07.12.2009

KINODer Traumfabrikant

Der weite Weg eines Einwandererkindes aus Hamburg-Altona in die Glitzerwelt des Erfolgs: Der türkischstämmige Regisseur Fatih Akin rechtfertigt mit seinem neuen Film „Soul Kitchen“ endgültig seinen Ruf als einer der besten Cineasten Deutschlands.
Der kleine Junge hält ein Plastikboot in der Hand und schaut aufs Meer. Er steht unter großen weißen Sonnenschirmen auf der Terrasse des Hotels Excelsior in Venedig, aber außer dem Jungen interessiert das Meer hier heute niemanden. Es sind Filmfestspiele. Die Drehtür zur Terrasse spuckt pausenlos Menschen hinaus ins Licht, sie tragen riesige Sonnenbrillen, Stilettos und bodenlange Chiffonkleider schon am Vormittag. Fatih Akin, T-Shirt, ausgebeulte graue Hosen, Turnschuhe, kommt aus der VIP-Lounge und geht quer über die Terrasse zu seinem Sohn. "Hey", sagt er, "nimm mich mit, Kapitän, auf die Reise."
Im Wettbewerb der Filmfestspiele läuft Akins neuer Film "Soul Kitchen". Eine kleine, private Geschichte aus einem heruntergekommenen Stadtteil in Hamburg, sie erzählt von der Glückssuche einer Clique 20-Jähriger und davon, dass es sich lohnt, um seinen Lebenstraum zu kämpfen. Und dass niemand es allein schaffen kann. "Soul Kitchen" ist ein Film über das Leben Fatih Akins und über das seiner Freunde; er beantwortet auch die Frage, warum heute ausgerechnet Akin einer der stärksten Filmemacher Deutschlands ist.
Fatih Akin ist der Sohn türkischer Einwanderer, er kommt aus Hamburg-Altona, einem alten Arbeiterstadtteil. Der Weg von Hamburg-Altona auf die Terrasse des Hotels Excelsior ist ziemlich weit.
Nach Venedig hat Akin nicht nur seinen vierjährigen Sohn mitgebracht und seine Frau Monique, eine Halbmexikanerin, die für das Casting von "Soul Kitchen" verantwortlich war. Auch sein Freund und Hauptdarsteller Adam Bousdoukos ist mitgekommen, den sie alle nur den "Griechen" nennen, ebenso Akins Assistentin Nurhan Sekerci, Moritz Bleibtreu, der Star, Andrew Bird, ein Engländer, der Akins Filme schneidet, ein portugiesisches Kindermädchen und viele mehr. Akin ist umringt von seiner Familie und von den Schauspielern, von Freunden und Leuten aus seinem Team, auseinanderhalten lässt sich das nicht so genau.
Sie sitzen an diesem Morgen um einen runden Tisch, bestellen noch einen Kaffee, noch eine Cola. Männer und Frauen mit Handy am Ohr laufen vorbei, "Ciao, give me a call." Akins Leute hängen zurückgelehnt in ihren Stühlen. Flipflops, Jeansjacken, Selbstbewusstsein. Adam Bousdoukos steckt Streichhölzer ins Boot von Akins Sohn, sie spielen "Titanic", als Rettungsboote nehmen sie Zuckertüten. Eine Journalistin tritt an den Tisch, reicht Akin die Hand: "I like your film, it's the best film in the competition." Ein Mann im Anzug möchte ein Autogramm haben. Akin küsst seine Frau Monique, "Hey, Baby, ich glaube, die mögen den Film".
So hat sich auf der Terrasse des Hotels eine Gruppe junger Menschen aus Deutschland versammelt, deren Verwandte aus der Türkei, Griechenland oder Mexiko kommen und die dort in Italien einen modernen deutschen Heimatfilm präsentieren. Eine Szene, die einem Politiker wie Thilo Sarrazin vermutlich gefallen würde, weil sie Sinnbild zu sein scheint für eine gelungene Integration. Das Spannende ist nur, dass die, die dort auf der Terrasse sitzen, Diskussionen um Islam, Minarette und Ausgrenzung längst hinter sich gelassen haben.
Fatih Akin kann den Moment noch benennen, in dem sich für ihn entschied, dass er Regisseur werden wollte. Auch wenn er damals nicht wusste, wie dieser Beruf heißt und was ihn ausmacht.
