26.04.2010

SPIEGEL-GESPRÄCH„Letztlich geht es nie um Größe“

Der TV-Produzent Nico Hofmann, 50, über Quotenflops, seine aktuelle Sinnkrise, den Blumen-Etat für Schauspieldiven und die Zappeligkeit der Zuschauer
SPIEGEL: Herr Hofmann, Sie gelten als der Goldjunge des deutschen Fernsehgeschäfts mit Zuschauerzahlen und Produktionskosten im zweistelligen Millionenbereich. Ausgerechnet Sie haben jüngst mit dem Sat.1-Zweiteiler "Die Grenze", der Fiktion einer neuen deutschen Teilung, einen veritablen Flop gelandet.
Hofmann: Und das ist schrecklich, denn ich empfand gerade dieses Projekt als wichtigstes meines ganzen bisherigen Lebens. Wir wollten durch ein Fernsehexperiment Neuland erobern, aber da gingen meine eigene Bewertung, mein Bauchgefühl erstmals gar nicht auf. Die Kritiker reagierten zum Teil extrem hämisch, viele Zuschauer fanden gar nicht erst ins Programm. Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie mich das immer noch mitnimmt.
SPIEGEL: Stecken Sie in einer Lebenskrise?
Hofmann: Sagen wir mal so: Ich hinterfrage zurzeit, was ich eigentlich künftig machen möchte. Mein Vertrag wird gerade neu verhandelt, aber da geht es nicht um Geld, sondern darum, wie viel ich mir zumute. Über zehn Jahre mit unserer Firma Teamworx waren eine spannende, erfolgreiche Zeit, aber seit Jahren habe ich keinerlei
Privatleben mehr, führe keine Beziehung,
die diesen Namen verdient hätte. Jeder potentielle Partner flüchtet da schnell. Ich will nicht, dass Selbstwertgefühl von Quoten oder Kritiken abhängig wird.
SPIEGEL: Wir würden mit Ihnen aber gern über Geld, Geschäft, Quoten sprechen.
Hofmann: Machen Sie ruhig! Gerade da verschärft sich die Lage für uns alle zusehends.
SPIEGEL: Wird selbst Ihnen angesichts der Wirtschaftskrise bei neuen Projekten nun in den Sendern gesagt: Schön und gut, aber wir hätten's gern 15 Prozent billiger?
Hofmann: Solche Debatten beginnen zu Recht. Wir haben zum Beispiel schon fünf Jahre an den Büchern zu "Unsere Mütter, unsere Väter" geschrieben, ein Generationenporträt, Kriegs- und Historienstoff in drei Teilen fürs ZDF. Kalkuliert war das mit 20 Millionen Euro. Mittlerweile haben wir 5 Millionen rausgekürzt, damit wir das Projekt endlich angehen können.
SPIEGEL: Weiter runter geht's nicht?
Hofmann: Überspitzt gesagt: Man kann nicht Stalingrad inszenieren, und dann fehlen die Panzer. Da gibt's Grenzen. Dann lege ich ein Projekt lieber zur Seite und warte auf bessere Zeiten. Oftmals führen Buchkürzungen aber sogar zur Verbesserung, zur Fokussierung. Ich habe auch volles Verständnis, dass die Sender kritischer werden.
SPIEGEL: Diese Woche zeigt das ZDF Ihre neueste Produktion "Dutschke". Was hat die Aufarbeitung von Leben und Sterben des Studentenführers gekostet?
Hofmann: Etwa 2,1 Millionen Euro.
SPIEGEL: Relativ wenig, wenn man bedenkt, was Sie für Riesenepen wie "Dresden", "Die Flucht" oder "Die Sturmflut" schon zur Verfügung hatten. Welches Starpotential hat Dutschke?
Hofmann: Ein großes, aber ich weiß schon jetzt: Die Quote wird extrem bescheiden ausfallen am Dienstag im ZDF. Einfacher Grund ist: Zur gleichen Zeit tritt Bayern München in der Champions League an.
