06.10.1969

„Mit dem Latein am Ende“

15. Fortsetzung
Deutsche Hochschulen examinieren Theologen und Archäologen, sie diplomieren Hoch- und Tiefbauingenieure. Sie vergeben die Doktor-Würde an Mediziner und den Titel "Magister Artium" an Germanisten. Jeder akademische Grad hat sein besonderes Gewicht: Er entscheidet mit über Gehaltsklassen und Berufskarrieren.
Im Staatsdienst erhält ein diplomierter Ingenieur als Anfangsgehalt 1600 Mark, ein Ingenieur ohne Diplom nur 1030 Mark. Germanisten ohne Staatsexamen, doch promoviert, dürfen Gymnasiasten keinen Unterricht in Literaturgeschichte erteilen; sie können, obwohl fachwissenschaftlich ebenso ausgebildet, Lehrstellen nur an privaten Lehranstalten einnehmen: als Angestellte ohne Pensionsberechtigung, nicht als Beamte.
Den Pädagogischen Hochschulen
Besonders benachteiligt bei der akademischen Prestige-Huberei sind die Absolventen der sogenannten Höheren Fachschulen, etwa:
* Sozialarbeiter, die -- so der Politologe Dr. Arno Klönne -- als "besondere Verfügungstruppe der Gesellschaft" Jugendpflege und Trinkerfürsorge ebenso betreiben wie Berufsberatung und Bewährungshilfe (Ausbildungsstätten: 76 Höhere Fachschulen für Sozialarbeit oder Sozialpädagogik);
* Werkkunstschüler, die beispielsweise ausgebildet werden in Graphik, Druck und Werbung, Innenarchitektur, Industrial Design, Textilgestaltung (Ausbildungsstätten: 24 Werkkunstschulen);
* Ingenieure und Betriebswirte ohne Universitäts-Diplom, aber ausgestattet mit dem Abschlußgrad -- Ing. (grad.) oder Betriebswirt (grad.) -- von Ingenieur- und Wirtschafts-Akademien (Ausbildungsstätten: 138 Ingenieurschulen und 21 Höhere Wirtschaftsfachschulen). Obgleich die Graduierten, wie der Mainzer Wirtschafts-Dozent Franz Klöfer findet, "in der Wirtschaft ihren Mann stehen wie die Absolventen der Universität", fehlt ihnen im Beruf salltag dennoch "ein gewisser Hauch von Vornehmheit": die Aura des Vollakademikers.
Der künftige Ing. (grad.) hat sechs Semester zu studieren; Studienvoraussetzung sind derzeit die "Mittlere Reife" sowie praktische Berufserfahrung, demnächst die "Fachhochschulreife". Der angehende Dipl.-Ing. muß zwölf Semester absolvieren; Studienvoraussetzung ist das Abitur.
Gleichwohl, so hat der Berliner Bildungsforscher Professor Dietrich Goldschmidt in einer Studie für den Deutschen Bildungsrat ermittelt, seien Hochschul-Ingenieure und Fachschul-Ingenieure "in einer Vielzahl, wahrscheinlich in der Mehrzahl von Fällen ... gegeneinander austauschbar".
Was trennt, ist die mittelalterlich anmutende akademische Kasten-Kluft. "Die ständische Gliederung zwischen Diplom-Ingenieuren und graduierten Ingenieuren", beschwert sich das ehemalige Vorstandsmitglied des Studenten-Verbandes Deutscher Ingenieurschulen (SVI) Georg Seletzky, "ist in den Betrieben noch häufig ausgeprägt. So ist mir ein Großbetrieb bekannt, in dem die Diplom-Ingenieure vom Betrieb zu Mittag eine Tasse Kaffee bekommen, die graduierten Ingenieure nicht."
Das laut Seletzky "exemplarische" Kaffeetassen-Erlebnis wuchs sich nachgerade zu einer Statusneurose aus. In Ulm konstituierte sich eine "Arbeitsgemeinschaft der graduierten Ingenieure gegen ihre Abwertung"; sie lehnt sich auf gegen den "Erbadel von Titelträgern"' der "aus Selbstgefälligkeit auf überholtem Hierarchiedenken" beharre.
Verstärkt wurden die Statussorgen der Ingenieure durch die Furcht, daß der für Deutschland typische Klassenunterschied zwischen akademischen und praktischen Ingenieuren auf alle Länder der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) übertragen werden könnte.
Die 1957 ratifizierten "Römischen Verträge" sahen vor, daß vom 1. Januar 1970 an im EWG-Bereich nur noch als Ingenieur gelten sollte, wer die Hochschulreife erworben und ein Hochschulstudium absolviert hat. Die Absolventen aller anderen technischen Lehranstalten wären demnach der Technikersparte zugerechnet worden. Die Konsequenz für die deutschen Ingenieurschul-Absolventen: ein beschränktes Niederlassungsrecht und geringere Berufschancen im Ausland.