Er war neun Jahre alt, seine Mutter musste für kurze Zeit ins Krankenhaus, ein paar Tage lang wohnte er mit seinem Bruder bei Verwandten. Es waren die frühen achtziger Jahre, die Gastfamilie führte einen Videoverleih. Weil die älteren Jungen keine Lust hatten, sich um Fatih Akin und seinen Bruder zu kümmern, erklärten sie beiden kurz den Videorecorder und zeigten ihnen die Kopiensammlung im Wohnzimmerschrank. "Ich hätte mir Bud Spencer ausgesucht", erzählt Akin. Aber sein drei Jahre älterer Bruder legte "Zombies im Kaufhaus" ein. "Das war irre grausam, das hat mich wirklich traumatisiert", so Akin.
Die Bilder spukten abends vor dem Einschlafen durch seinen Kopf, er sah Monsterfratzen und lebendige Leichen und lag wie erstarrt in seinem Bett. Dann fiel ihm ein, dass am Ende des Films so viele Namen zu lesen gewesen waren. Akin beruhigte sich mit dem Gedanken, dass irgendwer sich diese Geschichten ausgedacht haben musste, dass sie nicht echt waren. Er begann sich für die Leute zu interessieren, die ihm solche Angst einjagen konnten. "Ich wollte wissen: Wer sind die? Wie haben die das gemacht?"
Am Beginn seiner Begeisterung für das Filmemachen stand die rettende Unterscheidung zwischen Fiktion und Realität. Als Regisseur und Drehbuchautor fügt er diese beiden Welten heute wieder zusammen. Mit großer Selbstverständlichkeit geht der Filmemacher Akin von seinem eigenen Leben aus.
Sein Vater war Mitte der sechziger Jahre nach Deutschland gekommen, er fand bald Arbeit am Fließband in einer Reinigungsmittelfabrik. Bei einem Urlaub in seinem türkischen Heimatdorf am Schwarzen Meer lernte er Akins Mutter kennen, eine junge Lehrerin. Er überredete sie, mit ihm nach Deutschland zu ziehen.
In einem Dokumentarfilm, den Akin über seine Familie gedreht hat, erzählt die Mutter, dass sie in diesen ersten Jahren viel geweint habe, nicht so sehr, weil ihr die Türkei fehlte, sondern weil sie in dem Land mit der fremden Sprache lange nicht in ihrem Beruf als Lehrerin arbeiten konnte.
Zehn Jahre dauerte ihr Unglück, dann suchte Hamburgs Schulbehörde türkischsprachige Lehrer. Ihr Mann war dagegen, dass sie arbeiten ging, aber sie hat sich darüber hinweggesetzt. Akins Dokumentarfilm zeigt eine Frau, die ihren Kopf weit oben trägt, man ahnt, woher der Sohn seine Leidenschaft hat und seine Hartnäckigkeit. "Meine Eltern haben mir diese ganzen sozialen Basics beigebracht: 'danke' zu sagen und 'bitte' und zu teilen, nicht zu laut zu sein und nicht zu leise. Vieles geht darauf zurück."
Die Familie lebte in einer Backsteinsiedlung, es war eine schäbige Gegend, doch als Kind kam Akin das nicht so vor. In der Nachbarschaft wohnten viele andere Türken, mit ihnen traf er sich draußen bei den Tischtennisplatten, oder sie spielten Fußball.
An den Wochenenden besuchte Akin mit seinen Eltern und seinem Bruder die Verwandtschaft. Die Erwachsenen redeten über Istanbul und das Schwarze Meer, die Jungen verzogen sich ins Kinderzimmer, wo die Cousins einen Super-8-Projektor hatten, der Kleiderschrank war die Leinwand, der Film, den sie schauten, hieß "Todesgrüße aus Shanghai". "Wenn du als kleines Kind Bruce Lee guckst, dann ist das wie Speed nehmen", sagt Fatih Akin. Die Jungs konnten immer nur die ersten 15 Minuten sehen, weil dann die Super-8-Spule zu Ende war. "Aber das Drumherum, den Raum verdunkeln, das Ding anschmeißen, das Projektieren, Zurückspulen, alles lief rückwärts. Ich war sofort abhängig."
Adam Bousdoukos, dem Griechen, fiel Akin in der fünften Klasse auf dem Gymnasium Altona auf, weil er in der Schule ständig Bildergeschichten seiner Lieblingsfilme zeichnete. Sie wurden Freunde, und es gibt keinen Bruce-Lee-Film, den sie auf dem Schulhof nicht gemeinsam nachgespielt hätten. In Akins erstem Kinofilm, "Kurz und schmerzlos", übernahm Bousdoukos eine der Hauptrollen. Von der Gage kaufte er das Restaurant Sotiris in Ottensen. Akin sagt über ihn: "Die ganze Welt kann meine Filme loben, wenn Adam sagt, nee, das ist nichts, dann weiß ich, es ist nichts." In "Soul Kitchen" spielt Bousdoukos den griechischen Restaurantbesitzer Zinos.
