25.08.1969

RÜCKZUG

Die Bonner Koalitionspartner verzichten freiwillig auf TV-Sendezeit während des Wahlkampfes. Günter Müggenburg, Chef des Bonner ARD-Büros, plante, vier Tage vor der Wahl prominente Vertreter aller kandidierenden Parteien zu einem Gespräch mit Journalisten ins Studio zu bitten und zudem den Zuschauern die Möglichkeit zu geben, die Politiker telephonisch zu befragen. ADF, FDP und NPD sagten zu. Die Manager der Regierungsparteien, Reck (CDU) und Wischnewski (SPD), ließen jedoch Müggenburg wissen, sie seien nicht bereit, mit Adolf von Thadden in einem Studio zu sitzen. ARD-Koordinator Dieter Gütt über den Rückzieher der großen Parteien: "Sie haben Angst."

DER SPIEGEL 35/1969
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