06.02.2006

TERRORISMUSFriedliche Siege

Auf der Suche nach dem "größten Sieg", den das US-Militär bislang in seinem weltweiten Krieg gegen den Terrorismus errungen hat, ist ein führender Beamter des amerikanischen Verteidigungsministeriums zu einem überraschenden Ergebnis gekommen. Staatssekretär Ryan Henry, zur Zeit vor allem mit dem Vierjahresbericht des Pentagon beschäftigt, nannte bei einer Konferenz des konservativen American Enterprise Institute als die durchschlagendsten Erfolge "nicht das, was Sie denken", nämlich die Feldzüge in Afghanistan oder im Irak, sondern das amerikanische Engagement nach dem Tsunami in Indonesien 2004 und dem Erdbeben in Pakistan 2005. Der massive Einsatz von Personal, Ausrüstung, Flugzeugen und Schiffen hat nach Meinung des Militärstrategen "mehr als jedes andere Ereignis dazu beigetragen, der ideologischen Unterstützung für den Terrorismus zu begegnen".

DER SPIEGEL 6/2006
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