SPIEGEL: Wann bekommen Sie morgens die Zuschauerzahlen, wenn eines Ihrer Großprojekte zu sehen war?
Hofmann: Nach "Dresden" rief mich ZDF-Intendant Markus Schächter morgens um 8.05 Uhr an und sprach von einem noch nie dagewesenen Tagesmarktanteil. Wir konnten es noch nicht einordnen, aber es waren dann rund 13 Millionen Zuschauer am Abend.
SPIEGEL: Wenn Senderchefs gar nicht anrufen …
Hofmann: … ist es ganz schlimm. Bei der "Grenze" war ich es, der dauernd anrief. Ich saß in einem Kölner Hotel, und alles brach auseinander. Schon der erste Teil lag nur bei 4,7 Millionen. Es war klar, dass der zweite noch schlechter laufen würde. Der Quotenverlauf war kritisch, die Kurve zappelig.
SPIEGEL: Sie schauen sich nach der Ausstrahlung genau an, wie die Zuschauer sich im Minutenrhythmus verhalten haben?
Hofmann: Klar. Viele kamen erst fünf Minuten nach der Werbepause zurück - eh schon ein schlechtes Zeichen - und haben dann natürlich den Anschluss verpasst. Bei "Mogadischu" zum Beispiel habe ich vorab klar mit acht Millionen Zuschauern gerechnet, nicht mit zehn. Ich kannte das Risiko. Der Film fängt im Ausland an, mit arabischen Terroristen, die Arabisch sprachen und untertitelt wurden. Die deutsche Wirklichkeit begann quasi erst nach zehn Minuten …
SPIEGEL: … wenn Thomas Kretschmann als Lufthansa-Pilot auftaucht.
Hofmann: Der Film startete mit 9,5 Millionen und verlor bis dahin 2,3 Millionen. Aus Quotengründen hätte ich die Einstiegssequenz rausschneiden sollen.
SPIEGEL: Warum haben Sie's nicht gemacht? Sie sind der Produzent.
Hofmann: Solchen Entscheidungen gehen lange Debatten voraus. Manchmal lasse ich mich überzeugen - in diesem Fall zugunsten der Authentizität des Gesamtstoffs.
SPIEGEL: Macht Ihnen Ihr Quoten-Fachwissen nicht gelegentlich selbst Angst?
Hofmann: Ich muss es ernst nehmen. Im Kino bleiben die Zuschauer ja alle drin, im Fernsehen schalten sie einfach um oder ab, da können die ersten Minuten über Sieg oder Niederlage entscheiden.
SPIEGEL: Vergangenes Jahr sollen Sie an einem Wochenende im Alleingang einen kompletten Film umgeschnitten haben.
Hofmann: Einen? Ich habe im vorigen Jahr fünf Filme umgeschnitten. Das sind oft gnadenlose, aber hochprofessionelle Auseinandersetzungen mit den Regisseuren. Der Bessere gewinnt. Manchmal wird man sich gar nicht einig, dann schneidet jeder seine Fassung, und wir testen beide. Und ich gebe auch manchmal nach.
SPIEGEL: Angeblich machen Sie furchtbar viel Marktforschung. Wie hat man sich das vorzustellen?
Hofmann: Ich lasse fertige Fernsehfilme im Kino vor Publikum testen - einem altersmäßigen Querschnitt, der nach der Vorführung befragt wird. Das betreibe ich sehr ernsthaft. 80 Prozent der Resultate entsprechen dem, was mir mein Bauch vorher gesagt hat. Man sieht dabei sehr genau: Welcher Erzählstrang wird wie verstanden? Was ist zu komplex? Wo fehlt es vielleicht an Emotion?
SPIEGEL: Das heißt, Sie könnten noch im Schneideraum entweder ein RTL-II-Movie zaubern oder ein ARD-Drama?
Hofmann: Das sicher nicht. Aber "Die Grenze" zum Beispiel wird auf der TV-Messe in Cannes als Einteiler angeboten. Zusammengekürzt auf 120 Minuten reine Action, quasi die deutsche Ausgabe des amerikanischen Erfolgsformats "24", das wird sich im Weltvertrieb extrem gut verkaufen.
