07.04.2007

POPBusiness mit Bios

Hollywood hat eine neue Einnahmequelle entdeckt. Seitdem "Ray" und "Walk the Line", Filme, die auf der Lebensgeschichte von Ray Charles und Johnny Cash basieren, Erfolg hatten, setzen die Studios auf Biopics, die Musiker zum Thema haben. Im Mai wird Todd Haynes' "I'm Not There" in Cannes uraufgeführt, ein Werk über das Leben von Bob Dylan, in dem Stars wie Christian Bale, Cate Blanchett, Richard Gere oder Heath Ledger abwechselnd den Sänger in verschiedenen Phasen seines Lebens verkörpern. Starfotograf Anton Corbijn widmet sich in "Control" (von September an im Kino) der Leidensgeschichte von Ian Curtis, dem früheren Sänger der Band Joy Division, der 1980 im Alter von 23 Jahren Selbstmord beging. Des Weiteren sind Filme über Freddie Mercury, Marvin Gaye und Thin-Lizzy-Sänger Phil Lynott geplant. Da aber die cinematografische Leichenfledderei nicht jedem gefällt, ist auch schon eine Persiflage in Arbeit: Regisseur Jake Kasdans möchte als "Walk Hard" das Johnny-Cash-Biopic "Walk the Line" veralbern, mit Jack White von den White Stripes als Elvis Presley in einer Gastrolle.

DER SPIEGEL 15/2007
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