29.09.2008

SPIEGEL-GESPRÄCH„Schach ist Schauspielerei“

Der indische Weltmeister Viswanathan Anand über seinen Titelkampf gegen den Russen Wladimir Kramnik, sein Training im Keller, die Rolle der Emotionen und sein Treffen mit Bobby Fischer
SPIEGEL: Herr Anand, als Schachweltmeister verteidigen Sie übernächste Woche in Bonn Ihren Titel gegen den Russen Wladimir Kramnik. Nun sind Sie beim Masters in Bilbao vor zwei Wochen Letzter geworden, ist das psychologisch ein Handicap?
Anand: Schönen Dank, dass Sie mich daran erinnern. Dazu fällt mir John Cleese aus der Komikergruppe Monty Python ein. In "Fawlty Towers" ist eine deutsche Gruppe in seinem Hotel zu Gast, und er schärft dem Personal ein, in Gegenwart der Deutschen bloß nicht den Krieg zu erwähnen - und dann redet er selbst ständig von nichts anderem als von ihrem verlorenen Krieg. Also, ich bitte Sie: Reden wir nicht über Bilbao.
SPIEGEL: Dann also von Bonn. Es geht bei der WM über maximal zwölf Partien und eventuell in den Tiebreak. Sie kennen Kramnik seit 19 Jahren. Kann er Sie noch überraschen?
Anand: Wir spielen seit 1993 bei denselben Turnieren. Aber es ist ein Unterschied, ob man jemanden kennt oder ob man ihn versteht. Kramnik hat in den letzten 20 Jahren einige tausend Partien gespielt, und wenn man mir eine Position zeigt, weiß ich in 90 Prozent der Fälle, um welche Partie es sich handelt. Ich darf aber nicht glauben, dass ich ihn deswegen auch durchschaut habe. Ich erwarte geradezu, von ihm überrascht zu werden. Umgekehrt gilt das logischerweise genauso.
SPIEGEL: Wie haben Sie sich auf die Weltmeisterschaft vorbereitet?
Anand: Ich befasse mich seit Ende April mit Kramnik, bis zu zehn Stunden am Tag, bei mir zu Hause im Keller, da ist mein Büro. Ich habe eine Datenbank erstellt, ich konstruiere Spielszenarien. Ich versuche, Stellungen zu neutralisieren, in denen Kramnik stark ist. Er macht dasselbe mit meinem Spiel, das muss ich wiederum berücksichtigen. Sagen wir es so: Ich muss daran denken, dass er darüber nachdenkt, wie ich denke. Man arbeitet monatelang am Computer daran, neue Wege zu entdecken.
SPIEGEL: Die Computer werden immer wichtiger. Ist Schach dadurch ein Vorbereitungsspiel geworden - wer besser präpariert ist, gewinnt?
Anand: Das war immer schon so. Heutzutage analysiert man sein Spiel am Computer, im 16. Jahrhundert hat man es am Brett gemacht. Das ist nur ein gradueller Unterschied. Die Vorbereitung auf eine Weltmeisterschaft war stets ein Wettrüsten, früher mit Büchern, dann mit Sekundanten, heute mit Computern. Der Computer ist ein prima Trainingspartner. Er hilft mir, mein Spiel zu verbessern.
SPIEGEL: Aber wenn Schach zum Computerspiel wird und jeder Zug maschinell berechnet ist, bewegt der Mensch dann nicht nur noch die Figuren, und jede Partie endet unentschieden?
Anand: Nein. Ich war eigentlich immer pessimistisch. Vor zehn Jahren habe ich gesagt, 2010 sei das Ende erreicht, Schach sei dann ausgespielt. Das stimmt aber nicht, Schach wird so bald nicht sterben. Es gibt noch viele Zimmer in diesem Gebäude, die wir noch nicht betreten haben. Ist es 2015 so weit? Ich denke nicht. Für jede Tür, die Computer zugeschlagen haben, haben sie zugleich eine neue aufgestoßen.
SPIEGEL: Was meinen Sie damit?
