25.10.1982

IN DIESEM HEFTKohl, der Kanzler der großen Worte Seite 248

Selbst der Kohl-ergebenen "Bild"-Zeitung war es zuviel, was der heue Kanzler nach seiner Amtsergreifung so alles von sich gab - sie mahnte: "Feierliche Worte können schnell abgenutzt sein." Doch noch hält Kohl an seinem inflationären Pathos der leeren und zu vielen Worte fest. Der Pfälzer, der aus einem Dialekt in den unwirtlichen Bonner Politjargon abgewandert ist, macht es gern einige Nummern zu groß. Typische Kohl-Floskeln wie "In diesem unserem Lande" oder "Dies ist nicht die Stunde", sind längst geflügelte Worte geworden: Beispiele erhabener Lächerlichkeit.
Bundeskanzler Kohl

DER SPIEGEL 43/1982
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 43/1982
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

IN DIESEM HEFT:
Kohl, der Kanzler der großen Worte Seite 248

  • Folgen des Brexit: Wie die Eliteuni Cambridge jetzt schon leidet
  • Viktoriafälle in Simbabwe und Sambia: "Es ist die längste Trockenzeit, die wir jemals hatten"
  • 73-jährige rennt von England bis Nepal: 10.000 Kilometer - allein und zu Fuß
  • Demokratiebewegung: Zehntausende gehen in Hongkong auf die Straße