Akin und Bousdoukos sind der Kern der Clique. Als sie etwa 16 Jahre alt waren, kamen die Mädchen dazu. Vor einem Club in Hamburg-Eimsbüttel lernten sie Jasmin Ramadan kennen. Weil der Türsteher sie nicht hineinließ und alle unschlüssig herumstanden, trauten sich die Jungs, die hübsche Jasmin und ihre Freundinnen zu fragen, ob sie mit nach Altona kämen. Sie haben dann dort eine eigene Party gefeiert, es muss ein legendärer Abend gewesen sein und der Auftakt zu vielen weiteren Partys. Jasmin gehört heute noch zur Gruppe. Gerade hat sie ihren Debütroman veröffentlicht, er heißt auch "Soul Kitchen" und ist so etwas wie der Prolog zum Film*.
In der Küche von Ramadans Mutter drehte Akin seinen allerersten Film, einen Okkultismus-Thriller, der unvollendet blieb. Er hatte sich in einem Kulturzentrum eine komplette Filmausrüstung geliehen. Die Mädchen der Clique mussten um einen Tisch sitzen, sich an den Händen halten und sagen: Geist, kannst du uns hören? "Ich bin vor Lachen fast vom Stuhl gefallen, Fatih wurde total sauer", erzählt Jasmin Ramadan.
Schon als jugendlicher Regisseur habe Akin sich von niemandem sagen lassen, ob es gut oder schlecht sei, was er macht. Oder albern. Er ließ sich einfach nicht verunsichern. "Immer mussten wir ,Mean Streets' von Martin Scorsese gucken, noch mal ,Mean Streets' und schon wieder ,Mean Streets'", sagt Jasmin Ramadan.
"Scorsese ist Gott", erklärt Akin. "In seinen Filmen finde ich immer einen Teil von mir selbst wieder."
Nach seinen ersten internationalen Erfolgen bekam Akin eine Einladung von Scorsese, als er mit Bousdoukos in New York war. Sie hatten Herzklopfen auf dem Weg zu ihm. "Mir fiel nicht mal mehr ein, was ich ihn schon immer fragen wollte. Null." Stattdessen redete Scorsese, über die Rolling Stones und Western-Filme und über die amerikanische Einwanderungsgeschichte. "Es war traumhaft", erinnert sich Akin.
Von den Filmen Scorseses hat er gelernt, die eigene Welt in den Mittelpunkt zu rücken und einfach die Geschichten zu erzäh-
len, mit denen er aufgewachsen ist. Egal, ob die nun in Little Italy oder in Altona spielen.
"Soul Kitchen" erzählt von Zinos, der in Hamburg ein Restaurant eröffnet. Als ihn ein Bandscheibenvorfall erwischt, engagiert er einen Koch, der zwar erstklassiges Essen serviert, aber mit seinem hohen Anspruch die Stammkundschaft vergrault. Außerdem will seine Freundin ihn verlassen, ein Grundstücksspekulant bedroht die Existenz des Ladens, und dann gibt es noch Zinos' kleinkriminellen Bruder, gespielt von Moritz Bleibtreu, der nur für Ärger sorgt. "Soul Kitchen" kommt Weihnachten ins Kino, ein unterhaltsamer Film, schnell und musikalisch, mit drei unbekannten Hauptdarstellerinnen, die sich dem Zuschauer einprägen. Eine von ihnen fiel Akin in einer Bar in Hamburg auf, weil sie so bezaubernd Cognacs schwenkte.
Für Akin ist dieser Film auch ein Wagnis, weil er nach seinen Kunstfilmen zum ersten Mal eine Komödie gedreht hat und eine Liebeserklärung an Hamburg: die majestätisch schwebende Köhlbrandbrücke, die Binnenalster mit den Kirchtürmen am Horizont, die Welt der Clubs.
"Ich war Hamburg noch einen Film schuldig", sagt Akin. Wenn er zurückkehrt von seinen Reisen und seinen Terminen irgendwo auf der Welt, treffen sie sich noch immer im Sotiris, obwohl Adam Bousdoukos die Taverne vor einigen Monaten wieder verkauft hat, um mehr Zeit für seine Arbeit als Schauspieler zu haben.
