16.11.2009

Bodo Ramelow

Bodo Ramelow , 53, Fraktionsvorsitzender der Linken in Thüringen, will vom Direktor der Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, 1400 Euro haben. In einem Interview mit der "Kölnischen Rundschau" hatte Knabe Anfang vergangener Woche erklärt: "Es ist sicher kein Zufall, dass sich der Linken-Chef in Thüringen, Bodo Ramelow, gerade eine Stasi-Majorin als Sekretärin ausgesucht hat." Ramelow verlangte daraufhin eine Unterlassungserklärung, weil die Sekretärin, die jahrelang für ihn im Bundestag tätig war, lediglich Hauptmann bei der Stasi gewesen sei. Durch Knabes Irrtum seien seine "Persönlichkeitsrechte" verletzt worden. Der Historiker schulde ihm deshalb die Anwaltskosten als "Ersatz des daraus entstandenen Schadens". Knabe wies die Forderung als "grotesk" zurück.

DER SPIEGEL 47/2009
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