03.09.2007

Roadmap gegen die Bombe

Der Chef der Uno-Waffenkontrolleure Mohamed ElBaradei, 65, über Irans letzte Chance, die Welt von der Friedlichkeit des Teheraner Atomprogramms zu überzeugen, seine Probleme mit der US-Regierung und die Angst vor Terroristen mit Nuklearwaffen
SPIEGEL: Herr ElBaradei, die Weltgemeinschaft vermutet, dass Iran Atomwaffen bauen will. Teheran bestreitet das. Ist jetzt die entscheidende Phase gekommen, in der wir Aufschluss über diese zentrale Frage der Weltpolitik bekommen?
ElBaradei: Ja. Die nächsten Monate werden ausschlaggebend sein für die gesamte Lage im Nahen Osten. Ob wir uns Richtung Eskalation bewegen oder Richtung friedliche Lösung.
SPIEGEL: Ihnen fällt eine zentrale Rolle zu. Der neue Iran-Bericht Ihrer Atomenergiebehörde IAEA könnte verschärfte Sanktionen gegen Teheran nach sich ziehen.
ElBaradei: Das muss die Weltgemeinschaft entscheiden, wir liefern nur die Fakten und die Einschätzung der Lage. Es gibt hoffnungsvolle, positive Zeichen. Zum ersten Mal haben wir uns mit den Iranern auf eine Art Roadmap, auf einen Zeitplan geeinigt, nach dem die ausstehenden Fragen geklärt werden sollen. Bis November, spätestens Dezember müssten wir sehen können, ob die Iraner ihre gegebenen Versprechen einhalten. Sollten sie das nicht tun, wäre für Teheran eine große Chance vertan - vielleicht die letzte.
SPIEGEL: Die US-Regierung hat Irans neue Kooperationsbereitschaft als einen durchsichtigen Versuch bezeichnet, von seinen wahren Absichten abzulenken, von seiner "fortgesetzten Entwicklung der Fähigkeiten, die Atombombe herzustellen". Ist die IAEA zu gutgläubig?
ElBaradei: Ich kenne diese Vorwürfe. Sie treffen ganz und gar nicht zu. Man kann uns nicht manipulieren, wir sind nicht naiv, wir ergreifen für niemanden Partei. Auch unser neuer Iran-Report zeigt, dass sich die iranische Regierung nicht an die Vorgaben der Uno hält, die ein sofortiges Ende der Urananreicherung gefor-dert hat.
SPIEGEL: Teheran hat nachweislich über Jahre versucht, die internationale Gemeinschaft über wichtige Aspekte seines Atomprogramms im Unklaren zu lassen.
ElBaradei: Das ist richtig.
SPIEGEL: Ihr Vize Olli Heinonen, der mit den Iranern verhandelt hat, spricht jetzt von einem Durchbruch, einem "Meilenstein". Ist bei Irans Vorgeschichte nicht größtes Misstrauen angebracht?
ElBaradei: Offensichtlich streben wir alle nach dem gleichen strategischen Ziel: Iran soll keine Atomwaffen bekommen. Wir haben immer nach einem Beweis gesucht, dass Iran Nuklearwaffen bauen will. Wir haben Verdächtiges gefunden, aber keinen rauchenden Colt. Wir könnten jetzt Fortschritte dabei machen, diese Verdachtsmomente auszuräumen, die iranischen Anlagen gründlich zu überprüfen, Details über ihre Geschichte zu erfahren.
SPIEGEL: Was erwarten Sie von Teheran?
ElBaradei: Wir erwarten Auskunft etwa über den Umfang und die Natur seines Urananreicherungsprogramms und seine Aussagen über gewisse verdachterregende Studien, die uns vorliegen. Ausschlaggebend für unsere
Beurteilung wird sein, dass Iran vollständig und aktiv mit uns zusammenarbeitet.
SPIEGEL: Offensichtlich sind weniger iranische Zentrifugen im Einsatz als noch vor kurzem von Experten vermutet. Manche meinen, es seien deutlich unter 3000, was als das Minimum gilt, um innerhalb eines Jahres genug Grundstoff für eine Bombe herzustellen. Haben die Wissenschaftler Probleme mit der Technik, oder signalisiert die überraschend niedrige Zahl politisches Entgegenkommen?
ElBaradei: Beides ist möglich. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass Iran auf meine wiederholten Aufforderungen, das Programm zurückzufahren, positiv reagiert hat.
SPIEGEL: Bleibt es nicht auch in anderen Fragen beim Rätselraten?
