08.06.2009

Hendrik Wüst

Hendrik Wüst , 33, CDU-Generalsekretär von Nordrhein-Westfalen, hat versucht, besonders modern zu sein - und sich prompt eine Menge Ärger eingehandelt. Mit Hilfe des Internets wollte der Politiker junge Wähler ansprechen und suchte via Facebook "Freunde". Durch "ein technisches Problem", wie die Parteizentrale inzwischen eingesteht, landeten ungewollt alle beruflichen und privaten Kontaktdaten von Wüst - einschließlich die des Ministerpräsidenten - bei dem Internet-Portal. Menschen, die bisher nicht im Traum daran gedacht hatten, sich mit Wüst zu duzen, bekamen die erstaunliche Nachricht: "Die folgende Person hat dich vor kurzem eingeladen", ihr "Freund auf Facebook zu werden: Hendrik Wüst." Mehrfach wurden die Angeschriebenen aufgefordert, dem Freundschaftsangebot zuzustimmen. Wüst versucht angestrengt - und bisher vergebens - die Namen, die laut seinem Sprecher "da nicht hingehören" wieder aus Facebook zu löschen.

DER SPIEGEL 24/2009
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