31.05.2010

RückspiegelZitate

Die "Zeit" zum SPIEGEL-Gespräch ",Blamabler Vorgang'" mit Ex-Außenminister Joschka Fischer über die Rolle der Kanzlerin in der Euro-Krise (Nr. 21/2010):
Geradezu angefleht hat der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion, Peter Altmaier, die Grünen im Bundestag … Sogar hingekniet hat sich Altmaier nach seiner Rede, neben das Pult von Renate Künast. Und er hat die ganz große Waffe gezogen: "Wenn Joschka Fischer in dieser Situation Vorsitzender der Grünen-Fraktion wäre", hatte Altmaier ins Plenum gerufen, "dann würde er sagen: ,Wir können doch nicht in einer politischen Gestaltungsfrage ersten Ranges über eine haushaltstechnische Einzelfrage den Kurs der Grünen bestimmen!'" Einen Tag später sprach Fischer dann selbst: ein vernichtendes Urteil über das Krisenmanagement der Bundesregierung. "Anders als Helmut Kohl", so der grüne Ex-Außenminister im SPIEGEL, habe die Kanzlerin ihr Rendezvous mit der Geschichte "ziemlich versemmelt".
Die britische Tageszeitung "The Observer" zum SPIEGEL-Essay "Zurück zur EWG - Ein Plädoyer für die Abschaffung des Euro" von Leon de Winter (Nr. 20/2010):
Im Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL - gleich neben einer langen Titelgeschichte, die erzählt, wie sich Deutschland nach 1945 gegen alle Widerstände wieder aufbaute "aus Schutt und Schuld" - plädiert der 56-jährige Niederländer Leon de Winter, ein Bestseller-Autor, enthusiastisch für die Abschaffung des Euro … Er erinnert sich voller Wehmut an die Zeit, als er durch Europa trampte - und die "Deutschen hatten ihre solide Mark, verlässlich wie ein Mercedes-Benz".
Aus dem Buch "Die Meinungsmacher - Über die Verwahrlosung des Hauptstadtjournalismus" von Leif Kramp und Stephan Weichert (Hoffmann und Campe) über SPIEGEL ONLINE:
Politik und Medien ist ein neues Leitorgan erwachsen, das zugleich Produkt und Ursache des neuen Grundprinzips im Nachrichtenjournalismus ist: Der mediale Erstkontakt mit der Außenwelt erfolgt online. SPIEGEL ONLINE hat jedoch mehr geschafft, als einfach nur schneller zu sein, sogar schneller als die Agenturen. Verbissen und mit der nötigen Weitsicht verfolgte der SPIEGEL-Verlag zehn Jahre lang einen kontinuierlichen Ausbau seiner journalistischen Web-Angebote und erntet seit 2005 die Früchte der langfristigen Investitionsstrategie.

DER SPIEGEL 22/2010
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