07.12.2009

Verhinderte Versöhnung

Nr. 48/2009, Union: Wie die Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach die Kanzlerin nervt
Frau Steinbach hätte ihre Meinung bezüglich der Oder-Neiße-Grenze und des EU-Beitritts Polens als Irrtum bedauernd einräumen können. Zeit und Anlässe dafür gab es genügend. Stattdessen beharrt sie auf einem Posten im Rat der "Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung", was von fehlender Einsichtsfähigkeit und Eitelkeit zeugt. Eigenschaften, die jede Art von "Versöhnung" verhindern.
BERLIN BARBARA BÖNNEMANN
Als Deutscher im Ausland nehme ich die Debatte um Frau Steinbach zur Kenntnis und bin zufrieden, dass ich endlich wieder den Eimer mit Asche herausholen kann, um mir dieselbe öffentlich auf das Haupt zu streuen. Endlich kann ich wieder meinen deutschen Minderwertigkeitskomplex ausleben. Herr Westerwelle, bitte noch mehr von solchen staatstragenden Interventionen!
ADLISWIL (SCHWEIZ) WOLFGANG PÖSCHL
Wir haben die Verträge mit Polen. Diese sind a priori geltendes Recht! Wer dies nicht akzeptiert, steht nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes und stellt den demokratischen Rechtsstaat in Frage. Für mich ist das Verhalten der sehr verehrten Frau Steinbach nicht nur extrem parteischädigend.
WROCLAW (POLEN) HEINZ BASCHE

DER SPIEGEL 50/2009
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