22.12.2007

Kino in Kürze„Der Fuchs und das Mädchen“

. Es war einmal ein kleines Mädchen (gespielt von Bertille Noël-Bruneau), das auf seinem einsamen Schulweg durch den Wald immer wieder einem Fuchs begegnete. Mal um Mal wurde das Tier zutraulicher und begann, das Kind zu immer weiteren Ausflügen in die Tiefe des märchenhaften Waldes zu locken, zu Luchs und Dachs, zu Frosch und Igel, auch zu Wolf und Bär. Der französische Filmemacher Luc Jacquet, der schon das monotone Familienleben der Pinguine zu einem Kino-Welterfolg sentimentalisiert hat, streift diesmal mit seinem Team durch heimische Forste und Fluren. Die Tieraufnahmen sind in ihrer Lebendigkeit und Vielfalt brillant, der verkitschte Erzählton jedoch wirkt auf Dauer ermüdend: ein Weihnachtsfilm in Reinform, hundert Prozent heile Welt.

DER SPIEGEL 52/2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 52/2007
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

Kino in Kürze:
„Der Fuchs und das Mädchen“

  • Doku über DNA-Reproduktion: Missy, die Mammut-Leihmutter
  • Jagdtricks von Delfinen: Die "Hau-drauf-hau-rein"-Technik
  • Starkes Gewitter im Tatra-Gebirge: Mindestens fünf Menschen getötet
  • Nach Notwasserung: Pilot filmt eigene Rettung