Obgleich Bildungsforscher wie der Berliner Goldschmidt darauf hinweisen, daß das Schwergewicht bei internationalen Bildungsvergleichen "mehr bei den Inhalten als bei den formalen Voraussetzungen" liegen sollte, suchten Ministerpräsidenten und Kultusminister in der Bundesrepublik den Status-Streit formal beizulegen: durch die Beförderung der Höheren Fachschulen zu Fachhochschulen und durch die Einrichtung von Fachoberschulen (als Vorstufe).
Die zweijährige Fachoberschule, die im Herbst dieses Jahres eingeführt wird (Eingangsvoraussetzung: Realschulabschluß), hebt die schulische Vorbildung künftiger Fachhochschul-Studenten von zehn auf zwölf Jahre an.
Kombiniert mit dem sich anschließenden dreijährigen Fachhochschulstudium entspricht dieser neue Ausbildungsgang einem Kompromiß, auf den sich die Kommission der Europäischen Gemeinschaften in Brüssel nach Studenten-Streiks und Dozenten-Protesten in der Bundesrepublik geeinigt hat.
Unklar aber ist bis jetzt geblieben, welchen Standort und welchen Stellenwert die neuen Fachhochschulen auf Dauer im Bildungssystem der Bundesrepublik einnehmen sollen:
* ob sie endgültig neben den bestehenden Universitäten als "eigenständige Einrichtungen des Bildungswesens im Hochschulbereich" geführt werden -- so die elf Ministerpräsidenten im Oktober des vergangenen Jahres,
* oder ob sie -- wie der derzeitige Präsident der Kultusminister-Konferenz (KMK), der Berliner Schulsenator Carl-Heinz Evers (SPD), vorschlägt -- dereinst in Gesamthochschulen eingebracht werden, die alle weiterführenden Bildungseinrichtungen integrieren würden. Um Fachhochschulgesetze zu erzwingen, die mehr bedeuten als einen "reinen Schilderwechsel, heute Schule, morgen Fachhochschule, die vielmehr die vollständige Integration dieser Bildungseinrichtungen in die Hochschule vorbereiten" (so der Ingenieur-Student Heinz Marth vom SVI), streikte im vergangenen Semester die Mehrheit der jeweils rund 62 000 Ingenieurstudenten, 4000 Studenten an Höheren Wirtschaftsfachschulen, 1000 Seefahrtsschüler, 8000 Studenten an Höheren Fachschulen für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, 5000 Werkkunstschüler.
Sie alle, insgesamt 80 000, drängen -. wie die angehenden Volkschullehrer an den Pädagogischen Hochschulen -- zur Alma mater. Mehr noch: Auch Offiziere und Steuerbevollmächtigte möchten Prestige und Wissen durch ein Hochschulstudium mehren.
In der "Welt" forderte der Generalleutnant a. D. Wolf Graf von Baudissin Fachhochschulen für Offiziere, die "eine berufsbezogene wissenschaftliche Ausbildung" und das "verbindende soziale und politische Orientierungswissen" vermitteln.
Die "Bundeskammer der Steuerbevollmächtigten" plädierte in einem Brief an die Kultusminister für einen "Studienweg "Steuerberatung'", der "praxisnah und berufsbezogen ... mit vollwertigem akademischen Abschluß" konzipiert werden soll.
Heute bereiten sich angehende Steuerbevollmächtigte auf der Handelsschule und in der Lehre auf den Beruf vor. Nach der Prüfung übernehmen sie -- laut Bundesgesetz vom 16. August 1961 -- im wesentlichen die gleichen Aufgaben wie Steuerberater, die ein rechtswissenschaftliches oder wirtschaftswissenschaftliches Studium absolviert haben.
Nichts verdeutlicht besser, wie unwägbar oft Motive für die akademische Rangerhebung ganzer Berufszweige sind, als die Zweiteilung in praktisch ausgebildete Steuerbevollmächtigte und akademisch ausgebildete Steuerberater. Ihr entspräche, im Modell, der Apothekerlehrling, der es zum Meister seines Faches brächte und dann die gleichen Aufgaben übernähme wie ein approbierter Pharmazeut -- bei minderem Ansehen.
Die Universitäten waren schon Im Mittelalter nicht nur Stätten reinen Geistes, sondern -- wie der Münchner Universitäts-Historiograph Professor Herbert Grundmann einräumt -- "auch Stätten der Berufsausbildung". Der Scholar besuchte die Alma mater. "um sich zum Juristen, Theologen, Mediziner ausbilden zu lassen und mit diesen Kenntnissen und Fähigkeiten einen einträglichen, angesehenen Beruf zu ergreifen".
