24.11.2008

Hausmitteilung24. November 2008 Betr.: SPIEGEL-Gespräch

Die Szenerie im Büro des Hedgefonds-Managers George Soros, 78, war so pompös, wie es bei New Yorker Finanzmagnaten üblich ist: edle Hölzer, riesige Fenster und ein atemberaubender Blick auf die Skyline der Stadt. Die Stimmung des Investmentbankers aber stand in starkem Kontrast dazu, als er sich den Fragen der Redakteure Mathias Müller von Blumencron, 48, Gregor Peter Schmitz, 33, und Gabor Steingart, 46, zur weltweiten Finanzkrise stellte. "Kein Auftritt mit großem Ego mehr, keine Selbstverliebtheit, wie sie Bankern oft eigen war, ein Gesicht, das von Sorgen und Nachdenklichkeit geprägt ist", sagt Steingart. Die Lage bewertet Soros als "so schlimm wie zuletzt in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts", wichtige Impulse erhofft er sich vom künftigen US-Präsidenten Barack Obama. Die Probleme, befand der Milliardär im SPIEGEL-Gespräch, "kann man wesentlich besser angehen, als es die bisherige Regierung getan hat" (Seite 76).

DER SPIEGEL 48/2008
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