21.09.2009

KÜNSTLERDer Handy-Revolutionär

Während der deutsche Kulturbetrieb mit China über Menschenrechte streitet, bereitet der Künstler Ai Weiwei eine große Ausstellung in München vor. Polizisten hatten ihn in Sichuan verprügelt, vergangene Woche wurde er operiert. Auch das wird Teil seines Gesamtkunstwerks.
Er liegt im Krankenhaus in München- Großhadern, Neurochirurgische Station, die Ärzte erklären ihm, was jetzt wichtig wäre, doch er will nicht verstehen. Ruhe? Sich schonen? Was für ein merkwürdiges Anliegen. Über sein Handy, mit dem er Kontakt hält zur Welt, sagt er: "It is a moment of change."
Ai Weiwei ist Chinas bekanntester Künstler, er ist das, was man sich im Westen unter einem chinesischen Dissidenten vorstellt: Er legt sich an mit der Staatsmacht. Das Interessante daran ist, dass er so lange unbehelligt blieb.
Nun liegt er frisch operiert in seinem Krankenbett und twittert und bloggt und simst und schießt Fotos von sich selbst, den Blutbeutel auf der Brust, die Schläuche im Schädel, damit das alles am nächsten Tag in der Zeitung und im Netz steht, überall auf der Welt und natürlich auch in China.
Vor fünf Wochen ist Ai Weiwei in der chinesischen Provinz Sichuan von Polizisten verprügelt worden. Jahrelang hatte er die chinesische Regierung in seinen Blogs, in Interviews und in seiner Kunst verhöhnt und gereizt. Er war nach Sichuan gefahren, um herauszufinden, wie viele Kinder bei dem Erdbeben im vergangenen Jahr in den schlecht gesicherten Schulen und Häusern dieses Landstrichs umgekommen waren. Polizisten führten ihn nach den Schlägen in der Nacht aus seinem Hotel ab, im Fahrstuhl schoss er mit seinem Handy noch ein Foto. Nachmittags ließen sie ihn frei.
Seitdem hat er Kopfschmerzen, auch, als er am Samstagabend vergangener Woche in München ankam, um seine Werkschau mit dem Titel "So Sorry" im Haus der Kunst aufzubauen, die dort im Oktober eröffnet.
Am Montag war das Dröhnen und Hämmern in seinem Kopf so stark, dass er freiwillig ins Krankenhaus ging. Er wurde untersucht, schon stellten sich erste Lähmungen ein, dann wurde ein Hämatom gefunden zwischen Hirnoberfläche und harter Hirnhaut. Der große Bluterguss musste heraus aus seinem Schädel. Ai Weiwei hätte sterben können, sagt sein Arzt, wenn er nicht ins Krankenhaus gegangen wäre.
Ai Weiwei liegt in seinem Bett und glaubt, dass es die Schläge der Polizisten waren. Er sei, sagt er in sein Handy, nie gestürzt, nichts anderes sei passiert, es könnten nur die Schläge sein. Nach der Operation hat Ai diese Botschaft hinaus in die Welt geschickt.
Man kann diese Botschaften als politisches Handeln eines Dissidenten verstehen, der sich auflehnt gegen ein totalitäres Regime. Für Ai Weiwei aber sind diese Botschaften zugleich Politik und Kunst, sie sind Teil seines Gesamtkunstwerks, das einen alten Traum der Kunsttheorie verwirklicht, weil es die Trennung von Kunst und Leben abschafft.
Denn Ai Weiweis Foto von sich und den Polizisten im Aufzug in Sichuan wird in der Ausstellung in München zu sehen sein, und zu sehen sein werden wohl auch die Fotos im Krankenhaus vor und nach der Operation, vielleicht sogar die Computertomografie seines Schädels. "Für Ai Weiwei hängt alles mit allem zusammen", sagt Chris Dercon, der Direktor des Hauses der Kunst in München ist und eine Mao-Designer-Jacke trägt. "Die Kunst, die Politik, sein eigenes Leben, sein Alltag, seine Freude, seine Schmerzen."
Die Dinge spitzen sich zu in diesen Tagen zwischen Deutschland und China - und mittendrin der Künstler Ai Weiwei: die Diskussionen über die Einladung Chinas als Gastland der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt am Main. Die Vorbereitungen Chinas auf den 1. Oktober, wenn sich die Partei zum 60. Geburtstag der Volksrepublik selbst feiern will. Und in der Woche, in der Ai Weiweis Ausstellung in München eröffnet und in der Mittelhalle mehrere Meter hoch sein Foto aus dem Aufzug hängt, beginnt in Frankfurt die Buchmesse.
Es wird weiter ordentlich Spannungen geben zwischen Deutschland und China. Ai Weiwei sucht solche Gelegenheiten, er nutzt die modernen Kommunikationsmittel für seine Kunst und seine Politik, er bedient die globale Vernetzung und den Voyeurismus. Es mag selbstsüchtig wirken, was er da tut, wenn er sich dauernd filmen lässt und ständig auf Sendung ist, aber er erschafft gerade einzigartige Kunst. Ein Land wie China, das ist die Botschaft Ai Weiweis, das die Rechte des Individuums nicht anerkennt, kann sich nur ändern, wenn jemand da ist, der sein eigenes Ich zu einer radikalen Botschaft macht. Und das verwirklicht, wovon ein Joseph Beuys vor Jahren träumte.