Anand: Vor 20 Jahren haben wir Dinge gemacht, die heute wegen der Computer nicht mehr funktionieren. Früher haben wir in einigen Partien geblufft, doch wenn heute ein Gegner unsere zurückliegenden Spiele analysiert, füttert er die Maschine und bemerkt den Bluff einen Wimpernschlag später. Der Computer fällt auf Finten nicht rein. Andererseits sind nun komplexere Berechnungen in der Vorbereitung möglich. Es gab in den letzten Jahren spektakuläre Partien, die ohne Rechner undenkbar gewesen wären. Die Möglichkeit bestimmter Züge wäre uns fremd geblieben. Es ist dasselbe wie bei der Astrophysik: Die Arbeit mag nicht mehr so romantisch sein, aber mit Papier und Bleistift wären wir nie so weit gekommen.
SPIEGEL: Man hört immer wieder, dass Spieler heimlich Computer während der Partien einsetzen, das gilt als Betrug. Sind das nicht die Geister, die man rief?
Anand: Es ist eine Bedrohung, mit der wir leben müssen. Ich habe mich daran gewöhnt, dass ich mit einem Metalldetektor kontrolliert werde, bevor ich mich ans Brett setze. Es war anfangs ein Schock für mich, ich bin in einer unschuldigen Ära dieses Sports aufgewachsen. Die Technik entwickelt sich jedoch schnell. Irgendwo kann jemand an der Maschine sitzen und Daten an den Spieler senden, die Empfänger werden kleiner, die Zahl der Betrüger wächst. Wir mussten etwas unternehmen, wir haben Regeln aufgestellt: Wenn während der Partie mein Handy klingelt, habe ich verloren. Das ist hart, aber es muss so sein. Die Alternative wäre, Computer während der Partien zu erlauben.
SPIEGEL: Das hieße, Doping freizugeben.
Anand: Für mich ist das kein Doping, es wäre aber eine andere Form von Schach. Schach sollte jedoch ein Kräftemessen zweier Menschen bleiben.
SPIEGEL: Welche Rolle spielen Emotionen?
Anand: Sie sind entscheidend. Der Moment, in dem du merkst, dass du einen Fehler gemacht hast, ist der aufregendste Augenblick überhaupt. Du musst versuchen, dich unter Kontrolle zu halten. Schach ist Schauspielerei. Wenn der Gegner deine Unsicherheit spürt, deinen Ärger, deine Trauer, dann machst du ihm Mut. Er wird deine Schwäche ausnutzen. Selbstbewusstsein ist sehr wichtig, auch das Vorspielen von Selbstbewusstsein. Hat man einen falschen Zug gemacht und lässt es sich nicht anmerken, dann übersieht der Gegner vielleicht den Fehler.
SPIEGEL: Können Sie gut Gesichter lesen?
Anand: In der Regel sieht das Gesicht des Gegners völlig gelassen aus, teilnahmslos. Eine Ausnahme war Garri Kasparow, gegen den ich 1995 in New York um die Weltmeisterschaft spielte. Er war ein offenes Buch. Was ich mache, ist: Ich höre auf den Atem.
SPIEGEL: Sie lauschen, wie der Gegner Luft holt?
Anand: Ob jemand tief atmet oder flach, ob er schnell atmet oder langsam - das verrät viel über den Grad seiner Erregung. Bei einem Duell, das einen Monat dauert, kann schon ein Räuspern von großer Bedeutung sein. Auch Hintergrundwissen ist wichtig: Hat der Gegner Streit mit seiner Frau? Wenn er mit privaten Dingen beschäftigt ist, konzentriert er sich vielleicht nicht so sehr.
SPIEGEL: Arbeiten Sie mit Psycho-Tricks?
Anand: Nein.
SPIEGEL: Was macht Sie unruhig?
