13.05.1964

AUSWAHLKornel Filipowicz: „Tagebuch eines Antihelden“.

Der erzählende Nichtheld dieses witzreichen Kurzromans handelt nach zwei Maximen. Erstens: Ein Held ist ein Wesen, "das nicht ganz bei Verstand ist". Zweitens: "Mein Leben, meine Gesundheit sind das höchste Gut - und basta." Logischerweise ist er immer auf seiten der stärkeren Bataillone: während der Besetzung Polens bei den Deutschen, nachher wieder Pro Polen. Bemerkenswert: Der 50jährige Krakauer Autor läßt seinen sachlichen Durchschnittler auch das Vaterland verachten - wenn es verliert. (Hanser; 110 Seiten; 5,80 Mark.)

DER SPIEGEL 20/1964
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AUSWAHL:
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