07.04.2007

VERLAGERingier will sich von TV-Zeitschriften trennen

Der Schweizer Ringier-Verlag sucht nach Käufern für seine Fernsehzeitschriften. Nach Angaben aus Branchenkreisen will sich der Konzern von insgesamt zwölf Titeln in vier Ländern trennen - der Preis für das Gesamtpaket könnte bei bis zu 100 Millionen Euro liegen. Auf die Blätter haben auch deutsche Verlage, unter anderem Axel Springer und der Hamburger Bauer-Verlag, ein Auge geworfen. Für Springer wäre das Geschäft besonders interessant: Der Konzern hatte erst im Dezember den Schweizer Verlag Jean Frey übernommen und sich damit "TV Star" geangelt - neben Ringiers Titel "Tele" das auflagenstärkste Programmheft in der Schweiz. Branchenbeobachter räumen Springer nun gute Chancen ein. Der Verlag kennt das Schweizer Haus ohnehin: 2002 hatten beide Seiten eine Fusion zu schmieden versucht, die Ringier am Ende allerdings platzen ließ.

DER SPIEGEL 15/2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 15/2007
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

VERLAGE:
Ringier will sich von TV-Zeitschriften trennen

  • Beeindruckende Unterwasseraufnahmen: Unterwegs mit tausend Teufelsrochen
  • Eklat in Großbritannien: US-Diplomatenfrau reist nach tödlichem Unfall aus
  • Rituale im britischen Unterhaus: "Lady Usher of the Black Rod"
  • Indonesien: Orang-Utans werden Opfer von Brandrodungen