30.01.2006

ARBEITMehr Jobs aus dem Internet

Trotz anhaltend hoher Arbeitslosigkeit wächst die Zahl der Stellenangebote bei den Jobbörsen im Internet stark an. So stieg das Angebot bei zehn Stellenbörsen und etwa 280 Unternehmens-Websites, die vom Karrierenetzwerk Monster beobachtet werden, seit Dezember 2004 um rund 85 Prozent. Damit ist mittlerweile etwa die Hälfte des gesamten Stellenmarkts online, schätzen Experten. Dennoch ist die Stellensuche auf dem virtuellen Arbeitsmarkt nicht so komfortabel, wie die Betreiber der Jobbörsen gern glauben machen. Längst nicht immer filtern die Suchmaschinen bei der Eingabe eines Berufes auch die dazu passenden Offerten heraus. Das ergab eine neue Studie der Fachhochschule Koblenz, bei der 3600 Stellenangebote von privaten Jobbörsen im Internet analysiert wurden. Danach war die Treffergenauigkeit bei den Online-Portalen Jobware und Monster mit 86 beziehungsweise 81 Prozent am höchsten. Bei den Web-Portalen Jobscout24, Jobpilot und Stepstone lag sie dagegen deutlich niedriger - nur etwa 65 Prozent der gezeigten Angebote entsprachen auch dem eingegebenen Berufswunsch.

DER SPIEGEL 5/2006
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