22.12.2007

STEUERNFC Gemeinnutz

Vereine der ersten und zweiten Bundesliga sollen auch weiterhin als gemeinnützig gelten und deshalb steuerlich bevorzugt werden. Zu diesem Ergebnis sind die obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder gekommen. Es gebe keinen Anlass, die Vereine "nicht mehr als gemeinnützig zu behandeln", heißt es in einer Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin im Finanzministerium, Nicolette Kressl (SPD), auf eine Anfrage aus der FDP-Bundestagsfraktion. Voraussetzung sei aber zum Beispiel eine "umfangreiche Tätigkeit im Amateur- und Jugendsport". Das Bundesfinanzministerium hatte vor einiger Zeit Zweifel bekommen, ob es sich bei manchen Fußballvereinen tatsächlich noch um gemeinnützige Organisationen handelt und nicht vielmehr um Wirtschaftsbetriebe. Betriebsprüfungen hatten bei etlichen Clubs eine zunehmende Kommerzialisierung festgestellt. Diese Bedenken wurden bei intensiver Erörterung mit Finanzexperten der Länder aber ausgeräumt.

DER SPIEGEL 52/2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 52/2007
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

STEUERN:
FC Gemeinnutz