Anand: Zu merken, dass mein Gegner die Partie dreht. Manchmal ist es beinahe wie eine Befreiung, wenn ich dann endlich verloren habe. Dann denke ich mir: Okay, der Punkt ist weg, morgen spielst du wieder gut. Man muss bei einer Weltmeisterschaft aufpassen, dass man nicht in Panik gerät. Es beschäftigt einen bereits, wenn man den Gegner beim Frühstück sieht. Wirkt er locker? Angespannt? Man ist auf seltsame Art wie besessen. Kramnik und ich werden in Bonn im selben Hotel wohnen, aber in gegenüberliegenden Flügeln. Eigentlich mögen wir uns, aber es wird eine Weile dauern, bis wir überhaupt ein Wort miteinander reden.
SPIEGEL: Können Sie während solcher Turniere abends abschalten?
Anand: Es ist schwer, zu entspannen, ohne Schuldgefühle zu haben. Ich frage mich dann: Sollte ich nicht noch arbeiten? Aber man muss relaxen, sonst kann man nicht mehr gut spielen. Erfahrung hilft, die richtige Balance zu finden. Ich sehe mir gern alte Hitchcock-Filme an, um dem Kopf eine Pause zu gönnen.
SPIEGEL: Ihr Spitzname lautet "Der Tiger von Madras". Sie gelten aber nicht gerade als Raubtier am Brett. Haben jene Experten recht, die meinen, Ihnen fehle der Killerinstinkt?
Anand: Das mit dem Tiger hat sich ein Journalist ausgedacht, wahrscheinlich ist ihm kein anderes Tier aus Indien eingefallen. Für gewöhnlich vermeide ich Konflikte, und ich bin tatsächlich kein Killer wie Kasparow. Das ist nicht mein Stil. Ich pflege mich in friedlicher Umgebung zu bewegen. Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der Werte sehr wichtig sind.
SPIEGEL: Sie sind Brahmane, gehören zur obersten Kaste der Hindus. Sie haben das Schachspiel von Ihrer Mutter gelernt, als Sie sechs Jahre alt waren. Im Gegensatz zu den russischen Wunderkindern wurden Sie nicht systematisch ausgebildet. Wären Sie gern auf ein Schachinternat gegangen?
Anand: Nein, das hätte mir nicht viel gebracht. Mir hätte der Spaß gefehlt. Ich musste mir die Erlaubnis zum Schachspielen durch gute Schulnoten verdienen. Manchmal habe ich mich daher einen Monat lang nicht um Schach kümmern können, danach aber hatte ich richtig Lust, und ich habe mich gefreut, wenn ich Turniere spielen durfte. Das hat mich geprägt. Nach dem Abitur habe ich Betriebswirtschaft studiert, weil ich Angst hatte, ein Schachverrückter zu werden.
SPIEGEL: Der Amerikaner Bobby Fischer, der Anfang des Jahres gestorben ist, war ein Schachverrückter, paranoid, menschenfeindlich. Sie haben sich mit dem Genie vor zweieinhalb Jahren in Island getroffen, wo er im Exil wohnte. Wie kam es dazu?
Anand: Ich habe ein Turnier in Reykjavik gespielt, als mich der isländische Großmeister Helgi Olafsson ansprach: ob ich Lust hätte, Bobby Fischer zu treffen. Olafsson holte ihn dann in seinem Apartment ab, ich sollte unten im Auto warten. Fischer wollte wohl vermeiden, dass ich weiß, welche Wohnung seine ist.
SPIEGEL: Worüber haben Sie dann mit ihm gesprochen?
Anand: Fischer erzählte, wie er manchmal mit dem Bus durch Reykjavik fährt, um sich die Stadt anzusehen. Und er beklagte sich, dass er in Island keinen indischen Balsam bekam. Plötzlich wollte er zu McDonald's. Da saß also diese Legende der Schachwelt und fragte: "Mögen Sie eigentlich Ketchup?"
SPIEGEL: Haben Sie nicht über Schach geredet?
Anand: Doch, selbstverständlich. Wir standen in einem Park, da zog Bobby ein altes Steckschachspiel aus der Tasche, und wir analysierten ein paar Partien zwischen Anatolij Karpow und Wiktor Kortschnoi aus dem Jahr 1974. Er wollte mir beweisen, dass alle WM-Partien seit seinem Sieg abgesprochen waren. Er hat mich aber nicht überzeugt.
