25.04.1966

AGRAR-ÜBERSCHÜSSE.

Zwischen
der Bundesrepublik und ihren EWG -Partnern ist eine neue Kontroverse entstanden. Das Bundeskabinett lehnte in der letzten Woche "aus ethischen und finanziellen Gründen" das Ansinnen der EWG-Kommission ab, aus Mitteln des EWG-Agrarfonds jährlich 800 Millionen Mark zur Vernichtung von Überschüssen an Blumenkohl, Tomaten, Apfelsinen, Mandarinen, Tafeläpfeln, Tafelbirnen, Trauben und Pfirsichen bereitzustellen. Eine (aus Steuermitteln finanzierte) Vernichtung dieser Lebensmittel würde ein Überangebot
aus Italien und Frankreich und damit niedrigere Verkaufspreise in Deutschland verhindern.

DER SPIEGEL 18/1966
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