13.05.1964

NEU IN DEUTSCHLANDZusammen in Paris (USA).

Dem neuen
Film von Richard Quine liegt der alte Film Julien Duviviers "Auf den Straßen von Paris" zugrunde: Dort waren es zwei Drehbuchautoren, hier ist es einer (William Holden), der - zusammen mit seiner Schreibkraft (Audrey Hepburn) und vom nahen Ablieferungstermin gedrängt - in einem Pariser Luxusappartement an einem Szenario arbeitet. Abwechselnd treiben die beiden die Handlung in verschiedenen Richtungen vorwärts; was sie sich ausdenken, sieht man. Die Möglichkeiten der Persiflage, um die es dem französischen Altmeister ging, bleiben trotz kurzer Anläufe ("Dann lassen wir den Sinatra singen") ungenutzt. Die Rahmengeschichte, die mit einer einfallsreichen Satire auf den Lebensstil amerikanischer Filmmagnaten beginnt, endet schließlich in denselben Klischees, die zu Beginn parodiert werden - Papas Kino, erst für tot erklärt, feiert zum Schluß Wiederauferstehung.

DER SPIEGEL 20/1964
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