SPIEGEL: Warum wollte sich Fischer gerade mit Ihnen treffen?
Anand: Er fühlte wohl eine Verwandtschaft. Wir kommen beide aus Ländern, in denen Schach nicht populär gewesen war, bis wir kamen. Und ich bin kein Russe. Fischer fühlte sich früher von den Sowjets verfolgt, und es gibt Hinweise, dass einige sowjetische Großmeister tatsächlich gemeinsam gegen ihn gearbeitet haben.
SPIEGEL: Fischer propagierte eine neue Variante des Spiels, das sogenannte Fischer Random Chess: Er wollte, dass die Startposition der Hauptfiguren auf der Grundreihe vor jeder Partie ausgelost wird. Wäre das nicht das kreativere Schach?
Anand: Ich halte nichts von einer solchen Zufallsanordnung der Figuren. Das ist etwas für Leute, die vielleicht früher mal aktiv gespielt haben und nun wenig Zeit haben. Sie wollen keine Eröff-
nungstheorie lernen. Das Eröffnungswissen gehört beim ernsthaften Schach aber dazu.
SPIEGEL: Manche Top-Spieler sind im Laufe ihrer Karriere verrückt geworden, auch der Österreicher Wilhelm Steinitz, der erste allgemein anerkannte Weltmeister. Ist das ein Berufsrisiko?
Anand: Man braucht ein Leben abseits des Schachs, dann besteht keine Gefahr. Man muss sich andere Interessen bewahren. Wirklich krank wurden nicht so viele. Nur werden diese Fälle gleich einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Bestimmt gibt es ebenso viele verrückte Ärzte oder Busfahrer.
SPIEGEL: Sie sind jetzt 38 Jahre alt, als Schachprofi also kurz vor der Rente. Wie lange wollen Sie noch spielen?
Anand: Solange ich noch in der Elite mitspielen kann. Im Moment fühle ich mich prächtig, meine besten Jahre waren die letzten drei. Aber es ist schon richtig, die Spitzenspieler werden immer jünger.
SPIEGEL: Für Furore sorgte zuletzt der Norweger Magnus Carlsen. Er ist 17 und war Anfang des Monats nach inoffiziellen Berechnungen fünf Tage lang die Nummer eins der Weltrangliste. Wie gut ist er?
Anand: Er wird früher oder später Weltmeister werden. Ich mag ihn. Er liebt Monty Python, genau wie ich.
SPIEGEL: Angeblich ist er bei der WM gegen Kramnik Ihr Sekundant.
Anand: Ein Gerücht, ich habe auch davon gehört. Vielleicht ist ja etwas Wahres dran. Vielleicht auch nicht. Lassen wir Kramnik im Ungewissen, soll er sich ruhig damit beschäftigen, das gehört zum Psycho-Spiel vor so einem Turnier. Wenn du weißt, wer zum Team des Gegners gehört, ahnst du, was er plant. Also verrate ich nichts.
SPIEGEL: Herr Anand, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Viswanathan Anand
siegte 1987 als erster Asiat überhaupt bei der Junioren-WM, im selben Jahr wurde er als erster Inder in den Kreis der Schach-Großmeister aufgenommen. Der Sohn eines leitenden Angestellten der Südindischen Eisenbahngesellschaft aus Madras unterlag 1995 in New York dem Russen Garri Kasparow im Duell um die Weltmeisterschaft. Im vergangenen Jahr gewann er den WM-Titel in Mexico City. Anand, 38, ist bekannt dafür, besonders schnell zu spielen. In seiner Heimat ist er ein Superstar, er wurde dort dreimal zum Sportler des Jahres gewählt. Anand hält sich nur noch drei Monate im Jahr in Indien auf, er lebt mit seiner Frau Aruna zurückgezogen in Collado Mediano in der Nähe von Madrid.
* Mit den Redakteuren Ansbert Kneip, Maik Großekathöfer in Anands Haus bei Madrid.
Von Ansbert Kneip und Maik Großekathöfer

DER SPIEGEL 40/2008
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