25.04.1966

SIMCA 1300/1500: MASSANZUG DER MITTELKLASSE

Der SPIEGEL veröffentlicht die Ergebnisse einer Untersuchungsreihe, in der jeweils 3000 Automobilbesitzer über Vorzüge und Mängel der von ihnen gefahrenen deutschen und ausländischen Modelle befragt werden. Die zwanzigste Umfrage gilt dem Simca 1300/1500. Die befragten Besitzer eines Simca 1300 (58,2 Prozent) haben den Wagen im Durchschnitt fünfzehneinhalb Monate lang gefahren und mit ihm 22 999 Kilometer zurückgelegt; die Eigentümer eines Simca 1500 (41,8 Prozent) haben in dreizehneinhalb Monaten 24 561 Kilometer gefahren*.
Deutsche Automobilisten kaufen einen Simca, weil sie auf einen Wagen erpicht sind, "den nicht jeder fährt" und "der nicht an jeder Ecke zweimal steht". Sie kaufen auch mit dem Groll der Enttäuschten, "damit die Händler für deutsche Wagen merken, daß es Konkurrenz gibt".
Sie kaufen mit dem Auge. 64,1 % wurden in erster Linie durch die "zeitlos moderne" und "wohltuend unaufdringliche" Form zum Simca-Kauf verlockt. Das Simca-Kleid, so hob ein Tontechniker hervor, verrate "echten Chic, wie ihn im Karosseriebau nur Italiener und Franzosen verwirklichen können".
41,9 % waren von der Geräumigkeit angetan: In der unteren Mittelklasse biete der Simca "durch geschickte Raumausnutzung, mehr Raumkomfort als mancher größere Wagen". Für 35,4 % war die serienmäßige Ausstattung des Wagens mit vier Türen beim Erwerb mitbestimmend. 31,2 % aller Simca -Käufer waren von der Straßenlage, 26,5 % der Käufer eines Simca 1500 von der erreichbaren Spitzengeschwindigkeit kaufentscheidend beeindruckt.**
Jedem vierten Käufer (26,2 %) kam es auf einen besonders bequemen und komfortablen Wagen an, 22,3 % auf gute Sicht nach allen Seiten. Weitere Kaufgründe: geringe Außenabmessungen (20,8 %), Kofferraum (17,7 %), Zuverlässigkeit und Elastizität des Motors (15,4 %), sehr gute Verarbeitung (15,4 %) Wirtschaftlichkeit (13,9 %), Ausstattung (13,9 %).
Französische Automobile gelten in Deutschland von jeher als gute Kostverwerter. Der Benzinverbrauch beider Simca-Typen liegt allerdings nicht unter den Erfahrungswerten deutscher Modelle: Im Durchschnitt verbrauchten der Simca 1300 (52 PS) 9,75 Liter, der Simca 1500 (66 PS) 10,85 Liter Super -Kraftstoff auf 100 Kilometer. Verbrauchsangaben nach Gruppen:
Simca 1300
8,9 Liter und weniger 14,9 %
9,0 bis 9,4 Liter 18,8 %
9,5 bis 9,9 Liter 20,9 %
10,0 bis 10,4 Liter 25,9 %
10,5 bis 10,9 Liter 6,7 %
11,0 Liter und mehr 12,8 %
Simca 1500
9,4 Liter und weniger 6,9 %
9,5 bis 9,9 Liter 7,9 %
10,0 bis 10,4 Liter 28,6 %
10,5 bis 10,9 Liter 14,8 %
11,0 bis 11,4 Liter 18,2 %
11,5 Liter und mehr 23,6 %
Die Straßenlage wird überdurchschnittlich bewertet:
ausgezeichnet 58,9 %
gut 38,7 %
zufriedenstellend 2,4 %
ausreichend 0,0 %
unbefriedigend 0,0 %
Abgesehen von der Feststellung, daß die Bodenfreiheit recht knapp ist ("Motorwanne sitzt zu tief für Fahrten außerhalb der normalen Straßen"), sind die Simca-Fahrer einhellig der Meinung: "Ausgezeichnete Straßenlage". Manche betonen die "Gutmütigkeit des Wagens im Verzeihen von Fahrfehlern": Er bremse sich durch "leicht untersteuerndes Verhalten in zu schnell gefahrenen Kurven selbst ab", lasse sich auch "durch stärkeres Einschlagen des Lenkrades in Kurvenrichtung immer gut kontrollieren".
