22.12.2007

Prinz Henrik

Prinz Henrik , 73, Gemahl von Dänenkönigin Margrethe und nebenberuflich Weinbauer, steht im Mittelpunkt einer vorweihnachtlichen Genussmittelaffäre. Nach vermehrten Kundenklagen entschloss sich die dänische Supermarktkette Irma, sämtliche Flaschen des königlichen Rotweins Château de Caïx Jahrgang 1999 zum Stückpreis von 16 Euro aus dem Sortiment zu nehmen. Der auf dem königlichen Weinschloss im südfranzösischen Cahors abgefüllte Rebensaft wurde offenbar mit zu langen, sehr fest sitzenden Korken versehen. Die Weinflaschen lassen sich nur schwer öffnen, wobei der Korken in Stücke bricht und Reste in der Flasche bleiben. Die problematische Ware kommt nun zum Umfüllen zurück nach Südfrankreich: "Es wäre doch schade, wenn dieser an sich ganz edle Tropfen vernichtet werden müsste", so der Importeur. Doch der Supermarktkonzern Irma macht sich Sorgen wegen der bereits verkauften Flaschen: "Prinz Henriks Wein wird gern als Festtagswein getrunken. Deshalb werden viele Kunden wohl erst an Heiligabend bemerken, dass die Flaschen schwer zu öffnen sind", so Irma-Sprecher Søren Grønbæk. Der königliche Hof wollte die Wein-Probleme des Prinzgemahls nicht kommentieren: "Das ist Sache des Importeurs."

DER SPIEGEL 52/2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 52/2007
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

Prinz Henrik

  • Disziplinierte Demonstranten in Honkong: So geht Rettungsgasse!
  • Sturzflug durch die Alpen: "Jetman" schwebt über den Dolomiten
  • Stressfreier Arbeitsweg: Die Paddel-Pendlerin
  • Tauchvideo: Das seltsame Ding am Meeresboden