01.09.2008

Hausmitteilung1. September 2008 Betr.: Asse II

Es begann als Prestigeobjekt der Atomwirtschaft: Seit 1967 wurde im niedersächsischen Salzbergwerk Asse II bei Wolfenbüttel erprobt, wie radioaktiver Müll endgelagert werden kann. Schon im vergangenen Jahr hat SPIEGEL-Redakteur Michael Fröhlingsdorf, 44, darüber berichtet, dass die Grube, die Tausende Jahre als Lager dienen soll, schon nach vier Jahrzehnten einzustürzen droht - mit unabsehbaren Folgen. Was bei weiteren Nachforschungen Fröhlingsdorfs und seines Kollegen Markus Deggerich, 38, jetzt zutage kam, ist haarsträubend: In einem der Öffentlichkeit bislang unbekannten Statusbericht für Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, 48, und die niedersächsische Landesregierung offenbaren Mitarbeiter, wie leichtfertig mit dem gefährlichen Strahlenmüll umgegangen wurde. Der Fall Asse, so Fröhlingsdorf, sei "ein Symbol für die Achillesferse der Atomwirtschaft: das ungelöste Endlagerproblem" (Seite 170).

DER SPIEGEL 36/2008
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