Plötzliches Ausbrechen des Hecks ist Simca-Fahrern offenbar unbekannt. Ohne Zweifel zahlt sich die sorgfältige Hinterachskonstruktion des Wagens aus: "Kein Trampeln wie bei konventionellen, an Blattfedern aufgehängten Starrachsen."
"Genau das richtige Bodenkontaktgefühl" vermittelt nach Ansicht eines Werbekaufmanns die Federung. Ein Diplom-Ingenieur ist überzeugt, daß sie "einen ausgezeichneten Kompromiß zwischen Fahrkomfort und Fahreigenschaft darstellt". Die Prozent-Resultate bestätigen das weitgehend:
zu hart 6,1 %
gerade richtig 91,9 %
zu weich 2,0 %
Gerügt werden allerdings Güte und Haltbarkeit der serienmäßigen Stoßdämpfer. Trotz verbesserter Lagerung und Qualität der Dämpfer (seit Herbst 1964) ließen sich zahlreiche Simca-Besitzer nachträglich teure Spezial-Dämpfer einbauen.
In der Beschleunigung unterscheiden sich die beiden Typen durch die Leistungsdifferenz von 14 PS bei annähernd gleichem Gewicht erheblich:
Ein Diplom-Mathematiker: "Mehr kann man vom 1300 mit diesem Leistungsgewicht nicht verlangen." Ein kaufmännischer Angestellter mit einem Simca 1500 meinte: "Für 1500 Kubikzentimeter und über eine Tonne Gewicht ist die Beschleunigung durchaus erfreulich."
Mit der erreichbaren Geschwindigkeit -
- sind augenscheinlich die Eigentümer
eines Simca 1300 zufriedener als die Besitzer des stärkeren 1,5-Liter-Modells. Sie erzielen 135 km/h und rasen damit im Spitzenfeld ihrer Klasse.
Der Typ 1500 ist zwölf km/h schneller. Aber er entfaltet sein Spitzentempo erst bei einer Drehzahl von etwa 6000 Kurbelwellenumdrehungen pro Minute. Gleichzeitig erreichen die Kolben die extrem hohe Geschwindigkeit von rund 16,6 Metern pro Sekunde, weil der Vierzylinder-Motor - etwas antiquiert - einen ungewöhnlich langen Hub hat. Nicht wenige Fahrer des Simca 1500 mögen den Motor daher offenbar nicht längere Zeit voll beanspruchen. Sie argwöhnen, daß ihm hohe Dauergeschwindigkeit auf langen Autobahnstrecken nicht gut bekomme. Zwar fehlen berichte über katastrophale Folgen solcher Vollgashatzen. Doch haben manche Fahrer dabei "ein ungutes Gefühl", weil sie das "kräftige Motorengeräusch beunruhigt".
Erst seit Herbst 1965 sind beide Simca -Wagen mit Scheibenbremsen an den Vorderrädern ausgerüstet. Bis dahin hatte der Typ 1300 nur
Trommelbremsen. Dennoch schnitt der
trommelgebremste Simca 1300 bei der Frage nach der Wirksamkeit der Fußbremse überraschend
kaum schlechter ab als der scheibengebremste Typ 1500:
Die Fahrer bescheinigen den Trommelbremsen des Simca 1300 "weiches, gut dosierbares Ansprechen", auch "beachtliche Standfestigkeit" und "Spurtreue bei Notbremsungen". Dagegen neigen die Scheibenbremsen des Simca
1500 offenbar mehr als bei anderen Wagen gleicher Bremsenart dazu, auf nasser Fahrbahn "mit einer leichten, aber dennoch irritierenden Verzögerung" einzusetzen.