Die mittelalterliche Hohe Schule hatte -- so erläuterte ein Rechtsdokument vom 15. Februar 1560 -- darauf hinzuwirken, "daß in der Theologia viele Studenten aufferzogen und rechtschaffen unterwiesen und erhalten werden, auf daß man künftig rechtschaffene Prediger, Schulmeister und Kirchendiener haben könne": Berufsausbildung also.
Es dauerte jeweils Dezennien, bis die Universitäten dem alten Fächerkanon neue Fächer zufügten: die Betriebswirtschaft zu Beginn dieses Jahrhunderts, die Technik -- nach der Gründung eigenständiger Technischer Hochschulen -- erst nach 1945.
Zu Recht verweisen die Befürworter eines Hochschulstudiums für die Studenten der Höheren Fachschulen auf die "geschichtlich zufällige Entwicklung" der Universität, die bewirke, daß heute zwar Tierärzte und Apotheker ein Hochschulstudium absolvieren, "nicht aber der Leiter eines heilpädagogischen Heims oder eines Jugendamtes" (so der Tübinger Pädagogik-Professor Andreas Flitner).
"Die Trennung in Universitäten, Technische Hochschulen, Pädagogische Hochschulen, Ingenieurschulen usw. ist irrational", fand der Bundesstudentenring, dem die Studenten der Höheren Fachschulen ebenso angehören wie die Kommilitonen von der Universität, zu Beginn dieses Jahres.
Im Ingenieurwesen beispielsweise müssen Hochschul- und Fachschul-Absolventen in der Anfangsphase des Studiums ein gleiches oder ähnliches Stoffpensum bewältigen. Die Mitarbeiter einer Studienkommission ermittelten beim Vergleich der Studiengänge in der Abteilung Maschinenbau, daß in der Grundlagenausbildung -- bis auf das Fach Mathematik -- der Stoff für Hochschüler und Ingenieurschüler "nahezu identisch" ist: in Werkstoffkunde ebenso wie in Konstruktionslehre, in Darstellender Geometrie wie in Technischer Mechanik.
Zu Beginn dieses Jahrhunderts bedurfte die Industrie noch einer "großen Anzahl junger Kräfte, welche die Resultate der wissenschaftlichen Forschung im praktischen Leben anzuwenden verstehen, und doch nicht auf der Schulbank müde geworden sind", wie das Statut des Städtischen Friedrichs-Polytechnikums im sächsischen Köthen 1905 darlegte. Damals hatte die Ingenieurschule ihre eigenständige Aufgabe.
Heute aber sind die Ingenieurschulen, wie die Universitäten, einbezogen in den "Prozeß fortschreitender Theoretisierung und Mathematisierung ... einmal als Folge der Ausweitung mathematisch -- naturwissenschaftlicher Grundlagenfächer, zum anderen durch die Übernahme neuester Forschungsergebnisse in die Lehre" (so der Furtwangener Ingenieur-Dozent Professor Helmut Kahlert).
Die Vorstellung vom technischen Fachmann, der den weißen Kittel jederzeit mit dem Blaumann vertauscht, um selbst mit Hand anzulegen, erscheint heute fragwürdig, "denn in den letzten Jahrzehnten hat sich das Feld qualifizierter technischer Berufe aufgefächert. Funktionen der genannten Art fallen heute eher in das Berufsgebiet von Industriemeistern und Technikern" (Kahlert).
Gegen solche Einsicht aber bestimmt bis heute noch das überkommene Leitbild die Ingenieursausbildung: der praktische Ingenieur als Mittler "zwischen Forscher und Werkmann", wie ihn der nationalsozialistische Reichserziehungsminister Bernhard Rust sich 1937 wünschte. Die Ingenieurschule gelangte nie über ihren Ruf hinaus, eine Pflegestätte mittlerer Führungskräfte zu sein, die jungen Männern einfacheren Herkommens ohne Gymnasialbesuch den beruflichen Aufstieg ermöglicht.
Die anderen Höheren Fachschulen Deutschlands übernahmen schon vor Jahrzehnten von den Ingenieur-Akademien nicht nur das Konzept einer "Fortbildungshochschule für Personen die Wissen und Erfahrung durch Studium oder im praktischen Leben erworben haben" (so das Frankfurter "Institut für Gemeinwohl" im Jahre 1911); sie orientieren sich auch am strengen Schulbetrieb, der die Dozenten mancherorts noch heute dazu verleitet, Anwesenheitslisten abzuhaken und Klassenbücher zu führen.
