07.04.2007

AUSSTELLUNGENKunst in Ketten

Die zehn Jahre von 1937 bis 1947 im Amsterdamer Exil waren seine kreativste Zeit. Max Beckmann (1884 bis 1950), Deutschlands bedeutendster Expressionist, dessen Kunst von den Nazis als "entartet" geschmäht wurde, schuf ein Drittel seines Werkes in den Niederlanden. Das Van Gogh Museum in Amsterdam zeigt jetzt (bis 19. August) eine Retrospektive mit den wichtigsten Arbeiten aus dieser bedrängenden und produktiven Periode, in der Angst und Hoffnung sein Werk bestimmten: In seinem Selbstporträt "Der Befreite" zeigte sich der Maler als kettensprengender Kraftmensch. Zu sehen sind etliche Hauptwerke, darunter vier große Triptychen und mehrere der berühmten Zirkus- und Theaterbilder. Im September wandert die Ausstellung in die Pinakothek der Moderne in München.

DER SPIEGEL 15/2007
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