SPIEGEL: Federführende Sender zahlen heute allenfalls die Hälfte der Kosten, oder?
Hofmann: Stimmt. Teamworx selbst hat in den vergangenen fünf Jahren über sechs Millionen Euro an Eigenmitteln in Event-Programme investiert, den Rest muss man mit Vorabgarantien aus dem Ausland decken. Doch uns Produzenten bricht der Weltvertrieb weg, weil Länder wie Italien, Frankreich oder Spanien - nach Vorbild der Deutschen übrigens - ihre Eigenproduktion enorm angekurbelt und auch ästhetisch verbessert haben.
SPIEGEL: Es ist doch immer noch billiger, auf einer TV-Messe Konserven einzukaufen, als selbst zu produzieren …
Hofmann: … aber die Zuschauer mögen das lokale Produkt.
SPIEGEL: Deshalb werden in internationale Co-Produktionen so gern Schauspieler aus allen beteiligten Ländern eingebaut.
Hofmann: Das geht heute gar nicht mehr anders. Bei unserem Weltkriegsstoff "Laconia", einem britischen Passagierschiff, das von einem deutschen U-Boot versenkt wurde, streite ich mich gerade im Schneideraum, wie und wo der Film beginnt. Die Engländer wollen London, wir Deutschen wollen ihn hier starten lassen.
SPIEGEL: Man könnte unterschiedliche Anfänge basteln.
Hofmann: Genau das machen wir jetzt, weil der Anfang einfach unheimlich wichtig ist für die Quote.
SPIEGEL: Was war Ihr bislang erfolgreichster Exportschlager?
Hofmann: Auch wenn es das Feuilleton schockiert: der RTL-Event "Vulkan".
SPIEGEL: Den könnten Sie doch aktuell wieder aus der Kiste ziehen!
Hofmann: Die Bilderwelten stimmen auf frappierende Weise überein - bis auf die Tatsache, dass bei RTL der Frankfurter Flughafen bereits völlig unter Schutt und Asche liegt. Wir haben auch eine Katastrophenfilm gedreht über einen Tornado über Berlin - das ließ sich weltweit sehr stark verkaufen. "Die Flucht" war dagegen eher deutscher Stoff, allerdings auch mit großer Verbreitung in Osteuropa.
SPIEGEL: Braucht so ein historisches Drama denn immer eine schnulzige Liebesgeschichte als Kern?
Hofmann: Es gibt einen Riesenunterschied zwischen "schnulzig" und emotional. Und über die Emotionalisierung von Geschichte haben sich viele kluge Leute schon Gedanken gemacht, nicht erst seit dem Erfolg der US-Serie "Holocaust". Ich selbst gehe solche Stoffe mittlerweile auch anders an als vor fünf, sechs Jahren. Die Frage bleibt: Wie stark muss, wie stark darf man solche Stoffe emotionalisieren?
SPIEGEL: Lockt man mit Emotionen auch mehr Frauen vor den Schirm?
Hofmann: Die Entscheidung von Frauen, sich ein Programm anzuschauen, hat nicht a priori mit der Liebesgeschichte zu tun, sondern mit der Seriosität der Frauenfigur und dem Frauenbild generell, natürlich auch stark mit den männlichen Hauptdarstellern.
SPIEGEL: In einen Weltkriegsstoff wird man schlecht die erfolgreiche Karrierefrau einbauen können, deren Partner die Kinder hütet.
Hofmann: Stimmt, aber auch da muss die Hauptakteurin kein blondes Dummchen sein.
SPIEGEL: Regelmäßig lassen Sie Filme mit Veronica Ferres drehen. Was bringt allein deren Name an Quote?
Hofmann: Das hängt stark von Stoff und Drehbuch ab. Aber ein komplexes Meeresbiologie-thema wie "Das Geheimnis der Wale" - da kriegen Sie die dann erzielten sieben Millionen Zuschauer nur mit Veronica Ferres. Ohne sie hätte das ZDF keine fünf Millionen gehabt. Da bin ich mir sicher.
