07.04.2007

IMMOBILIENNachfrage drückt auf die Renditen

In Deutschland blüht das Geschäft mit Immobilien. Vor allem milliardenschwere Fonds aus dem Ausland kaufen sich quer durch die Republik ein. Egal, ob große Wohnungspakete, Büros, Einzelhandels- oder Logistikliegenschaften: Der deutsche Markt gilt als interessanter denn je. Doch die starke Nachfrage drückt jetzt auf die Profite. "Ausländisches Kapital und die positiven Erwartungen haben die Preise nach oben getrieben und damit die Renditen gedrückt", sagt Thomas Schreck von der Beratungsfirma BulwienGesa. Von einer Blase sei man aber noch weit entfernt. Der German Property Index - ein Barometer für den Immobilienmarkt - rutschte von 10 auf 7,5 Prozent. Der Index berechnet sich aus Daten wie Mieteinnahmen, Leerständen und Renditen. Trotz anziehender Konjunktur, die für steigende Mieten und weniger Leerstände sorgt, dürfte die Talfahrt anhalten. Vor allem auf dem Büromarkt rechnet der Experte "noch bis 2008 mit sinkenden Renditen".

DER SPIEGEL 15/2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 15/2007
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

IMMOBILIEN:
Nachfrage drückt auf die Renditen

  • Videoanalyse aus Brüssel: "Der Gipfel droht zum Frustgipfel zu werden"
  • Nordsyrien: 120 Stunden Gefechtspause
  • Walkadaver in der Tiefsee: Gefundenes Fressen
  • Kuriose Operation: Flügeltransplantation für Schmetterling