Über Lage und Erreichbarkeit der Handbremse ausgezeichnet 12,1 %
gut 54,9 %
zufriedenstellend 22,5 %
ausreichend 7,5 %
unbefriedigend 3,0 %
- sind die Befragten trotz durchschnittlich günstiger Prozent-Werte nicht sonderlich glücklich. "Die Handbremse", merkte ein Versicherungskaufmann an, "wäre zwischen den Einzelsitzen besser placiert." Einer Chemotechnikerin "graust es, wenn ich an die Möglichkeit eines Unfalls denke - die Handbremse zielt direkt auf die rechte Kniescheibe".
Mit der Sicht nach vorn sind die Simca-Besitzer dagegen zufrieden:
ausgezeichnet 87,5 %
gut 11,9 %
zufriedenstellend 0,4 %
ausreichend 0,0 %
unbefriedigend 0,2 %
"Gute Sicht wie bei keinem anderen der 19 Wagentypen, die ich bisher gefahren habe", notierte ein Angestellter. Um die Sicht nach hinten - ausgezeichnet 59,4 %
gut 34,6 %
zufriedenstellend 4,4 %
ausreichend 0,8 %
unbefriedigend 0,8 %
- ist es beim Simca offenbar besser als bei zahlreichen anderen Wagen bestellt. So notierten beim Ford 20 M/20 M TS 40,0 % für die Note Ausgezeichnet, beim
BMW 1500/1800 48,2 %, beim VW 1500 S 24,6 % und beim Citroen ID/DS 19 nur 18,4 %.
Kritik gilt allein dem Außenspiegel, der "sehr schlecht einzusehen" und außerdem "nicht groß genug" sei. Jedoch empfinden die Fahrer als "unbeschwertes Vergnügen", den Simca in Parklücken zu manövrieren: "Alle Ecken ohne Verrenkungen übersehbar."
Die vom Scheibenwischer bestrichene Fläche gewährleistet auch bei Schlechtwetter gute Sicht:
angenehm groß 74,5 %
ausreichend 24,9 %
zu klein 0,6 %
Doch kann der Scheibenwascher den Erwartungen und Forderungen der Simca-Fahrer nicht gerecht werden. Die durch Fußdruck betätigte Anlage sei u"nwürdig", "ärmlich" und "primitiv", ihre Wirkung "ungenügend". Auch reiche der Spülwasservorrat der Simca-Modelle auf längeren Reisestrecken bei weitem nicht aus.
Einhellig vergrätzt zeigten sich die Befragten bei der Beurteilung der Gängigkeit und Schaltbarkeit des Getriebes:
ausgezeichnet 6,8 %
gut 31,4 %
zufriedenstellend 27,2 %
ausreichend 14,7 %
unbefriedigend 19,9 %
"Die Schaltung ist das einzige, was an diesem schönen Wagen unkultiviert ist, urteilte ein Besitzer. Die unteren Gänge lassen sich "oft viel zu schwer einrücken". Auch das Einlegen des Rückwärtsganges bringt die Fahrer mitunter "zur Verzweiflung". Die oberen Gänge gleiten zwar leicht, aber "mit reichlich großen Hebelwegen". Viele merken an: "Direkte Knüppelschaltung wäre besser" - ein Wunsch, den das Simca-Werk seit
einiger Zeit gegen einen Aufpreis von 130 Mark erfüllt. Auch eine - seltener gewünschte - Getriebe-Automatik ist nunmehr im Handel (Aufpreis 1000 Mark).
Der Wendekreis (9,8 Meter) wird von 65,4 % der befragten Besitzer als erfreulich klein bezeichnet, 34,4 % halten ihn für ausreichend, und nur 0,2 % vertreten die Ansicht, er sei zu groß.
Nicht wenige Fahrer verdrießt dagegen die Lage der Bedienungsschalter:
sehr günstig 41,7 %
zufriedenstellend 53,4 %
zu weit entfernt 4,9 %
"Da das Armaturenbrett weit vorn und tief liegt, sind alle Schalter zu weit entfernt für Leute mit Normalgröße - bei Anwendung von Sicherheitsgurten ein echtes Problem" (so ein Ingenieur). "Starter und Wischer liegen zu weit rechts" (so ein Lehrer). Verärgert zeigte sich ein Bankkaufmann, weil "man im Dunkeln nach Scheibenwischerknopf und Heizung fummeln muß".