Sie verlangen, wie die Ingenieur-Akademien, von den Studienbewerbern den Nachweis einer Lehre oder eines Praktikums, in dem die Studenten meist doch nur als "Hilfsarbeiter eingesetzt werden und kaum etwas Sinnvolles für ihren künftigen Beruf lernen", wie der Direktor des Münchner Oskar-von-Miller-Polytechnikums, Dr. Karl Hammer, kritisiert.
Um "den Ingenieurschulen vergleichbare Bildungsinstitutionen" für Kaufleute zu schaffen, wurde 1947 in Köln eine Höhere Wirtschaftsfachschule (HWF) gegründet: die erste von insgesamt 21 Bildungsstätten dieser Art in den Ländern der Bundesrepublik. Die HWF sei so belehrt ein Studienführer -- dazu geschaffen, "jüngeren kaufmännischen Angestellten" zu helfen, "die den Willen haben. sich durch eine gründliche weiterführende Ausbildung für gehobene und leitende Positionen in ihrem Beruf zu qualifizieren".
Am Modell der Ingenieur-Akademien orientieren sich auch die Höheren Fachschulen für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, ein Schulzweig' der bald nach der Jahrhundertwende von der Pädagogin Alice Salomon begründet wurde. Als "Soziale Frauenschulen" sollten sie so rekapituliert die Hamburger Soziologin Dr. Luc Jochimsen -- "eine Art verbesserter Mädchenerziehung" bieten, "nützliche Ausbildung für eine auf achtbare Weise ausgefüllte Wartezeit zwischen Schulabschluß und Hochzeit".
Inzwischen sind die Sozialarbeiterschulen vom Leitbild der ehrenamtlich tätigen höheren Tochter abgerückt. Wie Ingenieur- und Wirtschafts-Akademien fordern sie von ihren Schülern als Eingangsqualifikation das Realschulzeugnis und eine abgeschlossene Lehre.
Gehalten aber hat sich die Vorstellung, daß Sozialarbeiter -- heute zu einem Drittel Männer -- noch immer seien, was Fürsorgerinnen für die Bürgerwelt in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts waren: Armenpolizisten, die mit milden Gaben die sozialen Outcasts zum Wohlverhalten zwingen wollen. In der Konsumgesellschaft ist der Umgang mit Armen und Unmündigen mit Makel behaftet wie ehedem.
Die Mehrzahl dieser Höheren Fachschulen, die demnächst Fachhochschulen heißen, bietet Unterricht als "Schulbetrieb" (so das Goldschmidt-Gutachten). Die Studenten werden von Jahr zu Jahr oder von Semester zu Semester versetzt, die Bibliotheken als Schülerhilfsbüchereien geführt und im Etat entsprechend mäßiger bedacht als Hochschulbibliotheken.
Beispielsweise stehen der "Staatlichen Ingenieurschule für Bau- und Vermessungswesen" in Mainz, der Werkkunstschule und der Wirtschafts-Akademie in diesem Jahr nur 14 000 Mark für Buchbeschaffungen zur Verfügung, der Universität Mainz hingegen 900 000 Mark. Auf den einzelnen Studenten umgerechnet: 15 Mark für Höhere Fachschüler, 90 Mark für Universitätsbesucher.
Am Münchner Polytechnikum mußten für das Fach Hydraulik fünf Parallelkurse abgehalten werden. Eine Zusammenfassung war nicht möglich, "weil einfach keine Vorlesungssäle, sondern nur Klassenzimmer gebaut werden. Ein teures und kaum sinnvolles Vergnügen" (Seletzky).
Wie Schulen, für die sie genommen werden, und wie Hochschulen, für die sie künftig gelten sollen, spiegeln diese Akademien Facetten der gesamten Bildungsmisere wider: Mangel an Geld, Lehrern und Didaktik ist allgegenwärtig.
"Wir haben in unserer Abteilung für "Allgemeine Vermessung' zwar die üblichen Theodolite und einen elektrooptischen Distanzmesser", berichtet der Mainzer Ingenieurschul-Dozent Dr. Roman Reiser, "aber wir besitzen keine Geräte, an denen wir den künftigen Vermessungsingenieur mit der neuesten Entwicklung auf seinem Fachgebiet vertraut machen können. Der analytischen Photogrammetrie*' die in den letzten Jahren aufgekommen ist, können wir im Unterricht nicht gerecht werden, weil die entsprechenden elektronischen Auswertungsgeräte fehlen. Sie kosten etwa 500 000 Mark."
Studenten der Höheren Wirtschaftsfachschule Frankfurt entschlossen sich im vergangenen Semester, "Wahlfachseminare aus eigener Tasche mitzufinanzieren", da -- so eine Asta-Verlautbarung -- "ein Teil der für diese Fachseminare in Frage kommenden Experten aus Wirtschaft und Industrie nicht bereit ist, diese nebenamtliche Aufgabe für das vom hessischen Kultusministerium dafür vorgesehene "Honorar zu leisten": 15,60 Mark pro Unterrichtsstunde, einschließlich Vorbereitungszeit.
