27.04.2009

UNIVERSITÄTENWeibliche Mehrheit

Die Mehrheit der Studienanfänger ist weiblich - nicht nur in Deutschland, sondern in allen 46 Staaten, die mit den Bologna-Reformen ihr Hochschulwesen vereinheitlichen. Die einzige Ausnahme bilde die Türkei, heißt es in einem Bericht, der diese Woche den Bildungsministern der beteiligten Staaten vorgestellt wird. Allerdings gebe es große Unterschiede zwischen den Fächern. Natur- und Ingenieurwissenschaften sind noch immer Männerdomänen. In den sogenannten Lebenswissenschaften - darunter fallen Fächer wie Biologie, Biochemie oder Umweltwissenschaften - haben jedoch schon die jungen Frauen die Nase vorn. Die Studie wurde von der Hochschul-Informations-System GmbH in Hannover gemeinsam mit Eurostat erstellt. Ab Dienstag beraten die Bildungsminister in Belgien über eine Fortführung der Bologna-Reformen, die seit 1999 unter anderem zu den einheitlichen Abschlüssen Bachelor und Master geführt haben.

DER SPIEGEL 18/2009
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