29.10.2007

BÖRSENGÄNGEPotente Bieter

Bei Werner Müller, dem Chef des aus der RAG hervorgegangenen Mischkonzerns Evonik, stehen Investoren aus aller Welt Schlange. Neben dem US-Finanzinvestor Blackstone, der bereits bei der Deutschen Telekom rund 4,5 Prozent der Aktienanteile hält, sind auch zahlreiche Staatsfonds interessiert - darunter hochpotente Bieter aus arabischen Ländern, berichten Insider. Noch vor dem von Müller für 2008 geplanten Börsengang des Essener Mischkonzerns, zu dem Chemie- und Kraftwerksbetriebe wie Degussa und Steag gehören, wollen die ausländischen Investoren bis zu 30 Prozent der Evonik-Anteile übernehmen. Ob es tatsächlich zu einem solchen Milliarden-Deal kommt und wer dann den Zuschlag erhält, ist noch völlig offen. Die notwendigen Auktionsverfahren, heißt es bei Evonik, würden gerade erst vorbereitet. Der Großteil des Geldes aus dem Verkauf soll in eine Stiftung fließen, die für die Altlasten des von der Ruhrkohle AG betriebenen Bergbaus aufkommt. Müllers Experten rechnen damit, dass der Börsengang bis zu acht Milliarden Euro erbringen könnte.

DER SPIEGEL 44/2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 44/2007
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

BÖRSENGÄNGE:
Potente Bieter

  • Bolivien: Geflohener Präsident Morales gibt nicht auf
  • Italien: Fast 1200 Kilo Kokain in Bananenkisten
  • Geplante Autofabrik: Tesla baut in Brandenburg
  • Lieblingsfloskeln von Biden und Trump: "Come on " gegen "very special"