ElBaradei: Nein. Wir können vieles präzise überprüfen. Dabei lege ich mich nicht fest, ob die Iraner ihren Versprechungen Taten nachfolgen lassen. Ich will mir nur nicht die Chance nehmen lassen, das zu testen. Die Uno-Sanktionen gegen Teheran bleiben zwischenzeitlich ohnehin bestehen, Druck muss ausgeübt werden. Aber neben Sanktionen muss es auch Anreize geben.
SPIEGEL: Jetzt, glauben Sie, ist die Zeit gekommen ...
ElBaradei: ... Iran zu ermutigen, eine neue Richtung einzuschlagen. Ja, das ist meine Meinung. Wenn jemand zu mir kommt und sagt, ich will jetzt mit dir zusammenarbeiten, dann muss ich sein Angebot auf Herz und Nieren prüfen. Wir müssen alle Dokumente sehen, mit allen Leuten sprechen können, in allen Anlagen ein und aus gehen. Und wir reden von zwei bis drei Monaten, dann wissen wir mehr.
SPIEGEL: Sie verlangen quasi eine Auszeit. Die Bush-Regierung sieht das ganz anders, sie will mehr Druck im Kochtopf.
ElBaradei: Vorsicht! Der Kochtopf kann uns bei zu viel Druck um die Ohren fliegen.
SPIEGEL: Washington will die Revolutionswächter, die ein wichtiger und für die Atompolitik wohl entscheidender Bestandteil des iranischen Machtgefüges sind, auf eine Liste der Terrororganisationen setzen. Die Bush-Regierung hat ausländische Banken aufgefordert, sich aus dem Iran-Geschäft zurückzuziehen. Gregory Schulte, der amerikanische Gesandte bei der IAEA, hat klargemacht, dass die US-Regierung die Sanktionen verschärft sehen will. Glauben Sie, die Russen und Chinesen werden nach dem neuen IAEA-Bericht im Uno-Sicherheitsrat einer Verschärfung der Sanktionen zustimmen?
ElBaradei: Nicht wir von der IAEA treffen diese politischen Entscheidungen.
SPIEGEL: Aber Sie würden solch eine Verschärfung für kontraproduktiv halten?
ElBaradei: Daraus mache ich keinen Hehl. Man kann noch so viele Roadmaps aufstellen; wenn es keine Vertrauensgrundlage gibt, ist alles vergebens. Sanktionen allein werden keine dauerhafte Lösung herbeiführen. Was wir im Nahen Osten brauchen, das sind nicht immer mehr Waffen, sondern bessere Bildungschancen und größere Sicherheit für die Menschen. Wir sollten uns jeden Tag die furchtbare Situation der irakischen Zivilisten vor Augen halten. Eine Verbesserung der katastrophalen Situation in Bagdad mit den Zehntausenden zivilen Opfern kann doch nur durch politische Maßnahmen erfolgen - durch konkrete Verbesserung der Lebensumstände für die Bevölkerung, durch Chancen auf Schulbildung und Jobs. Und vor allem auch durch die politische Einbeziehung der Nachbarn.
SPIEGEL: Die iranische Führung beharrt auf ihrem Recht der Urananreicherung, und dieses Recht steht ja zumindest formal jedem Staat zu, der den Atomwaffensperrvertrag unterschrieben hat.
ElBaradei: Es gibt konkrete Verdachtsmomente gegen Iran. Deswegen bin ich schon der Meinung, dass Iran dieses Recht vorübergehend verwirkt hat und es sich durch
vertrauensbildende Maßnahmen gegenüber der Weltgemeinschaft erst wieder zurückgewinnen muss. Auf der anderen Seite gilt aber auch für den Westen: Setzt man nur auf Konfrontation, dann kann man den Dialog vergessen - und darf nicht überrascht sein, wenn die andere Seite nach Vergeltung strebt.
SPIEGEL: In Israel und auch in den USA denken manche Politiker und Militärs ernsthaft über einen Angriff auf iranische Atomanlagen nach, auch Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy drohte schon mit Bombardierung. Was halten Sie von der "militärischen Option"?
ElBaradei: Gar nichts. Vielleicht könnte ein Großteil der iranischen Anlagen wirklich zerstört werden. Aber so etwas würde einen furchtbaren Flächenbrand in der Region auslösen und mit Sicherheit die Kreise in Teheran stärken, die für den Bau einer Atombombe sind. Sie würden dann, nach einer mutmaßlichen Aufkündigung des Atomwaffensperrvertrags, ohne jede Kontrolle ein solches Programm vorantreiben. Die ohnehin schon tiefen Gegensätze zwischen der islamischen Welt und dem Westen würden explodieren. Wir brauchen das Gegenteil: einen intensiven Dialog, mit allen großen Spielern, den Europäern und vor allem auch den USA.
SPIEGEL: Iran ist Ihr schwierigstes Sorgenkind, aber beileibe nicht das einzige. Nordkorea ...
