26.04.2010

AUSSTELLUNGENGeschenkte Schätze

Vier Anläufe für eine Picasso-Ausstellung im Metropolitan Museum in New York gab es bereits - alle vergeblich. Erst die gemeinsame Kraftanstrengung von 8 Kuratoren, 5 Restauratoren und 13 Picasso-Forschern lässt das Langzeitprojekt nun endlich Wirklichkeit werden. Am Dienstag öffnet die Ausstellung nach jahrelanger Vorbereitung. 300 Exponate, darunter Gemälde, Zeichnungen, Keramiken, Skulpturen und 200 Drucke von Picasso, stammen aus der hauseigenen Sammlung des Museums. Nur drei Dutzend hat das Haus über die Jahrzehnte angekauft, das Gros der insgesamt 500 Werke des spanischen Künstlers im Besitz des Museums sind Schenkungen. Den Grundstein für die beachtliche Picasso-Sammlung legte 1946 die Schriftstellerin und Kunstsammlerin Gertrude Stein. "Man kann entweder modern sein - oder ein Museum", wetterte Stein gegen das fortschrittliche Museum of Modern Art in New York. Und vermachte das Porträt, das der Meister von ihr gemalt hatte, lieber dem Metropolitan Museum. Neben Darstellungen der Maler-Muse Dora Maar wird das Stein-Porträt eines der Highlights der Picasso-Ausstellung sein, die einen Großteil ungezeigter Schätze aus dem Museum zum ersten Mal präsentiert.

DER SPIEGEL 17/2010
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