25.04.1966

AUSWAHLJohann Sebastian Bach: „Hohe Messe“.

Der Berliner Generalmusikdirektor Lorin Maazel, der barocke Stilgesetze, wie das der Terrassendynamik, mißachtet, läßt die katholische Messe, die der Lutheraner Bach 1733 komponierte und 1747/48 zum zweistündigen Monumentalwerk ausweitete, von einem stilistisch illegitimen, großen (Radio-Symphonie-)Orchester mit großem (Rias-)Chor weitgehend als virtuoses Profan-Stück spielen. Seinen Solisten - unter anderen Teresa Stich-Randall {Sopran) und Ernst Haefliger (Tenor) - verbietet der Dirigent jede romantische Emphase. (Philips 835345/47 AY; 75 Mark.)

DER SPIEGEL 18/1966
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