Spezialseminare über "Kreditwirtschaft und Finanzierung", über "Revision und Treuhandwesen" mußten ausfallen. Als sie schließlich wiederholt werden konnten, gefährdete eine zu hohe Teilnehmerzahl -- so der Asta -- "die Intensität der Seminararbeit". Überdies war "zum Beispiel in der
* Punktweise Auswertung von Meßbildern und Verarbeitung der Daten an einer Rechenanlage.
Datenverarbeitung die Zahl der Plätze schon durch die Anlage selbst festgelegt und beschränkt".
Durch Kooperation zwischen verschiedenen Hochschulbereichen -- Universitäts-Fakultäten und Fachhochschulen -- würden sich Mängel solcher Art eher ausgleichen lassen: Die Dozenten-Auswahl wäre größer, die apparative Ausstattung reichhaltiger. Bei der Überlastung von Rechenanlagen in einem Hochschulbereich beispielsweise könnten nicht voll ausgelastete Kapazitäten von EDV-Anlagen in anderen Hochschul-Abteilungen genutzt werden.
Daß gleichzeitig Lehrpläne und Lehrmethoden geändert werden müssen, gilt Fachleuten als selbstverständlich. Denn wenig zukunftsorientiert ist es, wenn Ingenieur-Studenten im Fach Werkstoffkunde "alle Schweißverfahren von A bis Z" aufzusagen haben, wie der Ingenieur-Student Heinz Marth berichtet. Prüfungsfrage an der Staatlichen Ingenieurschule Iserlohn: "Erläutern Sie die Technik des Hammerschweißens!" -- eines Schweißverfahrens, "das schon zu Urgroßvaters Zeiten überholt war" (Marth).
Heute werden neue Entwicklungen -- etwa auf dem Gebiet der Datenverarbeitung -- innerhalb weniger Jahre für die Praxis nutzbar gemacht. "Wenn technische Einzelheiten der Betriebspraxis schon nach wenigen Jahren veraltet sind", so der Mannheimer Betriebswirtschafts-Assistent Dr. Heinrich Reinermann, "lohnt es sich nicht, sie an der Universität" oder auch an den Akademien zu lehren.
Die Praxis benötige "wissenschaftlich-analytisch ausgebildete Mitarbeiter, die ihre Aufgaben im Lichte zukünftiger Veränderungen sehen und daraus Konzepte und Anpassungsmaßnahmen für ihren Verantwortungsbereich ableiten können". Nur eine Ausbildung, die dieses Ziel verfolgt, könne heute und in Zukunft noch als "praxisnah" gelten.
Solche Einsicht entspricht der Forderung von Pädagogen, daß es bei dem ständig anwachsenden Wissensstoff in allen Bereichen nicht mehr allein darauf ankomme, neues Detailwissen zu vermitteln. Wichtig sei heute -- so formuliert der Göttinger Erziehungswissenschaftler Klaus Riedel
"eine Übertragbarkeit des Gelernten auf andere Gegenstands- und Denkbereiche" zu fördern, um den Lernenden zu "produktiv-kreativen Leistungen" zu ermutigen.
Aber die Entwicklung dieser Fähigkeiten wird an den Akademien vernachlässigt; es wird gepaukt. "Studiengänge mit vierzig Zeitstunden pro Woche sind keine Seltenheit; dazu kommen noch Referate und Laborberichte. Bis zu 25 Klausuren pro Semester sollen dazu dienen, den eingepaukten Stoff abzufragen" -- dieses Bild des Fachschulstudiums zeichnete die "Bochumer Studentenzeitung" noch im vergangenen Semester.
"Daß etwas getan werden muß, um die Stoffülle und Stoffbreite zu beschneiden, sieht jeder Dozent leicht ein", gesteht der Direktor des Sozialpädagogischen Instituts der Freien und Hansestadt Hamburg, Wolfgang Bäuerle. "Jeder ist bereit, energisch daran mitzuarbeiten. Unter einer Bedingung freilich: Von seinem eigenen Fach darf nichts beschnitten werden und die ihm dafür zur Verfügung stehende Unterrichtszeit muß eher erweitert, keinesfalls darf sie verkürzt werden. Da jeder gute Gründe auf seiner Seite hat, bleibt alles beim alten."
Der Direktor des Paritätischen Sozialseminars in Detmold, Wilfried Hartwieg, urteilt: "Die einzelnen Fächer werden isoliert voneinander gelehrt -- je nachdem was der einzelne Dozent für wichtig hält. Ein Gedankenaustausch mit der Universität fehlt nahezu vollkommen."
