22.12.2007

SKYDIVINGAus dünner Luft

Wer ist der erste Mensch, der ohne Fallschirm in fast tausend Meter Höhe aus einem Helikopter hüpft und heil unten ankommt? Um diesen Titel ist ein Wettlauf entbrannt, vergleichbar mit der Erstbesteigung des Mount Everest. Das Hauptproblem des Projekts: die Landung. Der kalifornische Skydiver Jeb Corliss, der in seinem Flügelanzug aussieht wie ein fliegendes Eichhörnchen, will auf einer Bahn landen, die einer Skisprungschanze gleicht. Die Idee dabei ist, in möglichst kleinem Winkel die Bahn anzusteuern und so die Wucht des Aufpralls zu schmälern. Selbst wenn er die Bahn mit Tempo 190 erreiche, sagt Corliss, passiere ihm nichts, vorsichtshalber trägt er aber Helm und Hautpanzer. Corliss ist als Basejumper bereits mit dem Fallschirm vom Eiffelturm gesprungen, im Frühjahr plant er den ersten Test im neuen Anzug: Er springt aus einem Flieger, in den er nach einem Sturzflug wieder einsteigen will; verpasst er die Luke, zieht er am Rettungsfallschirm.

DER SPIEGEL 52/2007
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Aus dünner Luft