24.11.2008

MEDIZINTraining für die leichte Geburt

Schwangere, die regelmäßig Wassergymnastik betreiben, erleben nachweisbar eine sanfte Geburt; außerdem schaden sie mit der Strampelei weder sich noch ihrem Kind. Das sind die Ergebnisse einer Studie aus Brasilien, die jetzt in der Online-Fachpublikation "Reproductive Health" erschienen ist. Die Forscherin Rosa Pereira aus São Paulo hatte zwei Gruppen von werdenden Müttern bis zur Niederkunft begleitet. Die Teilnehmer der einen Gruppe hatten dreimal wöchentlich 50 Minuten lang Aqua-Aerobic betrieben, die anderen nicht. Im Kreißsaal erging es den Wassersportlerinnen weitaus besser: Nur 27 Prozent von ihnen verlangten schmerzlindernde Mittel - gegenüber 65 Prozent aus der untrainierten Gruppe. Auch den Babys hat die Plackerei der Mütter keineswegs geschadet, berichtet Pereira. Gymnastik in warmem Wasser gilt als ideale Betätigung für Schwangere, weil sie Gelenke und Rücken schont, die Durchblutung fördert und die Muskeln lockert, einschließlich der des Beckenbodens und der Gebärmutter.

DER SPIEGEL 48/2008
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MEDIZIN:
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