Das wirkt sich besonders nachteilig aus bei der Ausbildung von Akademie-Studenten für die Sozialarbeit, die heute einem Wildwuchs widersprüchlicher Ideologien gleicht: von der Bewahrungspädagogik des katholischen Kinderpaters Don Bosco* bis zu den sozialrevolutionären Thesen "Kritischer Sozialarbeiter", die als Fürsorger nicht mehr länger "Funktionäre des Systems" sein wollen.
So interpretiert jeder Sozialarbeiter, "jede Dienststelle und jede Geschäftsstelle ihre spezifischen Urancen als die "richtige' und eigentliche Sozialarbeit", wie Wolfgang Bäuerle schreibt; und jedes Heim ist gewohnt, "seine Pädagogik als die Pädagogik schlechthin" anzusehen.
Zumeist wissen die Sozialarbeiter von manchem ein bißchen, von vielem nichts. Neuere Zweige der Sozialmedizin wie die Gerontologie (die Lehre vom Altern und seinen Erscheinungen) bleiben ihnen meist ebenso unbekannt wie sozialpädagogische Methoden für die Resozialisierung Strafgefangener.
"Auf keinem Gebiet der Sozialarbeit ist ausreichend Material vorhanden", urteilt Wilfried Hartwieg. Sozialarbeiter-Ausbildung könne "unter diesen Voraussetzungen nur mit schlechtem Gewissen" betrieben werden.
Es fehlt nicht nur an Material, sondern auch an qualifizierten Dozenten. Während Ingenieurschul-Studenten von Diplom-Ingenieuren und Studenten der Wirtschafts-Akademien von diplomierten Betriebswirten oder Handelslehrern ausgebildet werden, ist der Dozent an der Höheren Sozialfachschule -- wie die Sozialpädagogin Christa Hasenclever in einer Studie schreibt -- "in der Regel kein "Fachmann".
Die Ausbildung von Sozialpädagogen für die Heimerziehung, urteilt der Göttinger Erziehungswissenschaftler Professor Hermann Giesecke in dem Handbuch "Einführung in die Pädagogik", sei unwissenschaftlich, "und manche Disziplinen wie die Psychoanalyse, die hier besonders wichtig wäre, werden zum Teil aus weltanschaulichen Gründen überhaupt nicht berücksichtigt. Es fehlt an hinreichenden Fortbildungsmaßnahmen' und die Zahl der Wissenschaftler, die sich mit diesen Aufgaben befassen, ist viel zu gering."
Die Ausbildungsstätten müßten "im allgemeinen mit Akademikern vorlieb nehmen, die Ausbildung und künftige Berufstätigkeit der Studierenden nicht kennen, die sich nicht nur das Stoffgebiet, sondern auch Methodik und Didaktik selbst aneignen müssen" (Christa Hasenclever). Sie haben oft ohne Bezug zur Sozialarbeit Pädagogik und Soziologie studiert.
Bis heute ist das Hochschul-Studium der Sozialpädagogik nur an einigen Universitäten der Bundesrepublik
* Der Italiener Don Eosco gründete Im vergangenen Jahrhundert den Orden der Salesianer. Aufgabe des Ordens ist bis heute die Erziehung gefährdeter Jugendlicher. Don Bosco wurde 1934 heiliggesprochen.
möglich* -- zumeist nicht als eigenständiger Studiengang mit voller Semesterzahl, sondern lediglich als Zusatz- oder Begleitstudium, das interessierte Studenten mit besonderem Zeitaufwand neben traditionellen Fachrichtungen (wie Theologie und Pädagogik) absolvieren können.
Um so sinnvoller wäre es, die schwächliche Hochschul-Ausbildung und die desorientierte Akademie-Ausbildung einheitlich zu reformieren. In den USA sind die "Graduate Schools of Social Work" schon lange den Universitäten angeschlossen; und das erscheint plausibel, wenn die Sozialarbeit sich nicht auf "ein- und mehrstimmiges Singen" kaprizieren soll, wie Akademie-Lehrpläne heute noch vorsehen, sondern Aufklärung erheischt über die Ursachen sozialen Fehlverhaltens.
Nur auf wissenschaftlicher Grundlage, im Hochschulbereich, ließe sich ein Gebiet erschließen, "dessen Erforschung interfakultäre Zusammenarbeit benötigt und dessen Ausbildung neben interdisziplinären Studien (insbesondere auf den Gebieten der Pädagogik, Psychologie, Rechtswissenschaft, Sozialpolitik, Sozialmedizin) notwendig auch praktische Übungen, die Anleitung zum Umgang mit Menschen fordert" (Christa Hasenclever).
