07.04.2007

Asafa Powell

Asafa Powell , 24, Weltrekordhalter im 100-Meter-Sprint aus Jamaika, beweist Fairness über die Tartanbahn hinaus. Dass sein schärfster Konkurrent, der amerikanische Läufer Justin Gatlin, in der letzten Leichtathletiksaison wegen Dopings gesperrt wurde, mache ihn heute noch fassungslos und traurig, bekannte der Sportler gegenüber der britischen Zeitung "Sunday Telegraph". Kurz nachdem Gatlin den von Powell aufgestellten Rekord von 9,77 Sekunden erreicht hatte, wurde die Sperre des Olympiasiegers bekanntgegeben. Zu einem Duell der beiden Laufwunder ist es nicht mehr gekommen. Sollte Gatlins Einspruch nicht angenommen werden, wäre er für die nächsten acht Jahre gesperrt - und seine Karriere beendet. Powell, der auf der 100-Meter-Strecke mehrfach unter zehn Sekunden blieb, ist enttäuscht über die Dopinggeschichte, aber "ein Teil von mir hat Mitleid mit ihm". Gleichwohl ist der schnellste Mann der Welt für drakonische Strafen gegen Dopingsünder: "Vielleicht sollten sie sogar eine Weile hinter Gitter kommen."

DER SPIEGEL 15/2007
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