14.12.2009

BOTANIKAufmarsch der Killerpflanzen

Mit zuschnappenden Klappen fangen Venusfliegenfallen ihre Opfer. Manche Blumen locken Beutetiere mit betörendem Nektar und verspeisen sie dann. Aber auch Kartoffelpflanzen und ein Verwandter des Kohls sind offenbar in der Lage, Insekten oder Fadenwürmer zu töten. Mit klebrigen Samen oder Haaren am Stängel fesseln sie die Kleintiere und nehmen ihre Nährstoffe über die Wurzeln auf. All das diene einer Art Selbstdüngung, heißt es in einer Studie der "Royal Botanic Gardens" in London. Auch Tabak und sogar Petunien seien zum Fleischverzehr in der Lage. Studienleiter Mark Chase: "Wir könnten von weit mehr mörderischen Gewächsen umringt sein als gedacht."

DER SPIEGEL 51/2009
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BOTANIK:
Aufmarsch der Killerpflanzen

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