25.04.1966

WAHL-ANALYSE.

Unter Briefwählern entfallen auf CDU und FDP höhere und auf die SPD niedrigere Stimmanteile als in den Wahllokalen. Nach einer am vergangenen Mittwoch vom Landesverwaltungsamt in Hannover veröffentlichten Analyse der letzten niedersächsischen Bundestagswahl-Ergebnisse lagen die Briefwahl-Prozente, der CDU um 3,2, die der FDP um 2,8 Punkte über, die der SPD aber um 6,8 Punkte unter dem Gesamtwahlergebnis. In einem hannoverschen Wahlkreis übertraf der Anteil der CDU-Briefstimmen das CDU-Gesamtergebnis um 9,7 Punkte, die SPD-Briefstimmen blieben um 13,2 Punkte hinter dem SPD-Gesamtergebnis zurück.

DER SPIEGEL 18/1966
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