Rechts neben dem Eingang steht das DJ-Pult, leichter Fettgeruch hängt in der Luft, den Marmorboden hat Bousdoukos eigenhändig verlegt. Ein Abend im November, nach zwölf Uhr, nur noch Akin, Bousdoukos, Ramadan und ihre Freunde sind da, Ouzo kommt auf den Tisch, er wird mit Eis und Wasser oder Ingwersaft gemischt. Sie reden über Akins nächsten Film, ein historischer Stoff.
An diesem Abend in Hamburg-Altona diskutieren sie, wer die Hauptrolle spielen soll in Akins erster internationaler Produktion: Robert Downey Jr. vielleicht? Oder George Clooney? "Mit dem würde ich gerne mal eine Party feiern", sagt Jasmin Ramadan. Irgendwann tanzt Bousdoukos zu einem Song von Shakira, immer mehr Freunde kommen hinzu, von den leeren Nachbartischen werden Stühle herangezogen.
In der Zeitschrift "Gala" gab es ein Foto von Akin zusammen mit der Schauspielerin Salma Hayek. "Weißt du noch, Fatih", sagt Jasmin Ramadan, "wie geil wir die fanden in 'From Dusk till Dawn'? Und dann sagt sie: Fatih Akin ist Rock'n'Roll." Manchmal sei es schon irreal, ihn in dieser Hochglanzwelt zu sehen.
"Salma Hayek, die könnte hier mit uns sitzen, so normal ist die", sagt Akin. "Trotzdem habe ich mich bemüht, nicht ständig an 'From Dusk till Dawn' zu denken, als ich mit ihr in der Jury von Cannes war."
Vielleicht ist Akin überall zu Hause, auf der Terrasse des Excelsior in Venedig genauso wie nachts um zwei im Sotiris in Altona. Er zieht sich nicht anders an, immer irgendein T-Shirt, irgendeinen Pullover, er spricht dort wie hier in breitem Hamburgisch, mit vielen "eys" und viel Nachdruck in der Stimme. Allerdings hört er mehr zu, als dass er redet, als ob er ständig alles mit einer inneren Kamera filmen würde.
Das Gespräch kommt an diesem Abend auch auf Thilo Sarrazin. Vor ein paar Wochen hat der ehemalige Berliner Finanzsenator in einem Interview gesagt, dass "jeder, der bei uns etwas kann und anstrebt, willkommen ist; der Rest soll woanders hingehen". Akin ist heute einer dieser Willkommenen. Er sagt, dass es für ihn nie eine Belastung war, Kind türkischer Eltern zu sein und in Deutschland zu leben. Er wollte Filme machen, er hatte eine Leidenschaft gefunden, die ihm wichtiger war als alles andere. Die Worte Sarrazins ärgern ihn dennoch, weil sie Konfrontationen schaffen und Gräben reißen. "Sollen wir unsere Zeit wirklich mit solchem Schwachsinn verschwenden?"
Ein Joint wird herumgereicht, Jasmin korrigiert Akins Grammatik, weil er ,wie' und ,als' verwechselt, da ist es schon ziemlich spät. Früher, sagt er, konnte er jeden Tag Party machen, heute muss er sich eine Woche lang erholen.
Am Abend der Premiere in Venedig hatte Akin immerhin ein gebügeltes T-Shirt an. Und die Frauen trugen großes Makeup. Im Treppenhaus des Festivalpalais rief Akin einmal laut "Yeah", dann begann der Film, und sie schauten ihrem eigenen Leben zu. Erst einzelne Lacher, Szenenapplaus, als das Licht wieder anging: Standing Ovations. Akin und seine Clique standen im ersten Rang und verbeugten sich, sie waren alle mitgekommen, bis hierher, Freunde, vielleicht ist es das ganze Geheimnis. Am Ende des Festivals erhielt "Soul Kitchen" den Spezialpreis der Jury.
Akin ist jetzt 36 Jahre alt. Er hat einen Sohn und eine eigene Filmproduktionsfirma, er hat fünf deutsche Filmpreise gewonnen und drei europäische, einen Goldenen Bären, einen Drehbuchpreis in Cannes, die Auszeichnung in Venedig. Auch deshalb wollte er "Soul Kitchen" unbedingt jetzt drehen, er wäre sonst zu alt gewesen, um ihn noch wahrhaftig zu machen.
Es kann gut sein, dass "Soul Kitchen" auch ein Abschiedsfilm geworden ist.
CLAUDIA VOIGT
* Jasmin Ramadan: "Soul Kitchen. Der Geschichte erster Teil". Blumenbar Verlag, München; 256 Seiten; 14,90 Euro.
Von Claudia Voigt

DER SPIEGEL 50/2009
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