22.12.2007

VERBRAUCHERSCHUTZKlage gegen Apple

Die deutschen Verbraucherschützer wollen mit einer Klage den Computerkonzern Apple dazu zwingen, seinen Online-Musikvertrieb iTunes konsumentenfreundlicher zu gestalten. Bisher ist die Weitergabe von dort gekaufter Musik nur sehr eingeschränkt möglich. So kann ein bei iTunes gekaufter Song nur auf fünf autorisierten Geräten abgespielt werden. Mit einer Klage wollen die Verbraucherschützer erreichen, dass die Kunden von iTunes freier entscheiden können, an wen sie die Musik weitergeben. "Wenn ich Musik bei iTunes kaufe, muss ich darüber genauso frei verfügen können wie über eine CD", sagt Gerd Billen, Vorsitzender des Bundesverbands der Verbraucherzentralen. Einen Etappensieg haben die Verbraucherschützer schon erreicht: Anfang Dezember unterschrieb iTunes eine Unterlassungserklärung, die es künftig untersagt, dass die Firma die Nutzungsbedingungen für ihre Kunden nach Gutdünken ändern kann.

DER SPIEGEL 52/2007
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VERBRAUCHERSCHUTZ:
Klage gegen Apple

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