SPIEGEL: Wie hoch ist Ihr Etat für Blumenbouquets?
Hofmann: Ich tippe mal auf 3000 Euro im Jahr. Ich verschenke gern Blumen, vieles zahle ich auch privat. Rote Rosen können für Produzenten manchmal lebensrettend sein.
SPIEGEL: Wie hoch sind bei Top-Aktricen die Gagen?
Hofmann: Spitzentalente wie Veronica Ferres, Katja Riemann oder Nadja Uhl liegen gar nicht im höchsten Bereich. Es gibt einige wenige deutsche Schauspieler, die - völlig zu Recht - auch mit ihrem Alter und der Berufserfahrung argumentieren. Da werden durchaus schon mal 15 000 Euro verlangt und auch bezahlt - pro Drehtag.
SPIEGEL: Christoph Waltz, der für "Inglourious Basterds" gerade den Oscar bekam, klagt, er kriege in Deutschland keine Rollen. Ist er zu teuer?
Hofmann: Daran liegt es nicht. Ich habe Christoph nach unserem großen Erfolg von "Der Tanz mit dem Teufel" über die Richard-Oetker-Entführung schon oft bei den verschiedensten Sendern für alle möglichen Projekte vorgeschlagen, konnte ihn aber nicht durchsetzen.
SPIEGEL: Was macht ihn so schwierig?
Hofmann: Er ist ein sehr spezieller Schauspieler für sehr spezielle Filme und sehr spezielle Rollen. Er ist großartig darin, und das ist er schon immer gewesen.
SPIEGEL: Was ist generell teurer - die Gage eines Top-Schauspielers oder zum Beispiel die Tricktechnik, in der Eifel einen Vulkan ausbrechen zu lassen?
Hofmann: Die Tricktechnik wird immer billiger. Den Vulkanausbruch in der Eifel produzieren Sie digital für knapp zwei Millionen Euro. Solche Effekte sehen heute weit teurer aus, als sie wirklich noch sind. Da wir aber das gesamte Ensemble sehr gut besetzen, wird's da kostspielig. Die bittere Erkenntnis: Die Zuschauer bringen immer weniger Geduld für episch erzählte Mehrteiler mit. Das Rumgezappe wird immer hektischer, vor allem bei den privaten Sendern.
SPIEGEL: Sie leben aber doch gerade von solchen Riesenprojekten. Ist Ihr Geschäftsmodell bedroht?
Hofmann: Nein. Wir produzieren 28 Einzelstücke im Jahr, davon lediglich 3 große Events. Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern wird der Mehrteiler auch in Zukunft eine große Zuschauermenge erreichen - das hat mit der Altersschichtung und der Treue und Verweildauer des Publikums zu tun.
SPIEGEL: Könnten Sie hier am Schreibtisch einen todsicheren Straßenfeger planen? Veronica Ferres als Superweib, das unter Hitler einen Vulkanausbruch vereitelt?
Hofmann: So tolle Ideen kann nur der SPIEGEL haben. Aber im Ernst: Es gibt allenfalls eine bestimmte Zahl und Anordnung von Bausteinen, die im Idealfall nicht nur zueinander passen, sondern aufeinander aufbauen und etwas Größeres schaffen als die Addition der Einzelteile. Beispielsweise bei dem Riesenerfolg unseres Films über Scientology mit knapp neun Millionen Zuschauern. Aber wenn man das immer planen könnte, würde auch gar nichts Neues mehr entstehen.
SPIEGEL: Ist der Zwang zur Größe auch ein Fluch?
Hofmann: Letztlich geht es nie um Größe, sondern um Kreativität und die Lust auf Programm. Auch ich habe ja mal als Regisseur angefangen und auf dem Terrain nach 15 Jahren einfach eine neue Perspektive gesucht.
