03.09.2007

IWFIn Treue fest zu Strauss-Kahn

Die Bundesregierung ist sich sicher, dass der europäische Kandidat für den Chefposten beim Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, trotz Nominierung eines Gegenkandidaten gewählt wird. Alle 27 EU-Mitgliedstaaten und die USA hätten ihre Unterstützung für den ehemaligen französischen Finanzminister bekräftigt. Auch China, eines der einflussreichsten Schwellenländer, habe signalisiert, Strauss-Kahn zu wählen. Damit sei eine Mehrheit für Strauss-Kahn sicher. Kürzlich hatte Russland den ehemaligen tschechischen Notenbankpräsidenten Josef Tosovsky als Gegenkandidaten ins Spiel gebracht, mit der Begründung, dass der IWF einer grundlegenden Reform bedürfe. Es sei an der Zeit, die Interessen der Schwellenländer zu berücksichtigen. Doch nicht einmal bei der tschechischen Regierung fanden die Russen Unterstützung für den Vorstoß.

DER SPIEGEL 36/2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 36/2007
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

IWF:
In Treue fest zu Strauss-Kahn