01.09.2008

MAGAZINENeues Blatt mit altem Namen

Einen edleren Zwilling soll vom 13. November an das Sexheft "St. Pauli Nachrichten" bekommen, früher mal eine freche Illustrierte, für die auch spätere SPIEGEL-Journalisten arbeiteten. Der Hamburger Journalist Jens de Buhr will unter dem gleichen Titel ein etwas ambitionierteres "Lustblatt der Weltstadt" etablieren, mit einer Startauflage von 100 000 Stück. "St. Pauli ist eine coole Marke, die hat Besseres verdient", sagt de Buhr, der sonst Kundenzeitschriften und das "DVD Magazin" herausgibt. Die Probenummer orientiert sich optisch am eingestellten "Max". Inhaltlich ist unter anderem eine Meinungsumfrage unter Prostituierten vorgesehen, etwa über den Sexappeal von TV-Stars. Die Namensrechte hat de Buhr vom SPN-Verlag erworben, der sein Sex-Blatt jedoch keineswegs einstellt. "Die jetzigen ,St. Pauli Nachrichten' bestehen vom Konzept unverändert weiter", sagt Chefredakteur Jürgen Klebe. Zwischen den Magazinen bestünde aber "keine Verwechslungsgefahr".

DER SPIEGEL 36/2008
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