03.08.2009

AUTOINDUSTRIEPartner für Smart gefunden

Nach langer Suche hat Daimler-Chef Dieter Zetsche einen Partner für die Konzerntochter Smart gefunden: Die Stuttgarter haben sich jetzt mit Renault darauf geeinigt, gemeinsam einen viersitzigen Kleinwagen zu entwickeln und zu produzieren. Er soll als zweites Modell der Marke Smart und leicht abgewandelt als Renault auf den Markt kommen. Mit dem deutsch-französischen Schulterschluss korrigiert Daimler erneut seine Strategie bei der Marke Smart. Nach dem Start 1998 wurde die Modellfamilie zunächst vom Zweisitzer um einen Roadster und einen Viersitzer (Smart Forfour) erweitert. Verluste von weit über fünf Milliarden Euro führten dazu, dass alle Modelle bis auf den Zweisitzer wieder eingestellt wurden. Seit einiger Zeit ist Zetsche aber davon überzeugt, dass die Kunden angesichts verschärfter Umweltschutzvorschriften und steigender Benzinpreise verstärkt Kleinwagen kaufen werden. Da sich die Entwicklung eines neuen Modells für Smart allein nicht gelohnt hätte, suchte Zetsche seit längerem einen Partner - und holte sich einige Absagen, bis er nun mit Renault handelseinig wurde.

DER SPIEGEL 32/2009
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