SPIEGEL: Damals sollen Sie bei einem eisigen Außendreh, bei dem auch noch das Dixi-Klo zugefroren war, beschlossen haben, als Regisseur aufzuhören.
Hofmann: Das Klo war natürlich nur noch ein winziges auslösendes Moment. Ich wollte Produzent werden.
SPIEGEL: Was steckte dahinter?
Hofmann: Regina Ziegler und Bernd Eichinger, für die ich gearbeitet hatte, haben mich stark beeinflusst. Und ich war damals schon Professor an der Ludwigsburger Filmhochschule. Plötzlich merkte ich, dass vor mir Studenten saßen, die ich schlicht viel begabter fand als mich. Und die waren mindestens zehn Jahre jünger.
SPIEGEL: Hatten Sie unternehmerisch schon mal richtig existentielle Angst?
Hofmann: Nein, weil wir uns finanziell einfach zu sorgfältig absichern. Probleme könnten ja allenfalls auftauchen, wenn Dreharbeiten mal völlig aus dem Ruder laufen.
SPIEGEL: Dominik Grafs jetzt auf Arte startender Zehnteiler "Im Angesicht des Verbrechens" hat die Produktionsfirma in die Insolvenz gestürzt, die immerhin Marc Conrad gehörte, dem früheren RTL-Chef.
Hofmann: Ich kenne hier die Sachlage nicht genau, aber generell geraten Projekte von so einer Größenordnung dann in Schieflage, wenn drei, vier Faktoren gleichzeitig Probleme machen. Das ist wie bei einem Flugzeugabsturz, wo eine Schlechtwetterfront allein nicht reicht. Projekte sind unterschiedlich in ihrem Aufwand. Man darf sich da von Anfang an nie in die Tasche lügen. Man kann die gleichen Filme immer ein paar Millionen billiger machen. Aber man sieht das später.
SPIEGEL: Wir möchten Ihnen noch ein paar mögliche Stoffe anbieten: Welches Missbrauchsthema brächte mehr Quote - Kirche oder Odenwaldschule?
Hofmann: Wir sind an dem Thema seit einem Jahr dran. Bei unserem Projekt geht es um einen Priester und sein Verhältnis zu einem Jungen, bei dem die Verführungsgeschichte später im Erwachsenenalter wieder einsetzt, um zu zeigen, wie der Missbrauch das Sexualverhalten des Jungen in seiner späteren Ehe verändert.
SPIEGEL: Klingt öffentlich-rechtlich.
Hofmann: Geht auch nur dort.
SPIEGEL: Brächte die Finanzkrise Quote?
Hofmann: Zu komplex und im Übrigen auch in den Nachrichten komplett auserzählt. Wir haben aber gerade für Sat.1 eine Geschichte gedreht, wo fünf Arbeitslose eine Bank überfallen, um mit der Beute wieder ins Leben zurückzufinden. Das ist unsere Antwort zum Thema.
SPIEGEL: Der Freitod von Nationaltorhüter Robert Enke?
Hofmann: Darum bemühen wir uns seit Monaten.
SPIEGEL: Wer müsste Ihnen den Stoff verkaufen? Enkes Witwe?
Hofmann: Ja. Am liebsten würde ich den Film gemeinsam mit ihr erarbeiten. Mich hat die Aufrichtigkeit von Teresa Enke tief beeindruckt, auch wie sie das Problem Depression offen thematisiert hat.
SPIEGEL: Guido Westerwelle - eine schwule Karriere in Deutschland?
Hofmann: Komplett uninteressant und im Übrigen auch in den Medien völlig auserzählt. Wo soll da der erzählerische Mehrwert für den Fernsehzuschauer sein? Guido Westerwelle ist viel zu präsent, ohne dass er mich spüren lässt, wer er wirklich ist.
SPIEGEL: Herr Hofmann, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
(*1) Mit Alicia von Rittberg und Mario Adorf.
Das Gespräch führten die Redakteure Martin U. Müller und Thomas Tuma.
Von Martin U., Manfred Müller und Thomas Tuma

DER SPIEGEL 17/2010
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