03.09.2007

AFGHANISTANSchüsse am Checkpoint

Eine Beamtin der Bundespolizei ist in Afghanistan nur knapp dem Tod entkommen. Die Polizistin aus Deutschland war Ende vorvergangener Woche mit einem finnischen Kollegen in der Nähe des Kabuler Flughafens unterwegs, als sie an einem Kontrollpunkt der afghanischen Polizei zum Halten aufgefordert wurde. Weil die Dienstvorschriften vorsehen, in solchen Situationen nicht zu stoppen, gab die Beamtin Gas. Daraufhin feuerten afghanische Polizisten mehrere Schüsse ab, von denen drei den Mitsubishi Pajero trafen. Die Polizistin und ihr Kollege, die im Auftrag der europäischen Polizeimission Eupol unterwegs waren, blieben allerdings unverletzt. Das Bundesinnenministerium denkt nun über klare Regeln für die Identifikation an Checkpoints nach, um weitere Zwischenfälle zu vermeiden. Wie fragil die Sicherheitslage derzeit am Hindukusch ist, zeigt ein weiterer Anschlag vom vergangenen Freitag, bei dem sich ein Selbstmordattentäter hinter dem Fahrzeug deutscher Feldjäger in die Luft sprengte.

DER SPIEGEL 36/2007
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