollen sich laut Ulmer Programm fünf Ausbildungswege für Designer, Architekten, Graphiker, Publizisten und verwandte Berufe anschließen: Produktform, Architektur, Stadtbau, Visuelle Kommunikation, Information.
In Wirklichkeit aber ist beispielsweise die Abteilung Stadtbau, obwohl wiederholt als "im Aufbau" gemeldet, bis heute nicht zustande gekommen, ist die Abteilung Information, die unter anderem eine "wissenschaftliche Grundlage ... für das Nachrichtenwesen" geben soll, verkümmert und auf derzeit drei Studenten zusammengeschrumpft.
Für das vierte Studienjahr wird im Ulmer Lehrplan für alle Fächer "Abteilungsarbeit" in Aussicht gestellt - sie findet nicht statt. Das Fach Experimentelle Technologie, das im dritten Studienjahr der Abteilung Visuelle Kommunikation gelehrt werden soll, mußte im ersten Quartal des laufenden Lehrjahres mangels Dozenten ausfallen. In der Architekturabteilung fiel ein für das zweite und dritte Studienjahr vorgesehenes Seminar monatelang aus.
Als der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Martin am Dienstag letzter Woche zu Verhandlungen über den Aufbau eines Filminstituts an der HfG auf den Kuhberg kam, ließ die Schulleitung eigens Schilder mit dem Aufdruck "Filmabteilung" anfertigen und an drei Türen der Abteilungen Information und Visuelle Kommunikation anbringen. Nach Martins Abreise wurden die Schilder wieder entfernt. Als "Hochstapelei" und "Potemkinade" klassifizieren Studenten und Dozenten den HfG-Lehrplan und Lehrbetrieb.
Über den "kalten Krieg" im Ulmer Hochschulfragment erklärt der HfG -Dozent Gert Kalow: "Der 'Ulmer Stil', der das Klima innerhalb der Hochschule charakterisiert, besteht aus Unfreundlichkeit, Mißgunst, Kälte, gegenseitigem Haß, Unfähigkeit miteinander zu reden - längst ein Skandal, nur noch notdürftig gedeckt durch den Namen Geschwister Scholl."
Dieses Kuhberg-Klima entspricht gewiß nicht den idealen Vorstellungen, von denen Gründer und Gönner der Hochschule ausgegangen waren. "Ohne unlautere Nebenabsichten am Aufbau einer wirklichen und in die Breite gehenden Kultur des täglichen Lebens ... zu arbeiten", sollte laut Max Bill die Aufgabe der Schule sein. Ex-US-Hochkommissar und Förderer McCloy: "Diese Schule will Methoden zur Förderung des demokratischen Lebens in Deutschland lehren."
Eine "Forschungs- und Ausbildungsstätte für die gestalterischen Aufgaben unserer Zeit" wollte die hinterbliebene Geschwister-Scholl-Schwester und Ulmer Volkshochschulleiterin Inge Scholl kreieren.
Nachdem Inge Scholl die "Geschwister-Scholl-Stiftung" angekurbelt hatte, nachdem sie durch Vermittlung von Carl Zuckmayer und Brigitte Bermann Fischer zu McCloys Million gekommen war und sie eine weitere Spenden-Million bei deutschen Firmen und Verwaltungsstellen aufgetrieben hatte, nachdem der zunächst als Rektor vorgesehene "Gruppe 47"-Chef Hans Werner Richter von Max Bill beiseite geschoben worden war, konnte die "Hochschule für Gestaltung" 1955 auf dem Ulmer Kuhberg eröffnet werden - ein Nachfolge-Institut des "Bauhauses"*.
Die modernistisch-kahlen Schulgebäude aus unverputztem Beton waren, nebst Studenten- und Dozenten-Domizilen, von dem auf eine asketische Ästhetik eingeschworenen Bauhaus-Schüler Bill entworfen worden: ein Designer-Kloster. Die Weiherede hielt Bauhaus -Gründer Gropius. Am Schuleingang tat eine Tafel kund: "Dieser Bau wurde mit Hilfe von öffentlichen Mitteln der Vereinigten Staaten von Amerika errichtet."
Auch deutsche Steuergelder begannen, wenn auch zunächst spärlich, für das Kuhberg-Werk zu rollen. Heute erfreut sich die Gestalter-Schule jährlicher Zuschüsse von über einer Million Mark: Das Land Baden-Württemberg gibt 600 000 der Bund 300 000, die Stadt Ulm 150 000 Mark. Die Eigeneinnahmen der Schule - Studiengebühren und Auftragshonorare - werden auf etwa 500 000 Mark im Jahr beziffert. Dazu kommen Spenden aus der Industrie: von der Gründung bis heute waren es allerdings nur insgesamt 2,5 Millionen Mark (1962 kam überhaupt nichts mehr herein).