"Der Zug-Drehschalter für die Heizung sitzt unmittelbar und daher ungünstig hinter dem Schalthebel", bekrittelte ein Arzt. "Das Zündschloß müßte rechts an der Lenksäule liegen, darf dann aber nicht - wie bisher - ein potentieller Kniescheibenzertrümmerer sein", notierte ein Tierarzt.
Beim Urteil über die qualitative Verarbeitung -
- wirkt sich offenkundig aus, daß
viele Fahrer eines Simca 1300 vom VW aufstiegen und daher gerade in diesem Punkt sehr verwöhnt sind.
Die Fahrer eines Simca 1500 dagegen vergleichen mit der deutschen Mittelklasse. Die Ausgezeichnet-Quote für den neuen Ford 17 M liegt bei 4,9 %, der (inzwischen geänderte) Opel Rekord verbuchte 4,8 %. "Simca demonstriert mit diesem Wagen, was früher einmal gute deutsche Wertarbeit gewesen ist", schreibt einer. Auffallend häufige und detaillierte Kritik gilt lediglich der Lackqualität.
Jeder Simca wird in zwei verschiedenen Ausstattungsvarianten angeboten. Über Qualität und Reichhaltigkeit der Ausstattung des häufiger verlangten, jeweils feudaleren Typs urteilen die Fahrer des stärkeren Modells günstiger als die übrigen:
Fast alle vermissen jedoch einen Griff am Kofferraumdeckel und einen geeigneten Platz im Armaturenbrett zum Einbau eines Autoradios. Sie bemängeln weiter, daß nicht wenigstens die teureren Modelle mit Rückfahrscheinwerfern geliefert werden, daß ihnen das Werk außer dem Wagenheber kein Werkzeug mitgibt und daß Schiebedächer nicht ab Werk erhältlich sind.
Einhellig loben sie die Güte der Sitze und die Tatsache, daß der Simca zwei Handschuhkästen hat: "Jedem sein Fach." Insgesamt gefällt, daß "die Geschmackssicherheit der Innenausstattung mit der Stilsicherheit der äußeren Linienführung harmoniert"; wie ein Zahnarzt formulierte.
Die Heizung wird recht günstig beurteilt:
ausgezeichnet 56,8 %
gut 33,0 %
zufriedenstellend 5,4 %
ausreichend 2,8 %
unbefriedigend 2,0 %
Aber die Besitzer hatten kein Verständnis für häufig auftretende Bedienungsschwierigkeiten: Der Heizungshahn klemmte oder fraß sich fest.
In der Belüftung konnte der Simca gegen seine französischen Konkurrenten Peugeot 404, Citroen ID/DS 19 und Renault R 4 nicht ganz mithalten. Beim Peugeot würden für Ausgezeichnet 39,7 % gezählt, beim Citroen 41,4 % und Renault R 4 36,1 %. Die Simca-Prozente:
ausgezeichnet 22,1 %
gut 50,5 %
zufriedenstellend 18,1 %
ausreichend 6,1 %
unbefriedigend 3,2 %
Wie die Simca-Passagiere noch besser mit Frischluft befächelt werden sollten, faßte ein Diplom-Kaufmann in seinem Kommentar zusammen: "Der Lufteinlauf muß so gestaltet werden, daß eine größere Luftmenge unter entsprechendem Staudruck in den Wagen gelangt."
Der Typ 1300 wird serienmäßig mit Vorder-Sitzbank geliefert, der 1500er mit Einzelsitzen - das allein macht den Unterschied in den Noten für Fahrkomfort und Bequemlichkeit aus:
Die Befragten bekundeten, daß der "große Innenraum auch den Fondgästen viel Platz und Bequemlichkeit" gewährt. Alles "paßt wie ein guter Maßanzug", schrieb ein Steuerberater.