Nur so ließe sich vermutlich auch die Geringschätzung überwinden, die Sozialarbeitern jeder Art -- Jugendpflegern, Familienfürsorgern, Resozialisierungshelfern und Erziehern -- allenthalben entgegengebracht wird.
Heute dürfen Staatsbürger ohne Abitur -- und das sind die meisten Höheren Fachschüler -- nur die gehobene Laufbahn einschlagen, die höhere Beamtenlaufbahn bleibt ihnen verschlossen. Hat einer aber ein juristisches Studium vorzuweisen, gilt er allemal als prädestiniert, ein Jugendamt zu leiten -- auch wenn er von Jugendpflege kaum etwas versteht.
So markieren veraltete Berufsleitbilder die zerklüftete Landschaft des deutschen Bildungswesens, in der Endmoränen des Standesdenkens immer noch als heilige Berge gelten. Es ist bezeichnend, daß Abiturienten -- wie der Berliner Fachschul-Dozent i. R. Dr. Erwin Sommer registriert -- vornehmlich wegen des "noch immer wirksamen Sozialprestiges" ein Hochschulstudium anstreben, wenn sie Ingenieur werden wollen.
Und es ist ebenso typisch, daß von denjenigen Studenten, die sich dann für ein TH-Studium als ungeeignet erweisen, "nur ein Teil den Weg zur Ingenieurschule findet, weil der Übergang von der Technischen Hochschule zur Ingenieurschule als Zurückstufung empfunden wird".
Daß die Aufsplitterung gerade im Ingenieurwesen nicht nur irrational, sondern auch unökonomisch ist, haben
* An den Universtäten Konstanz, Hamburg und Marburg. Am (katholischen) "Institut für Caritaswissenachaft und Christliche Sozialarbeit" In Freiburg und am (evangelischen) "Diakoniewissenschaftlichen Institut" in Heidelberg.
Bildungsforscher längst erkannt. Zwar verfügen besonders gut ausgestattete Ingenieurschulen wie das Oskar-von-Miller-Polytechnikum in München heute in Labors und Werkstätten über Rechenanlagen und Prüf stände im Werte von nahezu zehn Millionen Mark. Aber da bei der rasanten Entwicklung der Elektronik die meisten Geräte bereits nach fünf Jahren veraltet sind, können die Ingenieurschulen schon längst nicht mehr die Aufgabe wahrnehmen, den graduierten Ingenieur mit dem neuesten Stand der Technik vertraut zu machen.
Das Goldschmidt-Gutachten für den Deutschen Bildungsrat kommt zu dem Ergebnis, "der laboratoriumsmäßige Aufwand für die Pflege bestimmter moderner Lehrgebiete" (etwa Kerntechnik und Datenverarbeitung) sei so groß, "daß es ökonomisch ausgeschlossen sein dürfte, ihn an allen Fachhochschulen zu treiben. Gerade für solche Gebiete werden regionale Planung' Arbeitsteilung und Zusammenschlüsse in Form integrierter Fachhochschulen und Gesamthochschulen immer dringender."
Diesen Weg der Integration aber wollen Ministerpräsidenten und Kultusminister vorerst nicht einschlagen. Laut Ministerpräsidenten-Abkommen gelten die Fachhochschulen als "eigenständige Einrichtungen des Bildungswesens im Hochschulbereich" -- eine Formulierung, die sich so oder ähnlich in den bereits verabschiedeten Fachhochschulgesetzen der Bundesländer (Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein) wiederholt.
Für den derzeitigen Bundesforschungsminister Gerhard Stoltenberg
Dieses Diktum scheint " den Fachhochschul-Studenten recht zu geben, die in der Rangerhebung ihrer Schulen wenig mehr als einen "Schilderwechsel" sehen.,, Die Fachhochschule ist eine leere Formel, die auch durch Strukturmerkmale wie "Zuordnung zum Hochschulbereich' nicht aussagefähiger wird, denn Zuordnung sagt doch etwas anderes aus als Gleichstellung oder gar Integration", urteilt Gerd Pfeiffer, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Studenten an Wirtschafts-Akademien "und Höheren Wirtschaftsfachschulen.
Fachhochschulen mögen billiger werden, wenn sie auf Forschung weitgehend verzichten; ohne Forschung oder Zugang zur Forschung aber scheint wissenschaftlich orientierte Lehre heute kaum noch möglich. Und die Fachhochschulen sollen -- so wünschen es Ministerpräsidenten und Kultusminister -- "eine auf wissenschaftlicher Grundlage beruhende Bildung" vermitteln, "die zu staatlichen Abschlußprüfungen führt und zu selbständiger Tätigkeit im Beruf befähigt".