Geleitet, verwaltet, beraten und betreut wurde die Anstalt, die planmäßig nicht mehr als 150 Studierende aufnehmen soll, von Anfang an in großem-Stil. Als Organe der Geschwister-Scholl-Stiftung ranken sich um die Schule:
- ein Vorstand mit drei Mitgliedern,
darunter Inge Scholl;
- ein Kuratorium mit elf Mitgliedern, darunter Bankier Hermann Josef Abs, Walter Gropius, Romano Guardini und Carl Zuckmayer - nach Auskunft des Stiftungs-Vorstehers Thorwald Risler "eine rein dekorative Angelegenheit";
- ein Verwaltungsrat mit vierzehn Mitgliedern, darunter der Ulmer Oberbürgermeister Pfizer;
- ein Beirat mit neun Mitgliedern, darunter Exrektor Max Bill;
- eine "Gesellschaft der Freunde der,
Geschwister-Scholl-Stiftung" mit etwa 200 Mitgliedern.
Die Hochschule selbst - sie wird zur Zeit von 118 Studenten (darunter 41 Ausländer) besucht - verfügt über einen Rektor, einen Prorektor, einen Kleinen Senat, einen Großen Senat sowie fakultätsähnliche "Abteilungen".
Der Aufwand an Organisation konnte die Kuhberg-Leute von Anfang an nicht vor der schleichenden Krise bewahren: Schon ein halbes Jahr nach dem Einzug ins neue Hochschulgebäude räumte der Form-Fanatiker Bill den Rektorstuhl und zog sich wieder nach Zürich zurück. Offizielle Begründung damals: Er wünsche, sich "wieder intensiver gestalterisehen Aufgaben widmen zu können".
Heute indes behauptet Bill, nicht freiwillig zurückgetreten, sondern "auf perfide Weise" verdrängt worden zu sein, "weil andere sich an meinen Platz setzen wollten". Gemeint sind:
- der jetzt amtierende HfG-Rektor Otto ("Otl") Aicher, 40, Graphiker und seit 1952 Ehemann der Inge. Aicher -Scholl, die ihn dem Bill einst "als Schüler, eventuell als Assistent" (Bill) empfahl und über ihn mitteilte, daß er "mit 15 Jahren Plato, Aristoteles, Sankt Augustinus und vor allem Thomas von Aquin" gelesen habe
sowie über eine "ungeheure Vorstellungskraft" verfüge;
- der jetzige Prorektor Tomás Maidonado, 40, ein aus Argentinien stammender Maler und ehemaliger Bill -Bewunderer, der 1954, von Bill lanciert, in Ulm Dozent wurde und Deutsch lernte. Die "Deutsche Studenten-Zeitung" nannte ihn einen "Hidalgo mit indianischem Einschlag". Bill später über Maldonado: "Es ist hauptsächlich seiner Tätigkeit zuzuschreiben, daß ernste Meinungsverschiedenheiten über den Kurs der Hochschule bestehen."
Aicher heute über Bill: "Sein Abgang war kein Verlust für uns. Die größten
Leistungen der HfG entstanden erst hinterher."
Die Ex-Bill-Adepten Aicher und Maidonado - sie betreuen heute die Fächer Visuelle Kommunikation und Produktgestaltung - haben sich bislang nicht der von ihnen selbst proklamierten Devise unterworfen: "Die HfG ist kein Altersheim. Es muß eine gewisse Rotierung von Dozenten-Persönlichkeiten geben."
Während die Liste der vorübergehend angeheuerten, zum Teil verärgert wieder abgewanderten oder hinausgefeuerten HfG-Dozenten inzwischen auf mehr als 40 Namen angewachsen ist - darunter beispielsweise Max Bense, Hans Magnus Enzensberger und Walter Jens -, blieben Aicher und Maldonado, der von Ulmer Dozentenkollegen teils als "guter Designer", teils als "hochgradig unseriös" bezeichnet wird, von solcher Dynamik unberührt. Sie arbeiteten sich an die Spitze der HfG-Hierarchie empor.
"Aber", so Dozent Kalow, "weder Aicher noch Maldonado ist ein neuer Gropius."
Daß freilich auch die "Hochschule für Gestaltung" kein dem alten Gropius -Unternehmen ebenbürtiges neues Bauhaus ist, hatte schon 1957 im Süddeutschen Rundfunk der Essayist Helmut
Heißenbüttel konstatiert. Er bezeichnete die Doktrin des Form-Puristen Max Bill als unpädagogische "Glaubenslehre", als schultechnisch wertloses "Dogma" und das allgemeine HfG-Programm mit seinem totalen Formgebungsanspruch als "schönen kulturpolitischen Luftballon, der sich unverbindlich über den praktischen Anforderungen dahinbewegt". Heißenbüttel: "Was bisher in der Schule geleistet worden ist, hat gegenüber dem absoluten Anspruch des Programms etwas durchaus Zufälliges, ja geradezu Sinnloses. Wozu mit Türklinken anfangen, wenn Streichholzschachteln ebenso wichtig wären?"
Alte und neuere, sachliche und personelle Kuhberg-Schäden hoffen nun die
neuen HfG-Lenker Aicher und Maldonado nicht zuletzt mit der am 15. Dezember 1962 erlassenen neuen Verfassung ihrer Hochschule beheben und vermeiden zu können. Diese Verfassung, die offiziell vom Beirat der Geschwister -Scholl-Stiftung erstellt wurde, gibt dem Rektor mehr Macht und diskreditiert die Dozenten, die nicht - wie Aicher und Maldonado - Designer sind.