ElBaradei: ... galt noch bis vor kurzem als mindestens ebenso bedrohlich. Ich bin weit davon entfernt, alle Sorgen über Pjöngjangs Atomprogramm für beendet zu erklären. Aber die Entwicklung dort ist positiv. Der für die Bombenproduktion wichtigste Reaktor von Yongbyon wurde unter Aufsicht der IAEA vom Netz genommen. Das alles ist das Ergebnis intensiver Verhandlungen von Großmächten und Anrainern mit dem Regime.
SPIEGEL: Das kann man so sehen. Man kann aber auch sagen: Der Diktator Kim Jong Il hat Ihre Inspektoren aus dem Land geworfen, seine Verpflichtungen verletzt, eine Bombe gezündet und damit die internationale Gemeinschaft erpresst.
ElBaradei: Ich verteidige nicht das Regime in Nordkorea, wie es überhaupt nicht um ein Sympathie-Ranking mir genehmer oder nicht genehmer Regierungen geht. Aber der Wunsch nach der ultimativen Waffe entsprang auch in Pjöngjang einem Gefühl der Unsicherheit, der Vorstellung, das Regime solle von außen gestürzt werden, dem Wunsch nach Sicherheitsgarantien. Entscheidend war das Ergebnis der Sechs-Parteien-Gespräche mit Nordkorea, und da ist, nach fünf Jahren des Nicht-miteinander-Redens, doch unbestreitbar: Der Dialog hat Entspannung gebracht und sollte Pjöngjang nach einem vollständigen Abbau seines Nukleararsenals wieder in die Obhut der IAEA zurückführen. Durch politischen Druck, verbunden mit wirtschaftlichen Anreizen, könnte das gelingen.
SPIEGEL: Wird so nicht das falsche Signal an die Gewaltherrscher der Welt gesendet - schafft euch Kernwaffen an oder droht glaubhaft mit einem Atomwaffenprogramm, dann werdet ihr ernst genommen?
ElBaradei: Die Gefahr besteht. Aber um gegenüber den Möchtegern-Nuklearstaaten glaubwürdig zu sein, müssen wir andererseits auch Abrüstungsschritte der Atomwaffenbesitzer einfordern - so wie es im Sperrvertrag ja als Verpflichtung festgeschrieben ist, aber nicht eingehalten wird. Ich beklage diese Doppelzüngigkeit. Wenn praktisch alle Nuklearmächte ihr Arsenal modernisieren, anstatt es zu reduzieren, wie sollen wir dann gegenüber den Habenichtsen argumentieren?
SPIEGEL: Sie haben im März Nordkorea besucht, als Sie den Eindruck gewannen, die Dinge hätten eine entscheidende Wende zum Positiven genommen. Sehen Sie sich - unter ähnlichen Voraussetzungen - gegen Jahresende auf dem Weg nach Teheran?
ElBaradei: Ich hätte nichts dagegen, schon morgen nach Teheran zu fahren. Aber während die Nordkoreaner den Wünschen der Weltgemeinschaft gefolgt sind und für dieses Wohlverhalten belohnt werden, sehe ich die Iraner gegenwärtig in einer Art Probezeit - mit offenem Ausgang.
SPIEGEL: Haben Sie ein gutes Gefühl, wenn Libyens Herrscher vom französischen Präsidenten einen Atomreaktor in die Wüste gestellt bekommt?
ElBaradei: Ich kenne die Details des Deals nicht, und ob ich Muammar al-Gaddafi mag oder ihm vertraue, spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. Libyen ist Mitglied der IAEA, und wir werden den Reaktor überwachen können.
SPIEGEL: Was offensichtlich gar nicht oder nur höchst unzureichend kontrolliert werden kann, ist der nukleare Schwarzmarkt. Gerade erst wurde bekannt, dass China acht Kilogramm waffenfähiges Uran "abhandengekommen" sind. In den aus der Konkursmasse der Sowjetunion hervorgegangenen Staaten taucht immer mal wieder angereichertes Uran auf.
ElBaradei: Ja, das ist leider der Fall.
SPIEGEL: Im Umfeld von al-Qaida hieß es ja schon, man strebe nach Atomwaffen. Halten Sie die Gefahr für realistisch, dass Terroristen an die ultimative Waffe kommen?
ElBaradei: Das ist meine größte Sorge, ein Horrorszenario. Ich denke jetzt nicht an eine Atomwaffe - dafür reicht das Knowhow und das Beschaffungspotential keiner Terrorgruppe. Aber eine kleine, sogenannte schmutzige Bombe mit radioaktivem Material, irgendwo gezündet in einer Großstadt, könnte Menschenleben kosten, massiven Terror auslösen mit schweren wirtschaftlichen Folgen. Manchmal denke ich, es ist ein Wunder, dass das noch nicht passiert ist. Und bete, dass es so bleibt.