In einigen Bundesländern, so in Schleswig-Holstein, wird den neuen Bildungsstätten denn auch zumindest ein begrenztes Recht auf Forschung zugestanden, "soweit dies zur Förderung ihrer Lehrtätigkeit dienlich ist".
Um auf "wissenschaftlicher Grundlage" zu lehren, wäre für die Dozenten beispielsweise ein steter Wechsel zwischen Lehr- und Forschungsaufgaben nötig. So bekäme auch die in weiten Bereichen zur Fiktion gewordene Einheit von Forschung und Lehre wieder Sinn. Denn "Lehre in unserer Epoche zeichnet sich durch immer engere Verknüpfung mit der Forschung aus, deren Ergebnisse zunehmend rascher zur Erweiterung, Gewichtsverlagerung und Anpassung des Lehrstoffs zwingen".
Mit diesem Argument belehrten Dozenten und Studenten der Ingenieurschule Ulm die Verfasser des badenwürttembergischen Hochschulgesamtplanes, der zwischen wissenschaftlichen Hochschulen und Fachhochschulen reinlich scheidet. Die Ulmer: "Die vorgesehene Trennung beruht auf einer überholten Anschauung. Eine "unwissenschaftliche' Hochschule ist ein Widerspruch in sich."
Die neuen Fachhochschulen werfen überdies eine Reihe von Problemen auf, die daran zweifeln lassen, daß das Konzept gründlich durchdacht wurde.
Die Fachhochschulen bedingen eine weitere Aufsplitterung des Bildungswesens, da sie den Besuch der Fachoberschule voraussetzen. Die Fachoberschule aber bereichert das ohnehin überholte dreigliedrige Schulsystem der Bundesrepublik (Volksschule, Realschule, Gymnasium) um eine weitere Variante mit besonderem Abschlußzertifikat: die Fachhochschulreife. Das läuft klar den Intentionen des Deutschen Bildungsrates zuwider, der im Februar eine einheitliche Hochschulreife empfahl, die sowohl zum Studium an Universitäten wie an Fachhochschulen berechtigen soll.
Das Sozialprestige-Gefälle zwischen Hochschule und Fachhochschule kann durch die neue Regelung schwerlich beseitigt werden. Es ist voraussehbar, daß Abiturienten die Fachhochschulen nach wie vor ebenso zu meiden suchen wie früher die Ingenieurschulen und die übrigen Höheren Fachschulen; mithin läßt sich eine Entlastung der Universitäten nicht erreichen.
"Die jetzigen Regelungen", urteilt der Generalsekretär der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Ernst Reuter, "laufen darauf hinaus, die notwendigen Reformen unseres Bildungswesens zu erschweren. Indem man das Prestige der traditionellen wissenschaftlichen Hochschule weiter aufwertet, wird man kaum einen Abiturienten davon abhalten können, sein Glück zunächst auf diesem Bildungswege zu versuchen. Was bleibt, ist der Versuch, die wissenschaftliche Hochschule vor dem Eindringen neuer sozialer Schichten abzuschirmen."
Diese Entwicklung ließe sich vermeiden, wenn -- statt der Einrichtung neuer Fachhochschulen und Fachoberschulen -- ein völlig neues Bildungssystem eingeführt würde:
* die Gesamtschule, die alle Schüler -- ohne Rücksicht auf soziale Herkunft -- entsprechend Talent und Neigung fördert und in zwölf Jahren entweder zur Berufsausübung oder zum Hochschulbesuch qualifiziert;
* die Gesamthochschule, die sämtliche weiterführenden Bildungseinrichtungen -- von der Höheren Sozialfachschule bis zur Universität -- integriert. Die Gesamthochschule legt den Studenten nicht von vornherein auf eine bestimmte Studienzeit und einen bestimmten Studienabschluß fest, sondern gibt ihm die Möglichkeit, nach zwei, drei, vier oder mehr Studienjahren mit jeweils der Qualifikation abzuschließen, die seinem individuellen Leistungswillen und seinen Fähigkeiten am ehesten entspricht.
Dieses Modell besticht, weil es nicht nur jedem einzelnen die größten Bildungschancen gewährt, sondern weil es auch dem Bedarfsprinzip der hochindustrialisierten Gesellschaft genügt' die auf eine Vielzahl unterschiedlich qualifizierter und wissenschaftlich gebildeter Arbeitskräfte angewiesen ist -- eine demokratische und leistungsfähige Schule und Hochschule zugleich.
IM NÄCHSTEN HEFT
Die Gesamthochschule: Grundstudium, Fachstudium, Aufbaustudium -- Studieneinheiten statt Semester? -- Berufspraxis und Hochschulausbildung im ständigen Kontakt -- Das Modell der Zukunft

DER SPIEGEL 41/1969
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„Mit dem Latein am Ende“

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