Die Größe des Kofferraumes - mit 340 Liter Fassungsvermögen guter Durchschnitt - wird im Urteil der Besitzer abermals durch klassenbedingte Prozent-Unterschiede charakterisiert:
Abgesehen von einigen erbosten 1500er -Besitzern honoriert die Simca-Mehrheit die Gesamtkonzeption des Wagens. Die meisten Fahrer nahmen den im Vergleich zu Ford oder Opel kleineren Kofferraum bewußt in Kauf, um andere Vorteile zu gewinnen: geringe Außenabmessungen bei ungewöhnlicher Geräumigkeit des Fahrgastraumes. Ein
Diplom-Volkswirt schrieb: "Der Gepäckraum ist für die geringe Länge des Wagens überdimensional groß und für Feriengepäck auch von vier Personen völlig ausreichend." Ein weiterer Vorteil: "Auch bei voller Belastung sinkt der Wagen nicht in die Knie - himmelsuchende Scheinwerfer gibt es beim Simca nicht."
Auf die Frage nach dem Fassungsvermögen des Tanks sind bei den Besitzer -Umfragen fast immer die bewegten Klagen der Autobesitzer zu hören, er sei viel zu klein. Die Simca-Fahrer dagegen sind über ihren 55-Liter-Tank geradezu begeistert:
"Was will man mehr, als 500 bis 600
Kilometer mit einer Tankfüllung zu fahren?" merkte der Besitzer eines Simca 1300 an. Und ein 1500er-Eigentümer berichtete: "Immer wieder staunen die Tankwarte, wenn nach 50 Litern immer noch mehr Kraftstoff einläuft." Das Motorengeräusch der beiden Modelle wird recht unterschiedlich beurteilt:
Der kleine Motor ist zweifellos das kultiviertere Triebwerk. Der große Motor läuft lauter, besonders im oberen Drehzahlbereich.
56,1 %o der befragten Simca-Fahrer haben störende Geräusche notiert. Davon entfallen auf allgemeine, nicht immer lokalisier- und abstellbare Geräusche 31,8 %. Türen und Fenster gelten bei 14,1 % als Geräuschquelle. Windgeräusche stören 6,4 %, das Heizgebläse auf Stufe zwei ist 6,0 % der Besitzer zu laut. 5,2 % fühlen
sich bei hohen Geschwindigkeiten vom Brummen des Motors belästigt, 4,8 % rügen lautes Rumpeln und Poltern der Stoßdämpfer.
Die Prozente zum Kundendienst -
ausgezeichnet 22,4 %
gut 26,6 %
zufriedenstellend 23,0 %
ausreichend 10,5 %
unbefriedigend 17,5 %
- beweisen, daß der
Simca-Service besser ist als sein Ruf. Die Besitzer haben das Gefühl, "nicht nur eine Nummer" zu sein, wie bei gut eingeführten und weit verbreiteten deutschen Marken. Sie freuen sich über persönlichen Kontakt mit Meistern und Gesellen. Andererseits aber ist das Netz der Händler und Werkstätten noch recht weitmaschig. Ersatzteile sind offensichtlich weder billig noch bei jedem Händler vorrätig. Ihre Beschaffung verlangt oft einige Geduld. Auch dürften einige Vertreter über die Bedeutung des Wortes "Kundendienst" etwas unklare Vorstellungen haben. Immerhin erschien Simca erst auf dem deutschen Markt, als sich alle anderen Firmen bereits etabliert hatten. Den Simca-Leuten schien für die Aufbauzeit mitunter ein unvollkommener Kundendienst besser gewesen zu sein als gar keiner.
Die befragten Simca-Besitzer würden sich ein Fahrzeug des gleichen Fabrikates (Tabelle).
* Eine ausführliche Fassung der Umfrageauswertung erscheint als Heft Nr. 47 der Reihe "Gefahren und Geprüft" im Verlag Delius, Klasing & Co. in Bielefeld.
** Die angebenen Prozentzahlen ergeben eine größere Summe als 100, weil oft mehrere Kaufgründe angeführt werden. Das gilt auch für andere Punkte der Befragung.
Der einzige
dunkle
Blickpunkt
Geliebte alte
Knüppelschaltung
Armaturenbrett im Simca 1500
Maßschneiderei
Simca-Kofferraum
Geräuscheforscher
Kühlwasserspiele

DER SPIEGEL 18/1966
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