15.04.2006

Shakira

Shakira , 29, kolumbianisches Sangeswunder, sorgt in ihrer Heimatstadt Barranquilla (Provinz Atlántico) für Aufregung. Es geht um den Ort, an dem eine Skulptur der berühmtesten Tochter der Stadt ihren endgültigen Platz finden soll. Das Werk des deutschen Shakira-Fans, Kunst-Autodidakten und hauptberuflichen Landrats des rheinischen Kreises Neuss Dieter Patt, 62, das dieser Tage als Frachtgut in Kolumbien angelandet ist, soll nach dem Willen der Sängerin auf einem verkehrsreichen Platz vor der Universität Atlántico aufgestellt werden. Hier seien "die jungen Leute jeden Tag unterwegs", für die sei die Statue auch gedacht. Doch die Landesregierung von Atlántico ist dagegen. Man möchte die sperrige fünf Meter hohe und fünf Tonnen schwere Eisenplastik lieber in einem noch zu gestaltenden ruhigen Park aufstellen. Shakira wird sich mit ihrem Wunsch wohl durchsetzen. Denn die Lichtgestalt Kolumbiens will nur dann zur Einweihungsfeier kommen, wenn die Skulptur an einem ihr genehmen Ort aufgestellt wird. Denn: "Nicht ich bin es, die dort abgebildet ist, es ist meine Generation mit der Gitarre in der Hand", hatte die Künstlerin gesagt, als sie im November vergangenen Jahres in Neuss die Skulptur erstmals in Augenschein nahm.

DER SPIEGEL 16/2006
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