24.11.2008

OPERNHÄUSERLetztes Angebot

Berlins Kulturverwaltung bekommt immer neue Probleme mit der Staatsoper Unter den Linden. Sie muss nicht nur einen neuen Intendanten für das führungslose Haus finden, sondern jetzt auch die Umzugspläne für die Oper überdenken. Die Staatsoper, die für über 200 Millionen Euro renoviert wird, soll für mehrere Jahre in das leere Schillertheater ziehen, dessen Umbau noch einmal über 20 Millionen Euro verschlingen würde. Haushälter kritisieren diese Pläne, auch weil unklar ist, wie das Schillertheater später genutzt werden soll. Nun hat der Betreiber des Berliner Admirals-palasts Falk Walter ein Konzept entwickelt, das vorsieht, die Staatsoper in seinem vor zwei Jahren wiedereröffnetem Haus an der Friedrichstraße zu beherbergen. Das hat einen doppelten Reiz: zum einen, weil die Staatsoper nach dem Krieg schon einmal zu Gast an der Friedrichstraße war, zum anderen, weil der dafür nötige Umbau lediglich zwölf Millionen Euro kosten würde. Derzeit wird das Angebot geprüft.

DER SPIEGEL 48/2008
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