15.12.2008

ELEKTRONIKTratsch als Stromquelle

Piezoelektrische Materialien erzeugen Strom unter mechanischer Spannung. Dies könnte in Zukunft für viele mobile Elektronikgeräte von Nutzen sein. Wissenschaftlern der University of Houston und der Texas A&M University ist es gelungen nachzuweisen, dass Nanoteilchen eines bestimmten piezoelektrischen Stoffverbunds, eines sogenannten Blei-Zirkonat-Titanats, eine verblüffend hohe Energieausbeute versprechen. Damit sei der Grundstein für ein selbstaufladendes Handy gelegt. In beweglichen Disco-Böden sorgen ähnliche Materialien schon heute dafür, dass sich die Tanzenden gleichsam selbst beleuchten. Bei der Miniaturisierung dieser Technik stehe die Forschung allerdings noch relativ am Anfang, so Tahir Cagin, Professor am Department of Chemical Engineering der Texas A&M. Im Prinzip sei es aber auch hier möglich, beispielsweise Mobiltelefone durch Schallwellen aufzuladen. Wer mit solch einem Handy telefoniert, wäre seltener auf eine Steckdose angewiesen.

DER SPIEGEL 51/2008
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ELEKTRONIK:
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