Ai Weiwei kommt aus einer berühmten chinesischen Familie. Sein Vater war der Dichter Ai Qing. Ai Qing hatte gekämpft für ein kommunistisches China, war dann aber nach 1957 wie viele Intellektuelle in Ungnade gefallen. Er musste in ein Arbeitslager ziehen, in einem Erdloch leben, mit einem Busch als Dach. Publizieren durfte er nichts, er ging Toiletten putzen.
1978 wurde Ai Qing rehabilitiert, nach 20 Jahren. Er durfte wieder schreiben, doch die Staatsregierung hielt sich nicht lange mit Entschuldigungen auf: Die Verbannung und Ächtung seien Fehler gewesen. So sorry. Mehr nicht.
Ai Weiwei, geboren im Jahr 1957, bewarb sich an der Pekinger Filmakademie, konnte beim berühmten Regisseur Zhang Yimou lernen, doch er brach das Studium bald ab, ging 1981 nach New York, da war er 24 Jahre alt. Er besuchte eine Kunstakademie, aber nicht bis zum Diplom, er beschäftigte sich mit Jasper Johns, mit Marcel Duchamp, mit Andy Warhol, auch mit Joseph Beuys. Und er ging putzen.
1993 kehrte er nach China zurück, sein Vater war sterbenskrank, seine Mutter war entsetzt, dass der Sohn nach zwölf Jahren im Ausland keine echte Ausbildung vorzuweisen hatte.
Der Sohn sah das anders: Er nahm sich bald nach seiner Rückkehr eine chinesische Urne vor, angeblich aus der fernen Han-Zeit und sehr wertvoll. Er prägte ihr den geschwungenen, feuerwehrroten Coca-Cola-Schriftzug ein. Er baute einen Tisch aus der Qing-Dynastie so um, dass zwei Beine auf dem Boden blieben und die anderen beiden sich gegen die Wand stemmten. Er hat sich vor alten chinesischen Tempeln und vor dem Weißen Haus fotografiert, mit ausgestrecktem Mittelfinger, die Fotoserie nannte er "Fuck Off". Zur letzten Documenta in Kassel vor zwei Jahren nahm er 1001 Landsleute mit, ließ Pritschen und Küche für sie aufbauen und bat sie, durch Kassel zu gehen, zu filmen und zu fotografieren. Die deutschen Documenta-Besucher sollten eine Vorstellung haben von Chinesen und die Chinesen eine Vorstellung haben von einer deutschen Stadt - nichts könnte dann mehr so sein wie vorher. "Fairytale", Märchen, nannte Ai Weiwei dieses Kunstprojekt.
In Kassel auch baute er einen Turm aus alten Holzfenstern und Türen, der bald darauf bei einem Unwetter einstürzte: Sein Kunstwerk sei nun vollendet, sagte Ai damals fröhlich, es sei jetzt viel besser und außerdem doppelt so viel wert. Ein Kunstwerk vollendet durch die Witterung, den Lauf der Dinge, den Zufall.
Ai Weiwei war es auch, der die Grundidee hatte zum Entwurf der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron für das Pekinger Olympia-Stadion, für das Vogelnest. Aber in Blogs und Interviews sagte er, er habe keineswegs vor, bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele im Vogelnest dabei zu sein: Der Staat schmücke sich mit dem Gebäude, und da er kein Staatskünstler sei, könne er leider nicht kommen.
Bis an die äußerste Grenze der Gegner gehen und selbst klare, enge Grenzen ziehen, das ist es, was Ai Weiwei tut. Er liebt die Eskalation. Beuys betrieb ein Spiel mit der Politik und dem realen Leben, Ai Weiwei macht Politik. Beuys lehnte sich auf gegen eine in der Rückbetrachtung doch eher kuschelige Bundesrepublik, Ai Weiwei nimmt es mit einem mächtigen Riesenreich auf. Und wenn heute auf der einen Seite der Welt ein Künstler geschlagen wird, dann kann das auf der anderen Seite schwere Erschütterungen auslösen. Früher galt: Es ist egal, wenn in China ein Sack Reis umfällt. Ai Weiwei weiß, dass das nicht mehr stimmt.
Man kann sagen, dass Ai Weiweis Gesamtkunstwerk revolutionär ist. Es ist revolutionär, weil Ai Weiwei tatsächlich den Kampf aufnimmt gegen ein Regime. Es ist revolutionär, weil es durch die Aufhebung der Trennung von Kunst und Leben die Kunstgeschichte verändert. Und es ist revolutionär, weil er keinen Pinsel braucht für seine Kunst, keinen Hammer, keinen Meißel, sondern sein Handy. Seine Leinwand ist das Internet, sind seine Blogs, seine SMS, seine Twitter-Meldungen, in die er seine Fotos und Botschaften stellt. Auch da ist Ai Weiwei anderen Künstlern voraus, und es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn dieses Foto aus dem Aufzug in Sichuan nicht so eine Ikone der Moderne wird wie Warhols Suppendose oder Damien Hirsts Totenkopf aus Diamanten. Es ist auf jeden Fall kein Werk, das den Kunstmarkt braucht, um berühmt zu werden, es gibt andere chinesische Künstler, die dort wesentlich höher gehandelt werden.
