„Eine ,Bild'-Schlagzeile ist mehr Gewalt als ein Stein am Polizisten-Kopf“

Der SPIEGEL, der letzte Woche die Veröffentlichung einer Dokumentation über die Oster-Revolte deutscher Studenten begann, untersucht in dieser Woche die Rolle des Springer-Konzerns vor und nach dem Attentat auf den SDSFührer Dutschke. Seit über zwei Jahren haben die Springer-Blätter „Bild“, „Welt“, „Hamburger Abendblatt“, „BZ“ (Berlin) und „Berliner Morgenpost“ die unruhigen Studenten verteufelt; die Reaktion der Rebellen war entsprechend. Politiker, Professoren und andere Zeitgenossen urteilten unterschiedlich über die publizistische Macht des Springer-Konzerns.

DER SPIEGEL 19/1968

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