25.08.1969

KASSENSTURZ

Die Bundesregierung bittet den "Verband Deutscher Studentenschaften" (VDS) zur Kasse. Seit der SDS -- vor drei Monaten -- den VDS-Vorstand übernommen hat, gehen kaum noch Mitgliedsbeiträge ein, weil die Astas entweder nicht zahlen wollen oder -- auf Anordnung ihrer Rektoren oder Kuratoren -- nicht zahlen dürfen. Restvermögen des VDS: 294 000 Mark. Schulden: 340 000 Mark. Hauptgläubiger der Studenten ist die Bundesregierung, da der VDS vom 800 000-Mark-Zuschuß des Vorjahres 160 000 nicht ausgegebene Mark noch nicht zurückgezahlt hat. Binnen Wochenfrist will das Innenministerium nun die Außenstände eintreiben. Ministerialrat Erwin Lunke: "Mit Rücksicht auf die Steuerzahler können wir uns nicht viel Zeit lassen." Dazu VDS-Vorstand Julian von Eckardt: "Noch in dieser Woche kriegt Herr Lunke sein Geld."

DER SPIEGEL 35/1969
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