Paragraph 14 verfügt: "Zu ordentlichen Dozenten (der HfG) können nur Gestalter ernannt werden." Laut Paragraph 4 sind aber nur ordentliche Dozenten zum Rektor und Prorektor wählbar. Der Rektor wiederum bestimmt fast souverän über das Abhalftern von Lehrkräften: Nach Paragraph 12 erfolgt "die Abberufung von Lehrkräften ... durch den Vorstand der Geschwister-Scholl -Stiftung auf Antrag des Rektors".
Aufgrund der neuen Verfassung erhielten von den neun festen Dozenten, die zur Zeit des Inkrafttretens auf dem Kuhberg lehrten, nur vier den Status eines ordentlichen, auch zum Rektor wählbaren Dozenten - unter ihnen die Gestalter und HfG-Veteranen Aicher und Maldonado. Einer der beiden anderen ordentlichen Dozenten, der Maler Vordemberge-Gildewart, starb wenige Tage später, so daß die Hochschule gegenwärtig nur über drei Dozenten der verfassungsmäßig ersten Klasse verfügt.
Die fünf anderen Festdozenten der Schule, die Architekten Doernach und Ohl, der Mathematiker Rittel, der Photograph Staub und der Publizist Kalow, alle frühere Mitglieder des Rektoratskollegiums, sahen sich durch die neue Verfassung zuLehrkräften zweiten Ranges degradiert: Sie können nicht mehr Rektor werden.
Kalow: "Diese neue Verfassung ist ... das juristisch formulierte Manifest des Willens einer Gruppe von Dozenten, deren erklärtes Ziel es war und ist, eine andere Gruppe von der Schulleitung fernzuhalten."
Der Ulmer Gastdozent und Chefredakteur von Radio Bremen, Harry Pross: "Im ganzen ist diese Verfassung eine ins 20. Jahrhundert verpflanzte mittelalterliche Rektoratsverfassung. Bei der kleinen Anzahl von Studenten und Dozenten hat sie etwas Lächerliches."
Der autoritativ gestärkte Rektor Aicher hingegen findet, daß für die Hochschule nun ein nützlicher "Übergang von der künstlerischen Phase über die wissenschaftliche in die gestalterische Phase" ermöglicht sei und unliebsamen Kontroversen wirkungsvoller begegnet werden könne: "Die alte Verfassung ging von den idealistischen Verhältnissen der Gründerjahre aus. Sie war nicht geeignet, bei internen Spannungen klärend zu wirken. Die neue Verfassung kündigt einen neuen Beginn an."
Skeptiker auf dem Kuhberg verweisen indessen darauf, daß die Hälfte der wahlberechtigten Dozenten und die Vertreter der Studentenschaft die Rektoratswahl boykottiert und dem Neubeginner Aicher ("Ich bin Optimist, die Hochschule ist gesund") ihre Stimme versagt haben in einem Eilbrief an den Kulturpolitischen Ausschuß des Baden-Württembergischen Landtags in Stuttgart forderte die Ulmer Studentenvertretung "eine Verfassung, die den demokratischen Gepflogenheiten unseres Staates und dem intellektuellen Niveau einer Hochschule gerecht wird".
Die von Aicher erhoffte Stabilität scheint ungewiß. So prophezeiten bereits
- die Vorsitzende des Studentenrats, Gudrun Otto: "Wir glauben nicht, daß es Ruhe im Hause geben wird";
- der Dozent Horst Rittel. "Mit der neuen Verfassung ist der Weg in neue Krisen geöffnet";
- der Dozent Rudolf Doernach:. "Der Stoff für viele neue Eruptionen ist da".
Eine Eruption, die das Ulmer Kuhberg-Werk möglicherweise bis zum Zusammenbruch erschüttern könnte, sagen HfG-Dozenten für den Tag voraus, "an dem Prorektor Tomás Maldonado das Rektoramt besetzt".
*Das von Walter Gropius 1919 in Weimar gegründete "Bauhaus" strebte eine neue Stileinheit von Architektur, Bildenden Künsten und Kunsthandwerk an. Als "Meister" wirkten am Bauhaus, das 1925 nach Dessau verlegt und 1934 von den Nationalsozialisten aufgelöst wurde, neben den Architekten Gropius und Mies van der Rohe unter anderen die Maler Kandinsky, Feininger, Klee und Schlemmer. Der vorwiegend geometrischtechnisch-funktionelle Bauhaus-Stil machte international Schule. Nach dem Muster der sogenannten Bauhaus-"Vorlehre" ist die Grundausbildung vieler heutiger Werkkunstschulen angelegt.
HfG-Gründerin Inge Aicher-Scholl
Hinter kahlem Beton ...
... kalter Krieg im Designer-Kloster: "Hochschule für Gestaltung" in Ulm
Exrektor Bill
Fassade aus Tassen
Prorektor Maldonado
Stoff für Eruptionen
Neuer Ulmer Rektor Aicher, Studenten: Türklinken oder Streichholzschachteln

DER SPIEGEL 12/1963
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