25.04.1966

AUSWAHLCarlo Coccioli: „Sonne“.

"Ich hatte zuviel Blut und zuviel Glut in meinem
Geschlecht und zuviel Geschicklichkeit in meinen Händen, um eine Seele zu haben", beichtet Bilou, redseliger Sohn einer reliquiensammelnden Hure und eines brandschatzenden Adligen, Stiefsohn eines impotenten Feuerfressers, nach abenteuerndem Umtrieb im mediterranen Raum. Coccioli, französisch schreibender Italiener in Mexiko, von Mauriac gelobt, läßt seinen Leichtfuß, der, sonnensüchtig, sinnenfroh und kriminell, doch "sündlos wie das Licht" bleibt, am Ende jäh in den Mechanismus der Gnade geraten. (Propyläen; 320 Seiten; 19,80 Mark.)

DER SPIEGEL 18/1966
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AUSWAHL:
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