SPIEGEL: Sie sind in einer zwiespältigen Situation. Die Aufgabe der IAEA besteht ja nicht nur darin, die Ausbreitung von Atomwaffen zu verhindern und die Anlagen zu kontrollieren, sondern auch darin, die zivile Nutzung der Kernenergie zu fördern. Atomkraftwerke aber gelten generell als gefährlich, die Endlagerung strahlender Abfälle ist immer noch nicht gelöst.
ElBaradei: Es gibt bei jeder Technologie ein Restrisiko. Bei modernen Atomkraftwerken ist es sehr gering. Ich weiß, manche Nationen haben ein eher psychologisches Problem mit der Atomkraft ...
SPIEGEL: ... zum Beispiel sind die Deutschen sehr skeptisch, der Einstieg in den Ausstieg ist Regierungsprogramm. Sollten wir Ihrer Meinung nach weiter auf Atomkraft setzen - gerade angesichts solcher Vorfälle wie jetzt bei dem Erdbeben im größten aller AKW in Japan?
ElBaradei: Wir kontrollieren die dortigen Vorgänge, der japanische Reaktor hat sich automatisch abgeschaltet und somit in einer Notsituation durchaus bewährt. Aber
ich mache keiner Nation Vorschriften. Sie in Deutschland haben offensichtlich die Möglichkeit, Ihren Energiemix weitgehend nach Wunsch zu gestalten. Für andere Nationen, vor allem in der Dritten Welt, sind neue Energiequellen überlebensnotwendig. Denken Sie etwa an Indien: Nur durch einen raschen Zuwachs an umweltschonender Energie können die über 300 Millionen Inder, die von weniger als einem Dollar pro Tag leben müssen, ihren Lebensstandard entscheidend verbessern.
SPIEGEL: Indien ist nie dem Atomwaffensperrvertrag beigetreten, testete 1998 die Bombe. Die IAEA darf dort bisher nicht einmal die zivilen Anlagen kontrollieren, geschweige denn die militärischen. Und doch wollen die USA Delhi jetzt neue Nukleartechnologie und Brennstoff liefern. Warum haben Sie nicht gegen diesen Deal protestiert?
ElBaradei: Ich habe ihn sogar befürwortet. Ich bin kein Purist, kein Träumer. Indien wurde Atommacht und dafür international eine Zeitlang geächtet. Dies macht heute keinen Sinn mehr. Wir würden es für einen Fortschritt halten, wenn wir künftig die zivilen indischen AKW kontrollieren könnten, und werden darüber wohl bald in Verhandlungen mit Delhi treten. Sofern dort der Deal nicht noch einmal durch einen innenpolitischen Streit gekippt wird.
SPIEGEL: Sie stehen jetzt zehn Jahre an der Spitze der IAEA. Ist Ihr Job über die Jahre leichter oder schwerer geworden?
ElBaradei: Schwerer. Wir kümmern uns in völlig unzureichender Weise um die entscheidenden Bedrohungen, die unmenschlichen Lebensbedingungen von Milliarden, den Klimawandel, den möglichen nuklearen Holocaust. Wir stehen am Scheideweg - und bewegen uns rapide auf einen Abgrund zu. Es existieren 27 000 Atomsprengköpfe auf der Welt. Wenn wir nicht umdenken, könnte John F. Kennedys Prophezeiung, es werde 20 Atommächte geben, bald zutreffen. Und mit jedem neuen Spieler, jeder neuen Waffe steigt die Gefahr eines geplanten oder versehentlichen Atomkriegs.
SPIEGEL: Was möchten Sie als Ihr Vermächtnis sehen?
ElBaradei: Ich befürworte eine multinationale Vorgehensweise in Sachen Urananreicherung und Weiterverarbeitung. Im Endeffekt sollte kein einzelnes Land mehr in der Lage sein, unabhängig nukleares Material zu produzieren.
SPIEGEL: Jetzt träumen Sie doch.
ElBaradei: Wir dürfen nie vergessen, der Streit um Atomwaffen ist kein Spiel, sondern tödlicher Ernst. Er kann leicht in die Katastrophe führen, die Existenzgrundlage der gesamten Menschheit gefährden. Wir brauchen ein internationales System von Sicherheitsgarantien, in dem kein Staat auf Atomwaffen setzt. Wir können darauf nicht mehr warten. Keinen Tag länger.
SPIEGEL: Herr ElBaradei, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
* Mit den Redakteuren Dieter Bednarz und Erich Follath in der IAEA-Zentrale in Wien.
Von Dieter Bednarz und Erich Follath

DER SPIEGEL 36/2007
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