Ais Arbeitsprinzip ist die totale Offenheit, alles kommt hinaus in die Welt, und am liebsten würde er die Welt an seinem Krankenbett in München empfangen, wenn die Ärzte dies zulassen würden.
Er ist mit 16 Leuten aus China nach München angereist. Assistenten, Arbeiter, Musen, sie wohnen in der einzigen Wohnung im Haus der Kunst, unten im Keller. Sie kochen dort in ihren Wok-Pfannen auf offenen Flammen. Es mussten deutsche Gaskocher angeschafft werden, denn die Flammen der mitgebrachten chinesischen Kocher waren den Hütern des Ordnungsamts zu groß. Mittendrin der Direktor Chris Dercon, der Sätze sagt wie: "Kunst ist nicht Kunst. Kunst ist Essen. Kunst ist Leben." Oder: "Was ist schon ein fertiggemaltes Bild, das in einer Galerie hängt, gegen das, was hier passiert: Jede Stunde eine neue Situation."
Ai gefällt es, ausgerechnet das Haus der Kunst zu bespielen und es für kurze Zeit zu transformieren. Es ist ein Bau Hitlers, ein Monument des Totalitarismus. Dercon erzählt, wie Ai Weiwei ihn ansprach und sagte: "I need a big show."
Die Ausstellung in München soll alles zusammenfügen zu einem großen Werk: Die Fassade wird mit einem feinmaschigen Gitter verkleidet, Kinderrucksäcke werden chinesische Schriftzeichen bilden: "Sie lebte sieben Jahre lang glücklich auf dieser Erde." Diesen Satz hatte eine Mutter, die bei dem Erdbeben ihre siebenjährige Tochter verloren hatte, Ai Weiwei gemailt. Der Boden in Sichuan war damals übersät gewesen mit Kinderrucksäcken.
In der Mittelhalle das Foto aus dem Aufzug zusammen mit Zeitungsartikeln, die die politische Lage zwischen Deutschland und China kommentieren. Arbeitstitel: "Wand der Eskalation".
Die verrenkten Möbel, der zusammengekrachte Turm aus Kassel, die "Fuck Off"-Fotos, das alles wird zu sehen sein, und wohl auch Fotos aus dem Krankenhaus, aber so genau wusste Ai Weiwei dies noch nicht in der vergangenen Woche.
Ai Weiwei ist 52 Jahre alt, aber seine Stimme am Handy klingt jung. Sein chinesisches Englisch singt wie eine Kindermelodie, er klagt nicht über Schmerzen, sondern darüber, dass die Anweisung der Ärzte, sich zu schonen, nur sehr schwer zu befolgen sei. Er sagt auch, was es für ein Glück sei, hier in Deutschland operiert worden zu sein. Wer weiß, ob und wie er in China behandelt worden wäre - der Vorwurf der Sichuaner Schläge stand ja im Raum.
Und auf die Frage, ob das nicht langsam sehr viel werde mit den ständigen Fotos von sich, mit dem Twittern und Bloggen, mit der Ausstellung des eigenen Lebens, da antwortet er: "Nein. Es ist eine so einfache und effektive Weise, sich gegen den Totalitarismus zu behaupten."
Am Montag dieser Woche wird er voraussichtlich aus dem Krankenhaus entlassen, er wird seine CT-Bilder mitnehmen, ins Netz stellen, was auch immer, er wird die Ausstellung zu Ende aufbauen und nach der Eröffnung von München nach Frankfurt zur Buchmesse reisen. Die Diskussionen über die Einladung Chinas als Gastland kann er verstehen, aber gerade weil es sie gibt, sei es richtig gewesen. "Es ist besser", sagt er, "wenn Dinge passieren, als wenn sie nicht passieren."
Vor fünf Wochen spürte er selbst das erste Mal die Brutalität des Regimes am eigenen Körper, und auch er wundert sich manchmal, dass dies noch nicht früher geschehen ist. Vielleicht ist es der Ruhm als internationaler Künstler, der ihn schützt, aber von dem die Polizei in Sichuan nichts wusste. "Vielleicht", sagt er, "ist es mein Vater, der heute wieder als großer Dichter und Revolutionär verehrt wird."
Nach dem Besuch der Frankfurter Buchmesse wird er wieder zurückkehren nach China. Angst vielleicht? Davor, was passieren wird mit ihm in der Heimat?
"Nein, ich bin erwachsen, ich muss meine Aufgabe angehen. Meine Aufgabe ist es, Bewusstsein zu schaffen."
Auch rechnet er nicht damit, dass sich die chinesischen Machthaber entschuldigen. Ein "So sorry" wäre ihm eh zu wenig. SUSANNE BEYER
Von Susanne Beyer

DER SPIEGEL 39/2009
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